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2€noch kein BildSpanien · UNESCO-Weltkulturerbe-Serie, 18. Ausgabe, Archäologisches Ensemble von Mérida
Ausgabedatumxx.xx.27
Gesamtauflage–
EU-Maximum–
Editionen1
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt das Archäologische Ensemble von Mérida als UNESCO-Weltkulturerbestätte. Sie ist die 18. Ausgabe der spanischen UNESCO-Weltkulturerbe-Serie.
Hintergrund zum Thema
Mérida geht auf die römische Stadt *Emerita Augusta* zurück, die im Jahr 25 v. Chr. im Auftrag des Kaisers Augustus gegründet wurde. Sie diente zunächst als Ansiedlung für ausgediente Soldaten und wurde zum Verwaltungszentrum der römischen Provinz Lusitanien. Ihre Lage am Guadiana und an wichtigen Verkehrswegen machte sie zu einem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt der westlichen Iberischen Halbinsel.
Von dieser Funktion zeugen zahlreiche erhaltene Bauten. Die römische Brücke über den Guadiana verband die Stadt mit dem überregionalen Verkehrsnetz. Das Theater und das Amphitheater bildeten ein Veranstaltungszentrum, in dem Theateraufführungen, Spiele und Gladiatorenkämpfe stattfanden. Zum Ensemble gehören außerdem der Circus für Wagenrennen, Reste von Wasserleitungen, Straßen, Wohnhäusern und Tempeln sowie Teile der Stadtmauer. Der sogenannte Tempel der Diana verweist auf die religiöse Architektur der römischen Epoche; seine spätere Einbindung in andere Bauwerke veranschaulicht zugleich den Wandel der Stadt.
Mérida blieb auch nach dem Ende der römischen Herrschaft ein wichtiges Zentrum. Aus der Spätantike stammen unter anderem Zeugnisse des frühen Christentums und der westgotischen Zeit. Während der islamischen Herrschaft wurde die Stadt weiter genutzt und umgestaltet. Damit dokumentieren die archäologischen Reste nicht nur eine einzelne historische Periode, sondern die Entwicklung einer Stadt über viele Jahrhunderte hinweg.
Die Wahl des Motivs für eine Gedenkmünze lässt sich aus dieser Verbindung von römischer Stadtplanung, erhaltenen Monumenten und fortgesetzter Nutzung des Ortes erklären. Die Darstellung steht zugleich für den archäologischen Reichtum Spaniens und für die Nachwirkung der römischen Zivilisation auf der Iberischen Halbinsel. Als Münzmotiv eignet sich Mérida besonders, weil mehrere unterschiedliche Bau- und Nutzungsformen in einem klar erkennbaren historischen Zusammenhang erhalten geblieben sind.
Von dieser Funktion zeugen zahlreiche erhaltene Bauten. Die römische Brücke über den Guadiana verband die Stadt mit dem überregionalen Verkehrsnetz. Das Theater und das Amphitheater bildeten ein Veranstaltungszentrum, in dem Theateraufführungen, Spiele und Gladiatorenkämpfe stattfanden. Zum Ensemble gehören außerdem der Circus für Wagenrennen, Reste von Wasserleitungen, Straßen, Wohnhäusern und Tempeln sowie Teile der Stadtmauer. Der sogenannte Tempel der Diana verweist auf die religiöse Architektur der römischen Epoche; seine spätere Einbindung in andere Bauwerke veranschaulicht zugleich den Wandel der Stadt.
Mérida blieb auch nach dem Ende der römischen Herrschaft ein wichtiges Zentrum. Aus der Spätantike stammen unter anderem Zeugnisse des frühen Christentums und der westgotischen Zeit. Während der islamischen Herrschaft wurde die Stadt weiter genutzt und umgestaltet. Damit dokumentieren die archäologischen Reste nicht nur eine einzelne historische Periode, sondern die Entwicklung einer Stadt über viele Jahrhunderte hinweg.
Die Wahl des Motivs für eine Gedenkmünze lässt sich aus dieser Verbindung von römischer Stadtplanung, erhaltenen Monumenten und fortgesetzter Nutzung des Ortes erklären. Die Darstellung steht zugleich für den archäologischen Reichtum Spaniens und für die Nachwirkung der römischen Zivilisation auf der Iberischen Halbinsel. Als Münzmotiv eignet sich Mérida besonders, weil mehrere unterschiedliche Bau- und Nutzungsformen in einem klar erkennbaren historischen Zusammenhang erhalten geblieben sind.
2 Euro Stgl./BU
- Randschrift
- 2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
–
Reihen
UNESCO Weltkulturerbe-Serie
