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Vorderseite
2€noch kein BildEstland · Kreis Hiiu (Serie: Landkreise Estlands)
Ausgabedatumxx.xx.27
Gesamtauflage–
EU-Maximum–
Editionen1
RandschriftEESTI × 2, abwechselnd aufrecht/verkehrt, durch Punkte getrennt
DesignerKaupo Kangro
Zum Ausgabeanlass
Die Münze ist dem Kreis Hiiu in Estland gewidmet. Sie gehört zu einer Serie über die Landkreise Estlands.
Hintergrund zum Thema
Hiiu liegt im Westen Estlands und umfasst die Insel Hiiumaa sowie kleinere umliegende Inseln. Hiiumaa ist nach Saaremaa die zweitgrößte Insel des Landes. Verwaltungssitz des Kreises ist Kärdla. Die Insel ist durch ihre abgelegene Lage in der Ostsee geprägt: Verbindungen zum estnischen Festland und zu den Nachbarinseln spielen bis heute eine wichtige Rolle, ebenso die Seefahrt, Fischerei und der Tourismus.
In älteren Quellen erscheint Hiiumaa auch unter dem Namen Dagö. Die Insel gehörte im Lauf ihrer Geschichte zu verschiedenen Herrschaftsgebieten im Ostseeraum und war von estnischer, deutschbaltischer und schwedischer Kultur beeinflusst. Davon zeugen Ortsnamen, historische Gutshöfe, Kirchen und militärische Anlagen. Die dünne Besiedlung und die landschaftliche Eigenart haben dazu beigetragen, dass traditionelle Formen des Insellebens teilweise erhalten blieben.
Zu den bekanntesten Bauwerken Hiiumaas zählt der Leuchtturm von Kõpu. Er steht auf einer Anhöhe im Westen der Insel und diente der Orientierung der Schifffahrt auf den Seewegen zwischen der Ostsee und dem Finnischen Meerbusen. Ebenfalls mit der Seefahrtsgeschichte der Insel verbunden sind die Leuchttürme von Tahkuna und Ristna. Sie erinnern daran, dass Hiiumaa nicht nur Lebensraum, sondern auch ein Orientierungspunkt für den Schiffsverkehr war.
Der Kreis steht zugleich für eine besondere Verwaltungsgeschichte Estlands. Nach der Wiederherstellung der staatlichen Unabhängigkeit wurden die regionalen Verwaltungsstrukturen mehrfach verändert. Hiiumaa blieb dabei als eigener Kreis bestehen, auch wenn Gemeinden zusammengelegt und Zuständigkeiten neu geordnet wurden. Die Münze nimmt den Kreis im Rahmen einer Reihe zu den estnischen Landkreisen auf. Der Anlass liegt damit weniger in einem einzelnen historischen Jubiläum als in der Darstellung der regionalen Gliederung Estlands und der unterschiedlichen historischen und landschaftlichen Prägung seiner Landesteile.
In älteren Quellen erscheint Hiiumaa auch unter dem Namen Dagö. Die Insel gehörte im Lauf ihrer Geschichte zu verschiedenen Herrschaftsgebieten im Ostseeraum und war von estnischer, deutschbaltischer und schwedischer Kultur beeinflusst. Davon zeugen Ortsnamen, historische Gutshöfe, Kirchen und militärische Anlagen. Die dünne Besiedlung und die landschaftliche Eigenart haben dazu beigetragen, dass traditionelle Formen des Insellebens teilweise erhalten blieben.
Zu den bekanntesten Bauwerken Hiiumaas zählt der Leuchtturm von Kõpu. Er steht auf einer Anhöhe im Westen der Insel und diente der Orientierung der Schifffahrt auf den Seewegen zwischen der Ostsee und dem Finnischen Meerbusen. Ebenfalls mit der Seefahrtsgeschichte der Insel verbunden sind die Leuchttürme von Tahkuna und Ristna. Sie erinnern daran, dass Hiiumaa nicht nur Lebensraum, sondern auch ein Orientierungspunkt für den Schiffsverkehr war.
Der Kreis steht zugleich für eine besondere Verwaltungsgeschichte Estlands. Nach der Wiederherstellung der staatlichen Unabhängigkeit wurden die regionalen Verwaltungsstrukturen mehrfach verändert. Hiiumaa blieb dabei als eigener Kreis bestehen, auch wenn Gemeinden zusammengelegt und Zuständigkeiten neu geordnet wurden. Die Münze nimmt den Kreis im Rahmen einer Reihe zu den estnischen Landkreisen auf. Der Anlass liegt damit weniger in einem einzelnen historischen Jubiläum als in der Darstellung der regionalen Gliederung Estlands und der unterschiedlichen historischen und landschaftlichen Prägung seiner Landesteile.
2 Euro Stgl./BU
- Randschrift
- EESTI × 2, abwechselnd aufrecht/verkehrt, durch Punkte getrennt
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
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