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2€noch kein BildSlowakei · 700. Jubiläum der Münzstätte Kremnica
Ausgabedatumxx.11.28
Gesamtauflage–
EU-Maximum–
Editionen1
RandschriftSLOVENSKÁ REPUBLIKA + ★ + Lindenblatt + ★
PrägestätteMincovna Kremnica, š.p., Kremnica / Slovakia
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an das 700. Jubiläum der Gründung der Münzstätte Kremnica. Damit wird die jahrhundertelange Prägung von Münzen an diesem Standort gewürdigt.
Hintergrund zum Thema
Kremnica liegt in einem erzreichen Gebiet der mittleren Slowakei, das im Mittelalter zum Königreich Ungarn gehörte. Gold- und Silbervorkommen machten die Gegend für die Herrscher wirtschaftlich interessant. Die Gewinnung von Edelmetallen und ihre Verarbeitung zu Münzen waren eng miteinander verbunden: Eine eigene Münzstätte erleichterte die Kontrolle über das geförderte Metall und die Herstellung des königlichen Geldes.
Die rechtliche Grundlage für Kremnicas Aufstieg wurde unter König Karl I. von Ungarn, auch Karl Robert von Anjou genannt, geschaffen. Er verlieh dem Ort im Jahr 1328 den Rang einer freien königlichen Bergstadt und gestattete dort die Einrichtung einer Münzstätte. Kremnica wurde damit in das königliche Wirtschafts- und Verwaltungssystem eingebunden. Die Münzprägung stand nicht nur mit dem Bergbau, sondern auch mit der Geldpolitik des Königreichs in Zusammenhang. In dieser Zeit wurden in Ungarn unter anderem Goldmünzen nach dem Vorbild des Florentiner Guldens geprägt; die Kremnitzer Münzstätte war an dieser Entwicklung beteiligt.
Über die Jahrhunderte änderten sich die politischen Verhältnisse und die Währungen. Kremnica gehörte zunächst zum Königreich Ungarn, später zur Tschechoslowakei und schließlich zur Slowakei. Die Münzstätte überdauerte diese Veränderungen und blieb mit der Herstellung von Münzen verbunden. Ihre Geschichte spiegelt damit auch die staatlichen Veränderungen in Mitteleuropa wider.
Der Anlass der Gedenkmünze richtet den Blick weniger auf eine einzelne Person als auf eine Institution und ihre lange Tätigkeit an einem Ort. Die Gründung der Münzstätte steht zugleich für das Zusammenspiel von Bergbau, königlicher Finanzverwaltung und handwerklicher Prägetechnik im mittelalterlichen Kremnica. Die Wahl des Jubiläums ermöglicht es, diese Entwicklung sowie die fortdauernde Rolle des Ortes in der slowakischen Geldgeschichte auf einer Münze zusammenzufassen.
Die rechtliche Grundlage für Kremnicas Aufstieg wurde unter König Karl I. von Ungarn, auch Karl Robert von Anjou genannt, geschaffen. Er verlieh dem Ort im Jahr 1328 den Rang einer freien königlichen Bergstadt und gestattete dort die Einrichtung einer Münzstätte. Kremnica wurde damit in das königliche Wirtschafts- und Verwaltungssystem eingebunden. Die Münzprägung stand nicht nur mit dem Bergbau, sondern auch mit der Geldpolitik des Königreichs in Zusammenhang. In dieser Zeit wurden in Ungarn unter anderem Goldmünzen nach dem Vorbild des Florentiner Guldens geprägt; die Kremnitzer Münzstätte war an dieser Entwicklung beteiligt.
Über die Jahrhunderte änderten sich die politischen Verhältnisse und die Währungen. Kremnica gehörte zunächst zum Königreich Ungarn, später zur Tschechoslowakei und schließlich zur Slowakei. Die Münzstätte überdauerte diese Veränderungen und blieb mit der Herstellung von Münzen verbunden. Ihre Geschichte spiegelt damit auch die staatlichen Veränderungen in Mitteleuropa wider.
Der Anlass der Gedenkmünze richtet den Blick weniger auf eine einzelne Person als auf eine Institution und ihre lange Tätigkeit an einem Ort. Die Gründung der Münzstätte steht zugleich für das Zusammenspiel von Bergbau, königlicher Finanzverwaltung und handwerklicher Prägetechnik im mittelalterlichen Kremnica. Die Wahl des Jubiläums ermöglicht es, diese Entwicklung sowie die fortdauernde Rolle des Ortes in der slowakischen Geldgeschichte auf einer Münze zusammenzufassen.
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