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Spanien · UNESCO Weltkulturerbe-Serie, 4. Ausgabe, Kloster von San Lorenzo de El Escorial
Ausgabedatum01.03.2013
Gesamtauflage4.000.000
EU-Maximum8.000.000
Editionen9
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftESPAÑA / 2013
DesignerAlfonso Morales Muñoz
PrägestätteFábrica Nacional de Moneda y Timbre / · Real Casa de la Moneda, Madrid
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist dem Kloster von San Lorenzo de El Escorial als Stätte des UNESCO-Weltnatur- und Kulturerbes gewidmet. Das Motiv zeigt eine Ansicht des Klosters, darüber bogenförmig den Schriftzug „ESPAÑA“ sowie rechts darunter das Ausgabejahr und das Münzzeichen.
Das Motiv
Das Münzinnere zeigt eine Ansicht des Klosters von San Lorenzo de El Escorial, darüber bogenförmig und in Großbuchstaben den Namen des Ausgabestaates — „ESPAÑA“ — und rechts darunter das Ausgabejahr — „2013“ — sowie das Münzzeichen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
El Escorial liegt nordwestlich von Madrid am Fuß der Sierra de Guadarrama. König Philipp II. ließ den weitläufigen Komplex ab 1563 errichten. Die Arbeiten standen zunächst unter der Leitung von Juan Bautista de Toledo und wurden nach dessen Tod vor allem von Juan de Herrera fortgeführt. 1584 war der Bau im Wesentlichen vollendet. Die klare geometrische Anlage, die weitgehend schmucklosen Fassaden und die Verwendung von Granit prägten den nach Herrera benannten Baustil des *Herrerianismo*.
Der Komplex vereint mehrere Funktionen: Er war königliche Residenz, Kloster, Basilika, Ausbildungsstätte, Bibliothek und Grablege. Die dort lebende Ordensgemeinschaft gehörte ursprünglich den Hieronymiten an; heute wird das Kloster von Augustinern betreut. Philipp II. nutzte El Escorial zeitweise als Herrschaftssitz. Damit verband der Bau die spanische Monarchie eng mit dem katholischen Glauben und der Gegenreformation.
Die Widmung an den heiligen Laurentius wird mit der Schlacht von Saint-Quentin im Jahr 1557 in Verbindung gebracht. Der spanische Sieg fiel auf den Gedenktag des Heiligen. Laurentius soll der Überlieferung zufolge auf einem Rost zu Tode gemartert worden sein. Häufig wird deshalb auch der Grundriss El Escorials als Anspielung auf einen Rost gedeutet; ob dies tatsächlich die maßgebliche Absicht der Baumeister war, ist jedoch umstritten.
Zur Anlage gehören eine umfangreiche historische Bibliothek sowie das königliche Pantheon. In dessen Grüften sind zahlreiche Herrscher aus den Dynastien der Habsburger und Bourbonen bestattet. El Escorial ist dadurch zugleich ein religiöser Ort und ein Erinnerungsort der spanischen Monarchie.
Die UNESCO nahm das „Kloster und die Stätte von El Escorial“ 1984 in die Welterbeliste auf. Die Münzausgabe gehört zu einer spanischen Reihe, die seit 2010 nacheinander im Land gelegene UNESCO-Welterbestätten behandelt. Die Auswahl erklärt sich daher nicht durch ein einzelnes Jubiläum, sondern durch dieses fortlaufende numismatische Programm.
Der Komplex vereint mehrere Funktionen: Er war königliche Residenz, Kloster, Basilika, Ausbildungsstätte, Bibliothek und Grablege. Die dort lebende Ordensgemeinschaft gehörte ursprünglich den Hieronymiten an; heute wird das Kloster von Augustinern betreut. Philipp II. nutzte El Escorial zeitweise als Herrschaftssitz. Damit verband der Bau die spanische Monarchie eng mit dem katholischen Glauben und der Gegenreformation.
Die Widmung an den heiligen Laurentius wird mit der Schlacht von Saint-Quentin im Jahr 1557 in Verbindung gebracht. Der spanische Sieg fiel auf den Gedenktag des Heiligen. Laurentius soll der Überlieferung zufolge auf einem Rost zu Tode gemartert worden sein. Häufig wird deshalb auch der Grundriss El Escorials als Anspielung auf einen Rost gedeutet; ob dies tatsächlich die maßgebliche Absicht der Baumeister war, ist jedoch umstritten.
Zur Anlage gehören eine umfangreiche historische Bibliothek sowie das königliche Pantheon. In dessen Grüften sind zahlreiche Herrscher aus den Dynastien der Habsburger und Bourbonen bestattet. El Escorial ist dadurch zugleich ein religiöser Ort und ein Erinnerungsort der spanischen Monarchie.
Die UNESCO nahm das „Kloster und die Stätte von El Escorial“ 1984 in die Welterbeliste auf. Die Münzausgabe gehört zu einer spanischen Reihe, die seit 2010 nacheinander im Land gelegene UNESCO-Welterbestätten behandelt. Die Auswahl erklärt sich daher nicht durch ein einzelnes Jubiläum, sondern durch dieses fortlaufende numismatische Programm.
eBay-Preisanalyse
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Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU – Einzelseite
- Auflage
- 3.928.865
- Marktpreis
- 7,67 €
- Randschrift
- 2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
3.928.865
Blister
10.000
KMS
56.135
6 Editionen
Numisbrief
5.000
Weitere Editionen
8Reihen
UNESCO Weltkulturerbe-Serie
Auflagen
Spanien
4.000.000Umlauf: 3.929.200
Blister PP: 10.000
KMS BU: 11.500
KMS BU: 20.000
KMS BU: 20.000
KMS BU: 2.500
KMS BU: 500
KMS PP: 1.300
Numisbrief: 5.000
Offizielle Ausgabepreise
2013 · Blister PP: 23,00 €
2013 · KMS BU: 35,00
65,00
2013 · KMS PP: 57,85 €
2013 · Numisbrief: 17,36 €
Ergänzende Informationen
Spanien: WMF-Set 2013, 9 Münzen 5,88 €, mit 2CC, Aufl. 2.500 Ex., Preis 35,- €; BU-Set "75. Geburtstag Seiner Majestät des Königs Juan Carlos I", 9 Münzen 5,88 €, mit 2CC, Aufl. 25.000 Ex., KMS BU Regionenserie (Comunidad Foral de Navarra und Comunitat Valenciana) je 20.000 Ex., KMS BU "Tokio International Coin Convention", 500 Ex. , 9 Münzen, 5,88 €, 65,-; KMS PP mit ebenfalls 9 Münzen, 5,88 €;










