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Spanien 2026 – UNESCO-Weltkulturerbe-Serie, 17. Ausgabe, Kloster Poblet · 2-Euro-Gedenkmünze Rückseite
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Spanien 2026 – UNESCO-Weltkulturerbe-Serie, 17. Ausgabe, Kloster Poblet · 2-Euro-Gedenkmünze Vorderseite
CC 58620262-Euro-MünzeStgl./BUBankausgabe

Spanien · UNESCO-Weltkulturerbe-Serie, 17. Ausgabe, Kloster Poblet

Ausgabedatum29.01.2026
Gesamtauflage1.500.000
EU-Maximum–
Editionen8
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftMONASTERIO DE POBLET / ESPAÑA 2026
DesignerAlfonso Morales Muñoz
PrägestätteFábrica Nacional de Moneda y Timbre / · Real Casa de la Moneda, Madrid

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Die Ausgabe würdigt das Kloster Poblet in Katalonien als UNESCO-Weltkulturerbe. Das Zisterzienserkloster wurde 1991 in die Welterbeliste aufgenommen.

Hintergrund zum Thema
Das Reial Monestir de Santa Maria de Poblet liegt am Fuß des Prades-Gebirges in der Provinz Tarragona. Seine Gründung geht auf das Jahr 1151 zurück, als Graf Ramon Berenguer IV. von Barcelona Zisterzienser aus dem südfranzösischen Kloster Fontfroide ansiedelte. Dies geschah während der Ausdehnung der christlichen Herrschaft nach Süden. Klöster übernahmen in den neu eroberten Gebieten religiöse, wirtschaftliche und organisatorische Aufgaben.

Die Anlage folgt in ihren älteren Teilen den Idealen des Zisterzienserordens, der eine schlichte Architektur und ein durch Gebet und Arbeit geregeltes Gemeinschaftsleben anstrebte. Um die Klosterkirche und den Kreuzgang gruppieren sich unter anderem Kapitelsaal, Refektorium, Bibliothek, Schlafräume und Wirtschaftsgebäude. Spätere Erweiterungen brachten gotische Formen, einen Königspalast sowie eine weitläufige Befestigung mit Mauern, Türmen und Toranlagen hinzu.

Poblet war eng mit den Herrschern der Krone Aragón verbunden. Mehrere Könige förderten das Kloster und bestimmten es zu ihrer Grablege. In der Klosterkirche befinden sich die Grabmäler verschiedener Monarchen, darunter Jakob I. und Peter IV. Die Verbindung von Zisterzienserkloster, befestigter Residenz und königlichem Pantheon spiegelt die politische Ordnung des mittelalterlichen Aragón wider, dessen Herrschaftsgebiet zeitweise weite Teile des westlichen Mittelmeerraums umfasste.

Im Zuge der liberalen Klosteraufhebungen wurde die Gemeinschaft 1835 vertrieben. Gebäude und Gräber wurden danach geplündert oder beschädigt. Im 20. Jahrhundert begann eine umfassende Wiederherstellung; 1940 kehrten Zisterzienser zurück. Poblet ist seither wieder ein bewohntes Kloster und nicht nur ein historisches Monument.

Die Münzausgabe gehört zur spanischen Reihe über die in die Welterbeliste eingetragenen Stätten des Landes. Die Motive werden grundsätzlich entsprechend der zeitlichen Reihenfolge ihrer Aufnahme ausgewählt. Dadurch erklärt sich, weshalb Poblet nach den zuvor behandelten spanischen Stätten an die Reihe kam.

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2 Euro Stgl./BU – Einzelseite

Auflage
1.481.700
Marktpreis
3,50 €
Randschrift
2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt

Auflagen nach Ausgabeform

bfr./BU 1.481.700
Coincard 500 2 Editionen schon mitgezählt
Blister 5.000
KMS 12.000 3 Editionen
Numisbrief 800

Weitere Editionen

7

Reihen

UNESCO Weltkulturerbe-Serie

Offizielle Ausgabepreise

2026 · Coincard: ???
2026 · Blister PP: 26,00 €
2026 · KMS BU: 34,00 €
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