CC 586 2026
Coincard
PP
PP-Coincard Messe Madrid (2 x 2 €)
Spanien · UNESCO-Weltkulturerbe-Serie, 17. Ausgabe, Kloster Poblet
Auflage500
Ausgabepreis50,00 €
Ausgabedatum24.04.2026
VerpackungCoincard
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Zum Ausgabeanlass
Die Ausgabe würdigt das Kloster Poblet in Katalonien als UNESCO-Weltkulturerbe. Das Zisterzienserkloster wurde 1991 in die Welterbeliste aufgenommen.
Hintergrund zum Thema
Das Reial Monestir de Santa Maria de Poblet liegt am Fuß des Prades-Gebirges in der Provinz Tarragona. Seine Gründung geht auf das Jahr 1151 zurück, als Graf Ramon Berenguer IV. von Barcelona Zisterzienser aus dem südfranzösischen Kloster Fontfroide ansiedelte. Dies geschah während der Ausdehnung der christlichen Herrschaft nach Süden. Klöster übernahmen in den neu eroberten Gebieten religiöse, wirtschaftliche und organisatorische Aufgaben.
Die Anlage folgt in ihren älteren Teilen den Idealen des Zisterzienserordens, der eine schlichte Architektur und ein durch Gebet und Arbeit geregeltes Gemeinschaftsleben anstrebte. Um die Klosterkirche und den Kreuzgang gruppieren sich unter anderem Kapitelsaal, Refektorium, Bibliothek, Schlafräume und Wirtschaftsgebäude. Spätere Erweiterungen brachten gotische Formen, einen Königspalast sowie eine weitläufige Befestigung mit Mauern, Türmen und Toranlagen hinzu.
Poblet war eng mit den Herrschern der Krone Aragón verbunden. Mehrere Könige förderten das Kloster und bestimmten es zu ihrer Grablege. In der Klosterkirche befinden sich die Grabmäler verschiedener Monarchen, darunter Jakob I. und Peter IV. Die Verbindung von Zisterzienserkloster, befestigter Residenz und königlichem Pantheon spiegelt die politische Ordnung des mittelalterlichen Aragón wider, dessen Herrschaftsgebiet zeitweise weite Teile des westlichen Mittelmeerraums umfasste.
Im Zuge der liberalen Klosteraufhebungen wurde die Gemeinschaft 1835 vertrieben. Gebäude und Gräber wurden danach geplündert oder beschädigt. Im 20. Jahrhundert begann eine umfassende Wiederherstellung; 1940 kehrten Zisterzienser zurück. Poblet ist seither wieder ein bewohntes Kloster und nicht nur ein historisches Monument.
Die Münzausgabe gehört zur spanischen Reihe über die in die Welterbeliste eingetragenen Stätten des Landes. Die Motive werden grundsätzlich entsprechend der zeitlichen Reihenfolge ihrer Aufnahme ausgewählt. Dadurch erklärt sich, weshalb Poblet nach den zuvor behandelten spanischen Stätten an die Reihe kam.
Die Anlage folgt in ihren älteren Teilen den Idealen des Zisterzienserordens, der eine schlichte Architektur und ein durch Gebet und Arbeit geregeltes Gemeinschaftsleben anstrebte. Um die Klosterkirche und den Kreuzgang gruppieren sich unter anderem Kapitelsaal, Refektorium, Bibliothek, Schlafräume und Wirtschaftsgebäude. Spätere Erweiterungen brachten gotische Formen, einen Königspalast sowie eine weitläufige Befestigung mit Mauern, Türmen und Toranlagen hinzu.
Poblet war eng mit den Herrschern der Krone Aragón verbunden. Mehrere Könige förderten das Kloster und bestimmten es zu ihrer Grablege. In der Klosterkirche befinden sich die Grabmäler verschiedener Monarchen, darunter Jakob I. und Peter IV. Die Verbindung von Zisterzienserkloster, befestigter Residenz und königlichem Pantheon spiegelt die politische Ordnung des mittelalterlichen Aragón wider, dessen Herrschaftsgebiet zeitweise weite Teile des westlichen Mittelmeerraums umfasste.
Im Zuge der liberalen Klosteraufhebungen wurde die Gemeinschaft 1835 vertrieben. Gebäude und Gräber wurden danach geplündert oder beschädigt. Im 20. Jahrhundert begann eine umfassende Wiederherstellung; 1940 kehrten Zisterzienser zurück. Poblet ist seither wieder ein bewohntes Kloster und nicht nur ein historisches Monument.
Die Münzausgabe gehört zur spanischen Reihe über die in die Welterbeliste eingetragenen Stätten des Landes. Die Motive werden grundsätzlich entsprechend der zeitlichen Reihenfolge ihrer Aufnahme ausgewählt. Dadurch erklärt sich, weshalb Poblet nach den zuvor behandelten spanischen Stätten an die Reihe kam.
Wissenswertes
Die Coincard enthält die 2-€-Gedenkmünze „Kloster Poblet“ (CC586) und die 2-€-Gedenkmünze „Spanien und Behinderung: Schutz, Rechte und Inklusion" (CC587). Ausgabe am 24. April ab 12 Uhr auf der zweiten Numismatischen Convention in Madrid in einer eigenen Warteschlange, Auflage 500 Stück (250 Stück wurden direkt vor Ort verkauft, der Rest offenbar über Händler), Ausgabepreis: 50 Euro, Abgabe von 1 Stück pro Person.


