Rückseite Griechenland 2023 100. Geburtstag von Maria Callas – Rückseite
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CC 496 2023 2-Euro-Münze Stgl./BU Hauptmünze Bankausgabe

2 Euro Stgl./BU

Griechenland · 100. Geburtstag von Maria Callas

Auflage741.000
Ausgabedatum27.06.2023
RandschriftΕΛΛΗΝΙΚΗ ΔΗΜΟΚΡΑΤΙΑ + ★
Marktpreis3,50 €

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Die Münze erinnert an den 100. Geburtstag der griechischen Sopranistin Maria Callas. Das Motiv zeigt ihr Porträt, umgeben vom Schriftzug „100. GEBURTSTAG VON MARIA CALLAS“; rechts sind das Ausgabejahr und eine Palmette als Zeichen der griechischen Münze zu sehen, unterhalb steht „HELLENISCHE REPUBLIK“.

Das Motiv
Das Design zeigt ein Porträt der legendären griechischen Sopranistin Maria Callas. Entlang des inneren Münzrands verläuft der Schriftzug „100. GEBURTSTAG VON MARIA CALLAS“, auf der rechten Seite sind das Jahr der Münzausgabe „2023“ und eine Palmette (Zeichen der griechischen Münze) zu finden. Unterhalb des Porträts steht die Aufschrift „HELLENISCHE REPUBLIK“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Maria Callas wurde 1923 in New York als Tochter griechischer Einwanderer geboren. Ihr Familienname lautete ursprünglich Kalogeropoulos. Nach der Trennung ihrer Eltern zog sie als Jugendliche mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach Athen. Dort studierte sie Gesang, unter anderem bei der spanischen Koloratursopranistin Elvira de Hidalgo. Während der deutschen Besatzung Griechenlands sammelte sie erste Bühnenerfahrungen an der Athener Oper.

Ihre internationale Laufbahn begann nach dem Zweiten Weltkrieg in Italien. 1947 trat sie in der Arena von Verona in Amilcare Ponchiellis Oper „La Gioconda“ auf. In den folgenden Jahren sang sie regelmäßig an der Mailänder Scala und an weiteren Opernhäusern in Europa und Amerika. Zu ihren bekannten Rollen gehörten Norma in Vincenzo Bellinis gleichnamiger Oper, Lucia in Gaetano Donizettis „Lucia di Lammermoor“, Violetta in Giuseppe Verdis „La traviata“ und die Titelrolle in Giacomo Puccinis „Tosca“.

Callas verband gesangliche Virtuosität mit einer stark am Text und an der Bühnenfigur orientierten Darstellung. Ihr Repertoire trug dazu bei, Opern des italienischen Belcanto aus dem frühen 19. Jahrhundert wieder häufiger aufzuführen. Dabei übernahm sie Partien, die große Beweglichkeit, einen weiten Stimmumfang und dramatische Ausdrucksmöglichkeiten verlangen. Ihre Aufnahmen prägten zudem die spätere Wahrnehmung vieler dieser Werke.

Ab den späten 1950er-Jahren wurden stimmliche Schwierigkeiten und abgesagte Auftritte zunehmend öffentlich thematisiert. Ihr letzter Opernauftritt fand 1965 als Tosca in London statt. Später gab sie Meisterklassen und unternahm mit dem Tenor Giuseppe Di Stefano noch eine Konzertreise. Sie starb 1977 in Paris.

Die griechische Ausgabe knüpft sowohl an ihre Herkunft und Ausbildung in Athen als auch an ihre internationale Stellung in der Operngeschichte an. Das runde Geburtsjubiläum bot einen klaren Anlass, sie als Teil des griechischen Kulturerbes zu würdigen.

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