Najprej se prijavite.
CC 332 2019
2-Euro-Münze
Stgl./BU Hauptmünze Bankausgabe
2 Euro Stgl./BU
Luxemburg · 100. Jahrestag von Großherzogin Charlottes Thronbesteigung und Hochzeit
Auflage300.000
Ausgabedatum27.12.2018
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis4,90 €
Varianten
31.1 · BU · Coincard, KMS · Auflage 12.500
Münzzeichen Servaasbrug und Merkurstab
100. Jahrestag von Großherzogin Charlottes Thronbesteigung · PP · KMS, ? · Auflage 1.000
Münzzeichen Servaasbrug und Löwe
100. Jahrestag von Großherzogin Charlottes Thronbesteigung · Umlauf · Rollenware · Auflage 300.000
Münzzeichen Löwe und Merkurstab
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an den 100. Jahrestag der Thronbesteigung von Großherzogin Charlotte. Das Motiv zeigt links das Kopfbildnis von Großherzog Henri und rechts das Kopfbildnis von Großherzogin Charlotte. Darüber verläuft halbkreisförmig der Schriftzug „Centenaire de l’accession au trône de la Grande-Duchesse Charlotte“.
Das Motiv
Das Münzmotiv zeigt auf der linken Seite das Kopfbildnis seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs Henri und rechts das Kopfbildnis der Großherzogin Charlotte. Unten sind der Ausgabestaat „LUXEMBOURG“ und darunter das Ausgabejahr „2019“ zu lesen. Oben befindet sich halbkreisförmig um die Kopfbildnisse der Schriftzug „Centenaire de l’accession au trône de la Grande-Duchesse Charlotte“ (100. Jahrestag der Thronbesteigung der Großherzogin Charlotte).
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Charlotte wurde 1896 als Tochter des luxemburgischen Großherzogs Wilhelm IV. geboren. Sie gelangte in einer innen- und außenpolitisch angespannten Lage an die Spitze des Staates. Ihre ältere Schwester Marie-Adelheid dankte im Januar 1919 ab. Während der deutschen Besetzung Luxemburgs im Ersten Weltkrieg war ihr wegen ihrer Kontakte zu den Besatzungsbehörden und ihrer politischen Haltung mangelnde Neutralität vorgeworfen worden. Nach Kriegsende geriet dadurch auch die Monarchie unter Druck.
Wenige Monate nach Charlottes Amtsantritt stimmte die luxemburgische Bevölkerung in einem Referendum über die Staatsform ab. Eine deutliche Mehrheit sprach sich für die Beibehaltung der Monarchie und für Charlotte als Staatsoberhaupt aus. Zugleich wurde 1919 die politische Ordnung demokratisiert: Das allgemeine Wahlrecht, einschließlich des Frauenwahlrechts, wurde eingeführt, und die Verfassung hielt deutlicher fest, dass die Staatsgewalt von der Nation ausgeht. Charlotte blieb als konstitutionelle Großherzogin an die verfassungsmäßigen Zuständigkeiten gebunden.
Während des Zweiten Weltkriegs verließ sie nach dem deutschen Einmarsch 1940 mit ihrer Familie das Land. Von ihrem Exil aus, unter anderem über Rundfunkansprachen der BBC, wandte sie sich an die luxemburgische Bevölkerung. Die großherzogliche Familie und die Exilregierung trugen dazu bei, Luxemburg gegenüber den Alliierten als eigenständigen Staat zu vertreten. Nach der Befreiung kehrte Charlotte 1945 zurück.
Ihre Regierungszeit endete 1964 mit der Abdankung zugunsten ihres Sohnes Jean. Der heutige Großherzog Henri ist ihr Enkel. Die gemeinsame Darstellung beider Staatsoberhäupter verweist daher auf die dynastische Kontinuität des Hauses Luxemburg-Nassau. Die Ausgabe zum Jubiläum knüpft außerdem an Luxemburgs Erinnerung an die Staatskrise von 1919, die Bestätigung der Monarchie durch das Referendum sowie an Charlottes Rolle während der Besatzungszeit an.
Wenige Monate nach Charlottes Amtsantritt stimmte die luxemburgische Bevölkerung in einem Referendum über die Staatsform ab. Eine deutliche Mehrheit sprach sich für die Beibehaltung der Monarchie und für Charlotte als Staatsoberhaupt aus. Zugleich wurde 1919 die politische Ordnung demokratisiert: Das allgemeine Wahlrecht, einschließlich des Frauenwahlrechts, wurde eingeführt, und die Verfassung hielt deutlicher fest, dass die Staatsgewalt von der Nation ausgeht. Charlotte blieb als konstitutionelle Großherzogin an die verfassungsmäßigen Zuständigkeiten gebunden.
Während des Zweiten Weltkriegs verließ sie nach dem deutschen Einmarsch 1940 mit ihrer Familie das Land. Von ihrem Exil aus, unter anderem über Rundfunkansprachen der BBC, wandte sie sich an die luxemburgische Bevölkerung. Die großherzogliche Familie und die Exilregierung trugen dazu bei, Luxemburg gegenüber den Alliierten als eigenständigen Staat zu vertreten. Nach der Befreiung kehrte Charlotte 1945 zurück.
Ihre Regierungszeit endete 1964 mit der Abdankung zugunsten ihres Sohnes Jean. Der heutige Großherzog Henri ist ihr Enkel. Die gemeinsame Darstellung beider Staatsoberhäupter verweist daher auf die dynastische Kontinuität des Hauses Luxemburg-Nassau. Die Ausgabe zum Jubiläum knüpft außerdem an Luxemburgs Erinnerung an die Staatskrise von 1919, die Bestätigung der Monarchie durch das Referendum sowie an Charlottes Rolle während der Besatzungszeit an.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehen

