Rückseite
2€noch kein BildVorderseite
2€noch kein BildDeutschland · Richard von Weizsäcker
Ausgabedatumxx.xx.28
Gesamtauflage–
EU-Maximum–
Editionen1
RandschriftEINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT + Bundesadler
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt den deutschen Politiker und ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.
Hintergrund zum Thema
Richard von Weizsäcker wurde 1920 in Stuttgart geboren und stammte aus einer traditionsreichen Familie. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Soldat. Nach dem Krieg studierte er Rechtswissenschaft und Geschichte und arbeitete als Rechtsanwalt. Früh engagierte er sich in der Christlich Demokratischen Union und gehörte ab 1969 dem Deutschen Bundestag an.
Von 1981 bis 1984 war von Weizsäcker Regierender Bürgermeister von West-Berlin. In dieser Funktion stand er für eine Stadt, die durch die deutsche Teilung und die politische Konfrontation des Kalten Krieges geprägt war. Anschließend übernahm er das Amt des Bundespräsidenten. Seine Amtszeit fiel zunächst in die letzten Jahre der Teilung und danach in die staatliche Einigung Deutschlands. Nach der Vereinigung blieb er bis 1994 im Amt und war damit der erste Bundespräsident des vereinten Deutschland.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt seine Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985. Darin bezeichnete er das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft nicht als Niederlage des deutschen Volkes, sondern als Befreiung. Zugleich erinnerte er an die Verantwortung für die Verbrechen des Nationalsozialismus und an die Verpflichtung, die Erinnerung an sie wachzuhalten. Die Ansprache prägte die politische Erinnerungskultur der Bundesrepublik.
Von Weizsäcker wurde außerdem für seine überparteiliche Amtsführung und seine Rolle als vermittelnde Stimme im politischen Leben wahrgenommen. Als Bundespräsident besaß er vor allem repräsentative und integrative Aufgaben; seine öffentliche Wirkung beruhte daher besonders auf Reden, Besuchen und Stellungnahmen.
Die Wahl seines Porträts für eine Gedenkmünze lässt sich mit dieser Verbindung von deutscher Nachkriegsgeschichte, staatlicher Einheit und historischer Verantwortung erklären. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Person des Bundespräsidenten, sondern auch die politische Erinnerung an den Umgang Deutschlands mit seiner Vergangenheit und an den Wandel von der Teilung zur Einheit.
Von 1981 bis 1984 war von Weizsäcker Regierender Bürgermeister von West-Berlin. In dieser Funktion stand er für eine Stadt, die durch die deutsche Teilung und die politische Konfrontation des Kalten Krieges geprägt war. Anschließend übernahm er das Amt des Bundespräsidenten. Seine Amtszeit fiel zunächst in die letzten Jahre der Teilung und danach in die staatliche Einigung Deutschlands. Nach der Vereinigung blieb er bis 1994 im Amt und war damit der erste Bundespräsident des vereinten Deutschland.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt seine Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985. Darin bezeichnete er das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft nicht als Niederlage des deutschen Volkes, sondern als Befreiung. Zugleich erinnerte er an die Verantwortung für die Verbrechen des Nationalsozialismus und an die Verpflichtung, die Erinnerung an sie wachzuhalten. Die Ansprache prägte die politische Erinnerungskultur der Bundesrepublik.
Von Weizsäcker wurde außerdem für seine überparteiliche Amtsführung und seine Rolle als vermittelnde Stimme im politischen Leben wahrgenommen. Als Bundespräsident besaß er vor allem repräsentative und integrative Aufgaben; seine öffentliche Wirkung beruhte daher besonders auf Reden, Besuchen und Stellungnahmen.
Die Wahl seines Porträts für eine Gedenkmünze lässt sich mit dieser Verbindung von deutscher Nachkriegsgeschichte, staatlicher Einheit und historischer Verantwortung erklären. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Person des Bundespräsidenten, sondern auch die politische Erinnerung an den Umgang Deutschlands mit seiner Vergangenheit und an den Wandel von der Teilung zur Einheit.
2 Euro Stgl./BU
- Randschrift
- EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT + Bundesadler
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
–
Reihen
Einigkeit und Recht und Freiheit
Serie "Einigkeit und Recht und Freiheit"
