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Vorderseite
2€noch kein BildLettland · Weihnachtsmarkt
Ausgabedatumxx.11.26
Gesamtauflage412.000
EU-Maximum–
Editionen1
RandschriftDIEVS ★ SVĒTĪ ★ LATVIJU
DesignerAnna Vaivare
PrägestätteUAB Lietuvos monetų kalykla, Vilnius (Lithuania)
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt den Weihnachtsmarkt als Bestandteil der vorweihnachtlichen Tradition in Lettland.
Hintergrund zum Thema
In Lettland verbinden sich die heutigen Weihnachtsbräuche mit christlichen Festformen und älteren Traditionen der Winterzeit. Dazu gehören etwa das Schmücken von Bäumen, das Singen von Liedern, gemeinschaftliche Feiern und bestimmte Bräuche rund um die Wintersonnenwende. Nach der Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit wurden solche Traditionen zunehmend auch als Ausdruck der eigenen kulturellen Identität verstanden.
Eine besondere Rolle spielt Riga. Die Stadt war seit dem Mittelalter ein Handelszentrum im Ostseeraum und wurde stark durch deutschsprachige Kaufleute und Handwerker geprägt. In diesem städtischen Umfeld entstanden Verkaufs- und Festtraditionen, die später mit der Weihnachtszeit verbunden wurden. Riga führt außerdem eine frühe öffentliche Aufstellung eines geschmückten Weihnachtsbaums auf das Jahr 1510 zurück. Die Überlieferung ist zwischen Riga und Tallinn umstritten; sicher ist jedoch, dass die Feier- und Handelskultur der baltischen Städte schon früh Kontakte zu den Weihnachtsbräuchen des deutschen Sprachraums hatte.
Die saisonalen Märkte der Gegenwart knüpfen an diese Entwicklung an, ohne eine unveränderte Fortsetzung mittelalterlicher Gepflogenheiten zu sein. Sie verbinden den Verkauf von Handwerk, Lebensmitteln und Geschenken mit Musik, Beleuchtung und Begegnungen im öffentlichen Raum. In Lettland gehören dabei auch lokale Erzeugnisse und traditionelle Speisen zum Erscheinungsbild. Der Markt wird so zu einem Ort, an dem ältere Bräuche in eine moderne städtische Umgebung übertragen werden.
Die Wahl dieses Themas für eine Gedenkmünze lässt sich vor allem durch seine breite Verankerung im Alltag erklären. Anders als ein einzelnes historisches Ereignis steht der Anlass für eine wiederkehrende Form des gemeinschaftlichen Feierns und für die Verbindung von Stadtgeschichte, Handwerk und familiären Ritualen. Zugleich verweist er auf Riga als kulturelles Zentrum Lettlands und auf die historischen Beziehungen des Landes zum Ostseeraum und zu Mitteleuropa.
Eine besondere Rolle spielt Riga. Die Stadt war seit dem Mittelalter ein Handelszentrum im Ostseeraum und wurde stark durch deutschsprachige Kaufleute und Handwerker geprägt. In diesem städtischen Umfeld entstanden Verkaufs- und Festtraditionen, die später mit der Weihnachtszeit verbunden wurden. Riga führt außerdem eine frühe öffentliche Aufstellung eines geschmückten Weihnachtsbaums auf das Jahr 1510 zurück. Die Überlieferung ist zwischen Riga und Tallinn umstritten; sicher ist jedoch, dass die Feier- und Handelskultur der baltischen Städte schon früh Kontakte zu den Weihnachtsbräuchen des deutschen Sprachraums hatte.
Die saisonalen Märkte der Gegenwart knüpfen an diese Entwicklung an, ohne eine unveränderte Fortsetzung mittelalterlicher Gepflogenheiten zu sein. Sie verbinden den Verkauf von Handwerk, Lebensmitteln und Geschenken mit Musik, Beleuchtung und Begegnungen im öffentlichen Raum. In Lettland gehören dabei auch lokale Erzeugnisse und traditionelle Speisen zum Erscheinungsbild. Der Markt wird so zu einem Ort, an dem ältere Bräuche in eine moderne städtische Umgebung übertragen werden.
Die Wahl dieses Themas für eine Gedenkmünze lässt sich vor allem durch seine breite Verankerung im Alltag erklären. Anders als ein einzelnes historisches Ereignis steht der Anlass für eine wiederkehrende Form des gemeinschaftlichen Feierns und für die Verbindung von Stadtgeschichte, Handwerk und familiären Ritualen. Zugleich verweist er auf Riga als kulturelles Zentrum Lettlands und auf die historischen Beziehungen des Landes zum Ostseeraum und zu Mitteleuropa.
2 Euro Stgl./BU
- Auflage
- 412.000
- Randschrift
- DIEVS ★ SVĒTĪ ★ LATVIJU
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
412.000
