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San Marino · 500. Geburtstag von Giorgio Vasari
Ausgabedatum04.06.2011
Gesamtauflage130.000
EU-Maximum130.000
Editionen1
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Aufschrift1511-2011 / G.Vasari / R / San Marino / C.M.
DesignerClaudia Momoni
PrägestätteInstituto Poligrafico e Zecca Dello Stato, Roma
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an den 500. Geburtstag des italienischen Malers, Schriftstellers, Historikers und Architekten Giorgio Vasari, der als geistiger Gründervater kunsthistorischer Schriften gilt. Das Motiv zeigt einen Ausschnitt aus seinem Gemälde „Judith enthauptet Holofernes“, ergänzt durch die Jahreszahlen „1511–2011“, den Namen „G. Vasari“ und den Schriftzug „San Marino“.
Das Motiv
Das Münzinnere zeigt einen Ausschnitt aus dem Gemälde „Judith enthauptet Holofernes“ von Giorgio Vasari. Unter dem Ausschnitt sind die Jahreszahlen „1511-2011“ und links davon „G.Vasari“ sowie das Münzzeichen „R“ eingeprägt. Rechts neben dem Ausschnitt stehen der Landesname „San Marino“ und die Initiale der Künstlerin „C.M.“ (Claudia Momoni).
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Giorgio Vasari stammte aus Arezzo in der Toskana und arbeitete vor allem in Florenz. Dort stand er im Dienst des Medici-Herzogs Cosimo I. Sein berufliches Selbstverständnis entsprach dem vielseitigen Künstlerideal der Renaissance: Malerei, Architektur, höfische Festgestaltung und gelehrte Beschäftigung mit der Kunst waren eng miteinander verbunden.
Vasaris bekanntestes literarisches Werk sind die erstmals 1550 veröffentlichten und 1568 erweitert neu aufgelegten Lebensbeschreibungen italienischer Maler, Bildhauer und Architekten. Darin ordnete er die Entwicklung der italienischen Kunst als geschichtlichen Prozess. Die Erzählung führt von den Künstlern des späten Mittelalters über die florentinische Frührenaissance bis zu Michelangelo, den Vasari besonders hervorhob. Obwohl seine Berichte Anekdoten, parteiische Urteile und sachliche Fehler enthalten, prägten sie dauerhaft das Bild vieler Renaissancekünstler. Zugleich trugen sie dazu bei, Künstler nicht mehr nur als Handwerker, sondern als individuelle Schöpfer mit eigener Biografie zu betrachten.
Als Architekt leitete Vasari in Florenz den Bau der Uffizien, die zunächst Verwaltungs- und Gerichtsbehörden des Herzogtums aufnehmen sollten. Mit seinem Namen verbunden ist auch der überdachte Verbindungsgang zwischen dem Palazzo Vecchio und dem Palazzo Pitti. Dieser sogenannte Vasari-Korridor verläuft unter anderem über den Ponte Vecchio und ermöglichte dem herzoglichen Hof einen vom Straßenraum getrennten Weg zwischen Regierungs- und Wohnsitz.
Das auf der Münze verwendete Bildthema stammt aus dem alttestamentlichen Buch Judit. Die Witwe Judit begibt sich in das Lager des feindlichen Feldherrn Holofernes, tötet ihn und rettet dadurch ihre bedrängte Stadt. In der Kunst der Renaissance wurde die Szene als Beispiel für Mut, List und den Sieg über einen übermächtigen Gegner dargestellt. Gerade die Enthauptung bot Malern Gelegenheit zu einer dramatischen Figurenkomposition.
Das runde Jubiläum gab San Marino den Anlass, Vasari als Vertreter der italienischen Renaissancekultur zu würdigen. Der Kleinstaat greift bei seinen Gedenkmünzen regelmäßig Themen aus dem gemeinsamen italienischen und europäischen Kulturerbe auf.
Vasaris bekanntestes literarisches Werk sind die erstmals 1550 veröffentlichten und 1568 erweitert neu aufgelegten Lebensbeschreibungen italienischer Maler, Bildhauer und Architekten. Darin ordnete er die Entwicklung der italienischen Kunst als geschichtlichen Prozess. Die Erzählung führt von den Künstlern des späten Mittelalters über die florentinische Frührenaissance bis zu Michelangelo, den Vasari besonders hervorhob. Obwohl seine Berichte Anekdoten, parteiische Urteile und sachliche Fehler enthalten, prägten sie dauerhaft das Bild vieler Renaissancekünstler. Zugleich trugen sie dazu bei, Künstler nicht mehr nur als Handwerker, sondern als individuelle Schöpfer mit eigener Biografie zu betrachten.
Als Architekt leitete Vasari in Florenz den Bau der Uffizien, die zunächst Verwaltungs- und Gerichtsbehörden des Herzogtums aufnehmen sollten. Mit seinem Namen verbunden ist auch der überdachte Verbindungsgang zwischen dem Palazzo Vecchio und dem Palazzo Pitti. Dieser sogenannte Vasari-Korridor verläuft unter anderem über den Ponte Vecchio und ermöglichte dem herzoglichen Hof einen vom Straßenraum getrennten Weg zwischen Regierungs- und Wohnsitz.
Das auf der Münze verwendete Bildthema stammt aus dem alttestamentlichen Buch Judit. Die Witwe Judit begibt sich in das Lager des feindlichen Feldherrn Holofernes, tötet ihn und rettet dadurch ihre bedrängte Stadt. In der Kunst der Renaissance wurde die Szene als Beispiel für Mut, List und den Sieg über einen übermächtigen Gegner dargestellt. Gerade die Enthauptung bot Malern Gelegenheit zu einer dramatischen Figurenkomposition.
Das runde Jubiläum gab San Marino den Anlass, Vasari als Vertreter der italienischen Renaissancekultur zu würdigen. Der Kleinstaat greift bei seinen Gedenkmünzen regelmäßig Themen aus dem gemeinsamen italienischen und europäischen Kulturerbe auf.
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Preisanalyse ansehenBlister BU
- Verpackung
- Blister
- Auflage
- 130.000
- Marktpreis
- 29,90 €
- Randschrift
- 2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
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Blister
130.000
Offizielle Ausgabepreise
2011 · Blister BU: 13,00 €
