Rückseite

Vorderseite

Slowenien · 10 Jahre WWU
Ausgabedatum01.01.2009
Gesamtauflage1.000.000
EU-Maximum1.000.000
Editionen1
RandschriftSLOVENIJA •
AufschriftSLOVENIJA / EMU 1999 - 2009 / F
DesignerGeorgios Stamatopoulos
PrägestätteSuomen Rahapaja OY, Vantaa, Finnland
Zum Ausgabeanlass
Die gemeinsame Gedenkmünze erinnert an zehn Jahre Wirtschafts- und Währungsunion sowie an die Schaffung des Euro am 1. Januar 1999. Das Motiv zeigt eine stilisierte menschliche Figur, deren linker Arm in das Euro-Symbol übergeht; darunter stehen die Initialen ΓΣ des Künstlers G. Stamatopoulos. Ergänzt wird die Darstellung durch die Jahreszahlen 1999–2009, das jeweilige landessprachliche Akronym der WWU und zwölf Sterne. Bei der luxemburgischen Ausgabe erscheint zusätzlich das Bildnis des Großherzogs als Kippeffekt.
Das Motiv
Die Münze zeigt in der Mitte eine stilisierte menschliche Figur, deren linker Arm durch das Euro-Symbol verlängert wird. Die Initialen ΓΣ des Künstlers erscheinen unter dem Euro-Symbol. Der Name des Ausgabestaats in der/den Landesprache(n) erscheint am oberen Rand des Motivs, während die Angabe 1999-2009 und das in die Landessprache(n) übersetzte Akronym WWU am unteren Rand erscheinen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Wirtschafts- und Währungsunion entstand schrittweise aus der europäischen Integration. Mit dem Vertrag von Maastricht, der 1993 in Kraft trat, legten die Mitgliedstaaten den Weg zu einer gemeinsamen Währung fest. Voraussetzungen für die Teilnahme waren unter anderem Vorgaben zur Preisstabilität, zur Staatsverschuldung, zum Haushaltsdefizit, zu den langfristigen Zinssätzen und zur Wechselkursstabilität. Diese sogenannten Konvergenzkriterien sollten verhindern, dass Volkswirtschaften mit stark voneinander abweichenden Rahmenbedingungen unmittelbar in die Währungsunion eintraten.
Zum Jahresbeginn 1999 wurden die Wechselkurse der teilnehmenden nationalen Währungen unwiderruflich festgelegt. Der Euro diente zunächst als Buchgeld, etwa im Bankverkehr und an den Finanzmärkten. Banknoten und Münzen kamen erst Anfang 2002 in Umlauf. Zugleich ging die Verantwortung für die Geldpolitik auf das Europäische System der Zentralbanken über; im Mittelpunkt steht dabei die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. Die Haushalts- und Steuerpolitik blieb dagegen weitgehend Aufgabe der einzelnen Staaten und wurde durch gemeinsame Regeln koordiniert.
Anfangs nahmen elf Länder am Euro teil: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Griechenland folgte 2001. Bis zum Ausgabejahr der Gedenkmünze waren außerdem Slowenien, Zypern, Malta und die Slowakei beigetreten. Damit spiegelte die Münzserie zugleich die Erweiterung des Währungsraums innerhalb eines Jahrzehnts.
Das gemeinsame Motiv wurde nicht allein von staatlichen Stellen bestimmt. Bürger und Einwohner der Europäischen Union konnten online zwischen mehreren Entwürfen wählen. Der ausgewählte Entwurf stammte von Georgios Stamatopoulos, einem Bildhauer der griechischen Zentralbank. Die gemeinsame Ausgabe knüpfte an das Verfahren an, bei besonderen europaweiten Anlässen auf allen nationalen Seiten dasselbe Grundmotiv zu verwenden. Trotz der einheitlichen Gestaltung blieben Landesbezeichnung, Sprachfassung, Münzzeichen und Randprägung national geregelt. So verband die Ausgabe die gemeinsame Geldordnung mit den weiterhin bestehenden nationalen Zuständigkeiten bei der Münzprägung.
Zum Jahresbeginn 1999 wurden die Wechselkurse der teilnehmenden nationalen Währungen unwiderruflich festgelegt. Der Euro diente zunächst als Buchgeld, etwa im Bankverkehr und an den Finanzmärkten. Banknoten und Münzen kamen erst Anfang 2002 in Umlauf. Zugleich ging die Verantwortung für die Geldpolitik auf das Europäische System der Zentralbanken über; im Mittelpunkt steht dabei die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. Die Haushalts- und Steuerpolitik blieb dagegen weitgehend Aufgabe der einzelnen Staaten und wurde durch gemeinsame Regeln koordiniert.
Anfangs nahmen elf Länder am Euro teil: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Griechenland folgte 2001. Bis zum Ausgabejahr der Gedenkmünze waren außerdem Slowenien, Zypern, Malta und die Slowakei beigetreten. Damit spiegelte die Münzserie zugleich die Erweiterung des Währungsraums innerhalb eines Jahrzehnts.
Das gemeinsame Motiv wurde nicht allein von staatlichen Stellen bestimmt. Bürger und Einwohner der Europäischen Union konnten online zwischen mehreren Entwürfen wählen. Der ausgewählte Entwurf stammte von Georgios Stamatopoulos, einem Bildhauer der griechischen Zentralbank. Die gemeinsame Ausgabe knüpfte an das Verfahren an, bei besonderen europaweiten Anlässen auf allen nationalen Seiten dasselbe Grundmotiv zu verwenden. Trotz der einheitlichen Gestaltung blieben Landesbezeichnung, Sprachfassung, Münzzeichen und Randprägung national geregelt. So verband die Ausgabe die gemeinsame Geldordnung mit den weiterhin bestehenden nationalen Zuständigkeiten bei der Münzprägung.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU
- Auflage
- 1.000.000
- Marktpreis
- 7,90 €
- Randschrift
- SLOVENIJA •
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
1.000.000
