CC 615 2026
2-Euro-Münze
PP
2 Euro PP
Belgien · 50 Jahre Nationales Geographisches Institut, 200 Jahre Königlich Belgische Sternwarte
Auflage4.000
Ausgabepreis31,50 €
Ausgabedatum25.09.2026
VerpackungEtui
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis37,90 €
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an das 50-jährige Bestehen des Nationalen Geographischen Instituts und an das 200-jährige Bestehen der Königlich Belgischen Sternwarte. Sie würdigt damit die Jubiläen dieser beiden belgischen Institutionen.
Hintergrund zum Thema
Das Nationale Geographische Institut Belgiens trägt zur einheitlichen Vermessung und Darstellung des Landes bei. Zu seinen Aufgaben gehören die Pflege des belgischen geodätischen Referenzsystems, die Erstellung topografischer Karten sowie die Verwaltung geografischer Daten. Diese Grundlagen werden unter anderem für Kataster und Bauplanung, Verkehrsinfrastruktur, Raumordnung und den Katastrophenschutz verwendet. Auch die Festlegung und Dokumentation staatlicher Grenzen gehört zum Umfeld der amtlichen Geografie. Das Institut führt damit die Tradition der staatlichen Landesvermessung in einer modernen, auf digitale Geodaten ausgerichteten Form fort.
Die Königlich Belgische Sternwarte ist eine wissenschaftliche Einrichtung in Uccle bei Brüssel. Ihre Arbeit beschränkt sich nicht auf die Beobachtung von Sternen. Sie untersucht unter anderem die Sonne, Himmelskörper und physikalische Vorgänge im Weltraum. Daneben befasst sie sich mit geophysikalischen Erscheinungen wie Erdbeben und trägt zur Bestimmung von Zeit und Erdrotation bei. Die Sternwarte gehört damit zu den Einrichtungen, die sowohl astronomische Forschung als auch die Beobachtung der Erde betreiben.
Ihre Entstehung geht auf die frühen Jahrzehnte des belgischen Staates zurück. Als erster Direktor prägte der Mathematiker und Statistiker Adolphe Quetelet die Einrichtung. Unter seiner Leitung wurde die Sternwarte zu einem Zentrum wissenschaftlicher Beobachtung und Datenerhebung ausgebaut. Später wurde sie aus dem dicht bebauten Stadtgebiet an ihren heutigen Standort verlegt, der bessere Bedingungen für wissenschaftliche Messungen bot.
Die gemeinsame Auswahl beider Institutionen verweist auf zwei miteinander verbundene Formen der Orientierung: Das Geographische Institut erfasst und ordnet den Raum, in dem sich der Staat befindet, während die Sternwarte die Erde im Zusammenhang mit ihrer kosmischen Umgebung untersucht. Eine Gedenkmünze kann auf diese Weise staatliche Infrastruktur und wissenschaftliche Forschung zusammenführen. Der Anlass steht somit nicht für ein einzelnes politisches Ereignis, sondern für die Entwicklung dauerhafter Einrichtungen, deren Messungen und Karten eine Grundlage für Verwaltung, Forschung und öffentliche Planung bilden.
Die Königlich Belgische Sternwarte ist eine wissenschaftliche Einrichtung in Uccle bei Brüssel. Ihre Arbeit beschränkt sich nicht auf die Beobachtung von Sternen. Sie untersucht unter anderem die Sonne, Himmelskörper und physikalische Vorgänge im Weltraum. Daneben befasst sie sich mit geophysikalischen Erscheinungen wie Erdbeben und trägt zur Bestimmung von Zeit und Erdrotation bei. Die Sternwarte gehört damit zu den Einrichtungen, die sowohl astronomische Forschung als auch die Beobachtung der Erde betreiben.
Ihre Entstehung geht auf die frühen Jahrzehnte des belgischen Staates zurück. Als erster Direktor prägte der Mathematiker und Statistiker Adolphe Quetelet die Einrichtung. Unter seiner Leitung wurde die Sternwarte zu einem Zentrum wissenschaftlicher Beobachtung und Datenerhebung ausgebaut. Später wurde sie aus dem dicht bebauten Stadtgebiet an ihren heutigen Standort verlegt, der bessere Bedingungen für wissenschaftliche Messungen bot.
Die gemeinsame Auswahl beider Institutionen verweist auf zwei miteinander verbundene Formen der Orientierung: Das Geographische Institut erfasst und ordnet den Raum, in dem sich der Staat befindet, während die Sternwarte die Erde im Zusammenhang mit ihrer kosmischen Umgebung untersucht. Eine Gedenkmünze kann auf diese Weise staatliche Infrastruktur und wissenschaftliche Forschung zusammenführen. Der Anlass steht somit nicht für ein einzelnes politisches Ereignis, sondern für die Entwicklung dauerhafter Einrichtungen, deren Messungen und Karten eine Grundlage für Verwaltung, Forschung und öffentliche Planung bilden.




