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Irland · EU-Ratspräsidentschaft
Ausgabedatum07.07.2026
Gesamtauflage501.000
EU-Maximum–
Editionen2
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftÉIRE / EU 2026 / AE 2026 / ÉIRE
DesignerDesigner nicht amtlich ausgewiesen
PrägestätteCentral Bank Currency Centre, Sandyford, IrelandPP: Koninklijke Nederlandse Munt, Utrecht
Zum Ausgabeanlass
Die Ausgabe würdigt Irlands turnusmäßige Übernahme des Vorsitzes im Rat der Europäischen Union in der zweiten Jahreshälfte 2026. Während dieser Ratspräsidentschaft leitet und koordiniert Irland die Arbeit des Rates.
Hintergrund zum Thema
Der Rat der Europäischen Union ist das Organ, in dem die Regierungen der Mitgliedstaaten vertreten sind. Je nach Politikbereich kommen dafür etwa die Finanz-, Innen-, Landwirtschafts- oder Umweltminister zusammen. Gemeinsam mit dem Europäischen Parlament beschließt der Rat einen großen Teil der europäischen Rechtsvorschriften. Er ist nicht mit dem Europäischen Rat der Staats- und Regierungschefs oder dem außerhalb der EU stehenden Europarat zu verwechseln.
Die Präsidentschaft wechselt alle sechs Monate nach einer festgelegten Reihenfolge zwischen den Mitgliedstaaten. Das zuständige Land organisiert die Sitzungen, erarbeitet Tagesordnungen und vermittelt zwischen unterschiedlichen nationalen Positionen. Auch bei Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission übernimmt es eine koordinierende Rolle. Eine Ausnahme bildet der Rat „Auswärtige Angelegenheiten“, der in der Regel vom Hohen Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik geleitet wird. Um trotz des halbjährlichen Wechsels Kontinuität zu gewährleisten, arbeiten jeweils drei aufeinanderfolgende Präsidentschaften in einer sogenannten Trio-Präsidentschaft zusammen.
Irland gehört seit 1973 zur damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Der Beitritt, dem ein Referendum vorausging, band das Land enger an den europäischen Binnenmarkt und an die politische Zusammenarbeit in Europa. Frühere irische Ratsvorsitze fielen mehrfach mit wichtigen Phasen der europäischen Integration zusammen. Während der Präsidentschaft von 2004 traten zehn mittel- und osteuropäische sowie mediterrane Staaten der EU bei. Irland leitete den Rat zuletzt 2013, in einer Phase, die noch von den Folgen der Finanz- und Staatsschuldenkrise geprägt war.
Die Ausgabe einer Gedenkmünze stellt den Vorsitz als öffentlich sichtbaren Ausdruck der irischen Mitwirkung an den EU-Institutionen dar. Solche Präsidentschaften werden von Mitgliedstaaten wiederholt als Münzthema verwendet, weil sie zugleich einen nationalen Anlass und die gemeinsame europäische Entscheidungsstruktur betreffen. Die Münze verweist damit weniger auf ein einzelnes Ereignis als auf eine zeitlich begrenzte institutionelle Aufgabe Irlands innerhalb der Union.
Die Präsidentschaft wechselt alle sechs Monate nach einer festgelegten Reihenfolge zwischen den Mitgliedstaaten. Das zuständige Land organisiert die Sitzungen, erarbeitet Tagesordnungen und vermittelt zwischen unterschiedlichen nationalen Positionen. Auch bei Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission übernimmt es eine koordinierende Rolle. Eine Ausnahme bildet der Rat „Auswärtige Angelegenheiten“, der in der Regel vom Hohen Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik geleitet wird. Um trotz des halbjährlichen Wechsels Kontinuität zu gewährleisten, arbeiten jeweils drei aufeinanderfolgende Präsidentschaften in einer sogenannten Trio-Präsidentschaft zusammen.
Irland gehört seit 1973 zur damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Der Beitritt, dem ein Referendum vorausging, band das Land enger an den europäischen Binnenmarkt und an die politische Zusammenarbeit in Europa. Frühere irische Ratsvorsitze fielen mehrfach mit wichtigen Phasen der europäischen Integration zusammen. Während der Präsidentschaft von 2004 traten zehn mittel- und osteuropäische sowie mediterrane Staaten der EU bei. Irland leitete den Rat zuletzt 2013, in einer Phase, die noch von den Folgen der Finanz- und Staatsschuldenkrise geprägt war.
Die Ausgabe einer Gedenkmünze stellt den Vorsitz als öffentlich sichtbaren Ausdruck der irischen Mitwirkung an den EU-Institutionen dar. Solche Präsidentschaften werden von Mitgliedstaaten wiederholt als Münzthema verwendet, weil sie zugleich einen nationalen Anlass und die gemeinsame europäische Entscheidungsstruktur betreffen. Die Münze verweist damit weniger auf ein einzelnes Ereignis als auf eine zeitlich begrenzte institutionelle Aufgabe Irlands innerhalb der Union.
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