CC 495 2023
Kursmünzensatz
PP
KMS PP
Irland · EU50, 50. Jahrestag des Beitritts zur EU
Auflage1.000
Ausgabepreis90,00 €
Ausgabedatum22.06.2023
VerpackungKursmünzensatz
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis219,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an den 50. Jahrestag des Beitritts Irlands zur Europäischen Union im Jahr 1973. Das Motiv zeigt eine abgewandelte Form des Logos des Programms „EU50“, darüber den Landesnamen „ÉIRE“ sowie die Jahreszahlen „1973“ und „2023“. Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Motiv
Abgebildet ist ein abgewandeltes Logo des Programms „EU50“, das Regierungsstellen bei der Förderung von Veranstaltungen anlässlich des 50. Jahrestags des EU-Beitritts Irlands verwenden. Über dem Logo steht der Name des Ausgabelandes „ÉIRE“. Ferner sind das Jahr „1973“ als das Jahr, in dem Irland der EU beigetreten ist, und das Jahr „2023“ als Ausgabejahr der Münze aufgeprägt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Zum Zeitpunkt des irischen Beitritts bestand die Europäische Union in ihrer heutigen Form noch nicht. Irland trat den Europäischen Gemeinschaften bei, zu denen insbesondere die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gehörte. Gleichzeitig wurden Dänemark und das Vereinigte Königreich Mitglieder. Damit wurde die Gemeinschaft erstmals seit ihrer Gründung um neue Staaten erweitert.
Irlands Beitritt war eng mit seiner wirtschaftlichen Verflechtung mit dem Vereinigten Königreich verbunden. Ein großer Teil des irischen Außenhandels war traditionell auf den britischen Markt ausgerichtet. Als Großbritannien die Mitgliedschaft in der EWG anstrebte, bemühte sich auch Irland um Aufnahme. Frühere Beitrittsversuche verzögerten sich, weil Frankreich unter Präsident Charles de Gaulle einen britischen Beitritt ablehnte. Erst nach dessen Rücktritt konnten neue Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden.
Da die Mitgliedschaft die Übertragung bestimmter staatlicher Befugnisse auf europäische Institutionen erforderte, wurde in Irland die Verfassung geändert. Die Bevölkerung stimmte dem Beitritt in einem Referendum mit großer Mehrheit zu. Wirtschaftlich eröffnete die Mitgliedschaft einen besseren Zugang zu den Märkten der übrigen Mitgliedstaaten. Für die stark landwirtschaftlich geprägte irische Wirtschaft spielte außerdem die Gemeinsame Agrarpolitik eine zentrale Rolle. In den folgenden Jahrzehnten erhielt das Land Mittel aus europäischen Regional- und Strukturfonds, die unter anderem für Infrastruktur, Ausbildung und wirtschaftliche Entwicklung eingesetzt wurden.
Die europäische Mitgliedschaft wurde zugleich zu einem festen Bestandteil der irischen Außenpolitik. Irland blieb militärisch neutral, beteiligte sich aber an der politischen und wirtschaftlichen Integration. Später gehörte es zu den ersten Staaten, die den Euro als Buchgeld und anschließend als Bargeld einführten.
Der Jahrestag wurde von der irischen Regierung mit dem Programm „EU50“ begleitet. Dazu gehörten Veranstaltungen und Projekte, die sich mit den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Folgen der Mitgliedschaft befassten. Die Gedenkmünze war Teil dieses staatlichen Erinnerungsprogramms und griff deshalb dessen einheitliches Erscheinungsbild auf.
Irlands Beitritt war eng mit seiner wirtschaftlichen Verflechtung mit dem Vereinigten Königreich verbunden. Ein großer Teil des irischen Außenhandels war traditionell auf den britischen Markt ausgerichtet. Als Großbritannien die Mitgliedschaft in der EWG anstrebte, bemühte sich auch Irland um Aufnahme. Frühere Beitrittsversuche verzögerten sich, weil Frankreich unter Präsident Charles de Gaulle einen britischen Beitritt ablehnte. Erst nach dessen Rücktritt konnten neue Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden.
Da die Mitgliedschaft die Übertragung bestimmter staatlicher Befugnisse auf europäische Institutionen erforderte, wurde in Irland die Verfassung geändert. Die Bevölkerung stimmte dem Beitritt in einem Referendum mit großer Mehrheit zu. Wirtschaftlich eröffnete die Mitgliedschaft einen besseren Zugang zu den Märkten der übrigen Mitgliedstaaten. Für die stark landwirtschaftlich geprägte irische Wirtschaft spielte außerdem die Gemeinsame Agrarpolitik eine zentrale Rolle. In den folgenden Jahrzehnten erhielt das Land Mittel aus europäischen Regional- und Strukturfonds, die unter anderem für Infrastruktur, Ausbildung und wirtschaftliche Entwicklung eingesetzt wurden.
Die europäische Mitgliedschaft wurde zugleich zu einem festen Bestandteil der irischen Außenpolitik. Irland blieb militärisch neutral, beteiligte sich aber an der politischen und wirtschaftlichen Integration. Später gehörte es zu den ersten Staaten, die den Euro als Buchgeld und anschließend als Bargeld einführten.
Der Jahrestag wurde von der irischen Regierung mit dem Programm „EU50“ begleitet. Dazu gehörten Veranstaltungen und Projekte, die sich mit den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Folgen der Mitgliedschaft befassten. Die Gedenkmünze war Teil dieses staatlichen Erinnerungsprogramms und griff deshalb dessen einheitliches Erscheinungsbild auf.
Wissenswertes
Jahrgangssatz 2023 "50. Jahrestag des Beitritts zur EU", enthält alle acht Nominale von 1 Cent bis 2 Euro sowie diese 2-€-Gedenkmünze (Nennwert: 5,88 €)




