Übersicht Griechenland 2020 2.500 Jahre Schlacht bei den Thermopylen – Übersicht
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CC 376 2020 2-Euro-Münze PP

2 Euro PP

Griechenland · 2.500 Jahre Schlacht bei den Thermopylen

Auflage5.000
Ausgabepreis15,00 €
Ausgabedatum30.06.2020
Verpackungim Etui
RandschriftΕΛΛΗΝΙΚΗ ΔΗΜΟΚΡΑΤΙΑ + ★
Marktpreis69,90 €

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Die Münze erinnert an den 2 500. Jahrestag der Schlacht bei den Thermopylen, die trotz der griechischen Niederlage als zeitloses Symbol heroischen Widerstands gilt. Das Motiv zeigt einen antiken griechischen Helm, umgeben von Schriftzügen zur Schlacht und zur „HELLENISCHEN REPUBLIK“. Im Hintergrund sind eine Palmette als Münzzeichen sowie das Monogramm des Künstlers George Stamatopoulos zu sehen.

Das Motiv
Das Münzbild zeigt einen antiken griechischen Helm. Entlang des inneren Münzrands sind die Schriftzüge „100. JAHRESTAG DER SCHLACHT BEI DEN THERMOPYLEN“ und „HELLENISCHE REPUBLIK“ zu sehen. Im Hintergrund sind auch das Ausgabejahr „2020“ und eine Palmette (das Münzzeichen der griechischen Münze) erkennbar. Unten rechts von dem Helm befindet sich das Monogramm des Künstlers (George Stamatopoulos). Trotz der erlittenen Niederlage bleibt die Schlacht bei den Thermopylen für die Griechen ein zeitloses Symbol für heroischen Widerstand.

Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Schlacht fand 480 v. Chr. während des zweiten persischen Feldzugs gegen das griechische Festland statt. Der persische Großkönig Xerxes I. führte ein Heer nach Griechenland, nachdem bereits sein Vater Dareios I. versucht hatte, mehrere griechische Stadtstaaten zu unterwerfen. Diese waren politisch eigenständig und häufig untereinander zerstritten. Angesichts des persischen Vormarschs schlossen sich jedoch zahlreiche Poleis zu einem Verteidigungsbündnis zusammen, das vor allem von Sparta und Athen getragen wurde.

Die Thermopylen waren damals ein schmaler Durchgang zwischen dem Gebirge und dem Golf von Malia. Aufgrund des begrenzten Raums konnten die Perser ihre zahlenmäßige Überlegenheit dort nur eingeschränkt einsetzen. Die griechische Streitmacht wurde vom spartanischen König Leonidas angeführt. Zu ihr gehörten nicht nur die bekannten 300 Spartiaten, sondern zunächst mehrere tausend Kämpfer aus verschiedenen Städten. Besonders die Beteiligung der Thespier und Thebaner wird in der antiken Überlieferung erwähnt.

Nach mehreren Angriffen gelangten persische Truppen über einen Gebirgspfad in den Rücken der Verteidiger. Ein Grieche namens Ephialtes hatte ihnen den Weg gezeigt. Leonidas entließ daraufhin einen großen Teil des Heeres. Er selbst blieb mit den Spartanern sowie Kontingenten aus Thespiai und Theben zurück und fiel im weiteren Kampf.

Zur selben Zeit kämpften griechische und persische Flotten am Kap Artemision. Nach dem Durchbruch bei den Thermopylen konnten die Perser weiter nach Mittelgriechenland vordringen und das geräumte Athen besetzen. Der Feldzug wurde später durch den griechischen Seesieg bei Salamis und den Sieg bei Plataiai im folgenden Jahr entschieden.

Die Erinnerung an Thermopylen beruht vor allem auf dem Geschichtswerk Herodots und auf antiken Totengedichten. Bekannt wurde insbesondere das Simonides zugeschriebene Epigramm, das die Vorübergehenden auffordert, den Spartanern vom pflichtgemäßen Tod ihrer Kämpfer zu berichten. In der griechischen Erinnerungskultur steht die Episode deshalb für militärische Pflichterfüllung, Selbstaufopferung und den gemeinsamen Widerstand zuvor konkurrierender Stadtstaaten. Das runde Jubiläum bot Griechenland einen Anlass, diese bis heute politisch und kulturell wirksame antike Überlieferung aufzugreifen.

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