CC 339 2019
Blister
Stgl./BU Hauptmünze Bankausgabe
Blister BU
San Marino · 500. Todestag von Leonardo da Vinci
Auflage53.150
Ausgabepreis16,50 €
Ausgabedatum04.04.2019
VerpackungBlister
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis139,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze erinnert an den 500. Todestag von Leonardo da Vinci. Das Motiv zeigt einen von ihm gemalten Engel aus dem Werk „Taufe Christi“, begleitet von den Inschriften „SAN MARINO“ und „1519 Leonardo 2019“.
Das Motiv
Münzmotiv ist ein von Leonardo da Vinci gemalter Engel aus dem Werk „Taufe Christi“. Entlang des inneren Münzrands steht links „SAN MARINO“, rechts „1519 Leonardo 2019“. Auf der linken Seite befindet sich ferner das Zeichen der Künstlerin Uliana Pernazza UP und unten rechts der Buchstabe R als Zeichen der Münze von Rom.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Leonardo da Vinci wurde 1452 nahe dem toskanischen Ort Vinci geboren. Er arbeitete als Maler, Zeichner, Bildhauer, Ingenieur und Naturforscher. Nach seiner Ausbildung in Florenz war er unter anderem in Mailand, Rom und zuletzt am Hof des französischen Königs Franz I. tätig. Seine erhaltenen Notizbücher enthalten Studien zur Anatomie, Mechanik, Optik, Wasserbewegung und Architektur. Viele seiner technischen Entwürfe blieben theoretische Untersuchungen; als Künstler prägte er vor allem durch seine genaue Naturbeobachtung und die Darstellung von Licht, Raum und Körpern die Malerei der Renaissance.
Die „Taufe Christi“ entstand in der Werkstatt des Florentiner Malers und Bildhauers Andrea del Verrocchio, bei dem Leonardo ausgebildet wurde. Das heute in den Uffizien in Florenz aufbewahrte Gemälde gilt als Gemeinschaftsarbeit Verrocchios und mehrerer Werkstattmitarbeiter. Leonardo wird insbesondere einer der beiden knienden Engel sowie Teilen der Landschaft zugeschrieben. Der Engel unterscheidet sich durch weichere Übergänge von Licht und Schatten und eine stärker räumlich wirkende Gestaltung von anderen Partien des Bildes. Das Werk dokumentiert damit auch den Übergang Leonardos vom Werkstattschüler zum eigenständigen Künstler.
Dargestellt ist die im Neuen Testament geschilderte Taufe Jesu durch Johannes den Täufer im Jordan. Über Christus erscheinen die Taube als Zeichen des Heiligen Geistes und die Hände Gottes. Die Engel am Bildrand sind nicht der eigentliche Mittelpunkt der biblischen Handlung, wurden kunsthistorisch jedoch besonders beachtet, weil sich an ihnen die unterschiedlichen Arbeitsweisen innerhalb der Werkstatt erkennen lassen.
Leonardo starb auf Schloss Clos Lucé bei Amboise in Frankreich. Das Jubiläumsjahr wurde auch außerhalb Italiens mit Ausstellungen und Gedenkausgaben aufgegriffen. Für San Marino bot es einen Anlass, an eine Persönlichkeit der italienischen Renaissance zu erinnern, deren Wirken über die politische und kulturelle Geschichte einzelner Staaten hinausreicht. Die Wahl eines Werkdetails statt eines herkömmlichen Porträts stellt dabei Leonardos Tätigkeit als Maler in den Vordergrund.
Die „Taufe Christi“ entstand in der Werkstatt des Florentiner Malers und Bildhauers Andrea del Verrocchio, bei dem Leonardo ausgebildet wurde. Das heute in den Uffizien in Florenz aufbewahrte Gemälde gilt als Gemeinschaftsarbeit Verrocchios und mehrerer Werkstattmitarbeiter. Leonardo wird insbesondere einer der beiden knienden Engel sowie Teilen der Landschaft zugeschrieben. Der Engel unterscheidet sich durch weichere Übergänge von Licht und Schatten und eine stärker räumlich wirkende Gestaltung von anderen Partien des Bildes. Das Werk dokumentiert damit auch den Übergang Leonardos vom Werkstattschüler zum eigenständigen Künstler.
Dargestellt ist die im Neuen Testament geschilderte Taufe Jesu durch Johannes den Täufer im Jordan. Über Christus erscheinen die Taube als Zeichen des Heiligen Geistes und die Hände Gottes. Die Engel am Bildrand sind nicht der eigentliche Mittelpunkt der biblischen Handlung, wurden kunsthistorisch jedoch besonders beachtet, weil sich an ihnen die unterschiedlichen Arbeitsweisen innerhalb der Werkstatt erkennen lassen.
Leonardo starb auf Schloss Clos Lucé bei Amboise in Frankreich. Das Jubiläumsjahr wurde auch außerhalb Italiens mit Ausstellungen und Gedenkausgaben aufgegriffen. Für San Marino bot es einen Anlass, an eine Persönlichkeit der italienischen Renaissance zu erinnern, deren Wirken über die politische und kulturelle Geschichte einzelner Staaten hinausreicht. Die Wahl eines Werkdetails statt eines herkömmlichen Porträts stellt dabei Leonardos Tätigkeit als Maler in den Vordergrund.
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