Für diese Edition liegen noch keine eigenen Bilder vor; gezeigt werden die der Münze.
CC 281 2017
2-Euro-Münze
Stgl./BU
2 Euro Stgl./BU
San Marino · Internationales Jahr des nachhaltigen Tourismus für die Entwicklung
Auflage500
Ausgabedatum31.08.2017
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt das von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung 2017. Das Motiv zeigt den von Wellen umgebenen Planeten Erde sowie das Designersymbol von Andrew Lewis und trägt die Aufschriften „TURISMO SOSTENIBLE“ und „SAN MARINO“. Nachhaltiger Tourismus steht dabei für umweltverträgliches Reisen, das die natürliche, soziale und künstlerische Umwelt respektiert und insbesondere schwächere Volkswirtschaften fördern soll.
Das Motiv
In der Mitte ist der Planet Erde dargestellt, umgeben von Wellen, wobei auf der rechten Seite ein Kreis mit dem Buchstaben A zu sehen ist, dem Symbol des Designers Andrew Lewis. Das Motiv ist in einem oberen Bogen mit der Aufschrift „TURISMO SOSTENIBLE“ (nachhaltiger Tourismus) und in einem unteren Bogen mit der Aufschrift „SAN MARINO“ und der Jahresangabe „2017“ umgeben. Rechts befinden sich zwischen den Aufschriften die Initialen der Graveurin Uliana Pernazza („UP INC.“), links zwischen den Aufschriften das Münzzeichen „R“ der italienischen Prägeanstalt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Ausrufung des Themenjahres stand im Zusammenhang mit der 2015 verabschiedeten Agenda 2030 der Vereinten Nationen. In deren Zielen für nachhaltige Entwicklung wird der Tourismus ausdrücklich angesprochen: unter anderem als möglicher Faktor für Beschäftigung und lokale Kultur, für die Beobachtung ökologischer Auswirkungen sowie für eine schonende Nutzung mariner Ressourcen. Die UN-Generalversammlung beschloss das Themenjahr im Dezember 2015. Mit der Koordinierung wurde die damalige Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen, heute UN Tourism, betraut.
Im Mittelpunkt standen fünf Handlungsfelder: wirtschaftliche Teilhabe, Beschäftigung und Armutsminderung, effizienter Umgang mit Ressourcen, Schutz von Kultur und kultureller Vielfalt sowie gegenseitiges Verständnis. Regierungen, Reiseunternehmen und internationale Organisationen sollten prüfen, wie touristische Einnahmen stärker bei der örtlichen Bevölkerung verbleiben können. Dazu gehören etwa regionale Lieferketten, lokal geführte Unterkünfte, qualifizierte Arbeitsplätze und die Einbeziehung der Einwohner in Planungsentscheidungen. Zugleich sollte auf Probleme wie hohen Wasser- und Energieverbrauch, Abfall, Verkehrsbelastung oder Schäden an stark besuchten Kulturstätten aufmerksam gemacht werden.
Für San Marino besitzt das Thema einen unmittelbaren Bezug. Der vollständig von Italien umschlossene Kleinstaat empfängt zahlreiche Tages- und Kulturreisende. Seine historische Altstadt und der Monte Titano wurden 2008 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Zum geschützten Ensemble gehören Befestigungen, Türme, öffentliche Gebäude und weitere Zeugnisse der politischen Entwicklung der Republik. Die Bewahrung dieses eng begrenzten historischen Raums muss daher mit seiner touristischen Nutzung abgestimmt werden.
Die Wahl des Anlasses lässt sich somit sowohl aus der internationalen Agenda als auch aus den örtlichen Gegebenheiten erklären. Für einen Staat, dessen Wahrnehmung im Ausland eng mit seinem historischen Zentrum und dem Reiseverkehr verbunden ist, bot das Themenjahr die Möglichkeit, Fragen des Denkmalschutzes, der Besucherlenkung und der wirtschaftlichen Nutzung des kulturellen Erbes aufzugreifen.
Im Mittelpunkt standen fünf Handlungsfelder: wirtschaftliche Teilhabe, Beschäftigung und Armutsminderung, effizienter Umgang mit Ressourcen, Schutz von Kultur und kultureller Vielfalt sowie gegenseitiges Verständnis. Regierungen, Reiseunternehmen und internationale Organisationen sollten prüfen, wie touristische Einnahmen stärker bei der örtlichen Bevölkerung verbleiben können. Dazu gehören etwa regionale Lieferketten, lokal geführte Unterkünfte, qualifizierte Arbeitsplätze und die Einbeziehung der Einwohner in Planungsentscheidungen. Zugleich sollte auf Probleme wie hohen Wasser- und Energieverbrauch, Abfall, Verkehrsbelastung oder Schäden an stark besuchten Kulturstätten aufmerksam gemacht werden.
Für San Marino besitzt das Thema einen unmittelbaren Bezug. Der vollständig von Italien umschlossene Kleinstaat empfängt zahlreiche Tages- und Kulturreisende. Seine historische Altstadt und der Monte Titano wurden 2008 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Zum geschützten Ensemble gehören Befestigungen, Türme, öffentliche Gebäude und weitere Zeugnisse der politischen Entwicklung der Republik. Die Bewahrung dieses eng begrenzten historischen Raums muss daher mit seiner touristischen Nutzung abgestimmt werden.
Die Wahl des Anlasses lässt sich somit sowohl aus der internationalen Agenda als auch aus den örtlichen Gegebenheiten erklären. Für einen Staat, dessen Wahrnehmung im Ausland eng mit seinem historischen Zentrum und dem Reiseverkehr verbunden ist, bot das Themenjahr die Möglichkeit, Fragen des Denkmalschutzes, der Besucherlenkung und der wirtschaftlichen Nutzung des kulturellen Erbes aufzugreifen.
