CC 229 2015
Sonstige
Stgl./BU
Sonstige Edition
Zypern · 30 Jahre EU-Flagge
Auflage6.000
Ausgabepreis3,00 €
Ausgabedatum30.11.2015
Randschrift2 ΕΥΡΩ 2 EURO × 2
Marktpreis8,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt das dreißigjährige Bestehen der EU-Flagge. Das Motiv zeigt die Flagge als Symbol für die Verbindung von Völkern und Kulturen mit gemeinsamen Vorstellungen und Idealen; ihre zwölf Sterne nehmen die Gestalt von Menschen an, die die Geburt eines neuen Europas begrüßen. Zu sehen sind außerdem die Jahreszahlen „1985-2015“ sowie die Initialen des Designers Georgios Stamatopoulos.
Das Motiv
Das Motiv zeigt die EU-Flagge als Symbol, das Völker und Kulturen mit gemeinsamen Vorstellungen und Idealen zur Gestaltung einer besseren Zukunft zusammenbringt. Zwölf Sterne nehmen die Gestalt von Menschen an und begrüßen die Geburt eines neuen Europas. Oben rechts entlang des Münzrings sind der Ausgabestaat „ΚΥΠΡΟΣ KIBRIS“ und die Jahreszahlen „1985-2015“ zu lesen. Unten rechts sind die Initialen des Designers (Georgios Stamatopoulos) angegeben.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die heute als EU-Flagge bekannte Europaflagge entstand zunächst außerhalb der Europäischen Gemeinschaften. Der Europarat, eine 1949 gegründete und von der Europäischen Union unabhängige Organisation, führte das Emblem 1955 ein. Der Kreis aus zwölf goldenen Sternen auf blauem Grund sollte die Einheit der europäischen Völker darstellen. Die Zahl zwölf bezeichnet dabei weder die damalige noch eine angestrebte Zahl von Mitgliedstaaten. Sie wurde als feststehende Symbolzahl gewählt; deshalb verändert sich die Zahl der Sterne bei Erweiterungen nicht.
Die Europäischen Gemeinschaften verwendeten anfangs eigene Zeichen. Das Europäische Parlament sprach sich 1983 dafür aus, die Europaflagge auch für die Gemeinschaften zu übernehmen. Im Juni 1985 stimmten die Staats- und Regierungschefs diesem Schritt zu. Seit 1986 wurde die Flagge von den europäischen Institutionen verwendet. Als 1993 die Europäische Union entstand, blieb sie deren allgemein gebrauchtes Emblem. Zugleich nutzt der Europarat sie weiterhin.
Das Jubiläum bezog sich somit auf die Übernahme des bereits bestehenden europäischen Symbols durch die damaligen Europäischen Gemeinschaften im Jahr 1985, nicht auf den ursprünglichen Entwurf oder die erste Einführung durch den Europarat. Die Gedenkausgabe bot den Staaten des Euro-Währungsgebiets die Möglichkeit, dieses gemeinsame institutionelle Zeichen auf Münzen mit einem einheitlichen Motiv darzustellen.
Für die Gestaltung wurde ein Wettbewerb unter den Münzprägestätten Europas veranstaltet. Eine Fachjury wählte fünf Entwürfe aus, über die Bürger und Einwohner des Euro-Währungsgebiets online abstimmen konnten. Der ausgewählte Entwurf wurde anschließend von den teilnehmenden Staaten als gemeinsame Gedenkmünze ausgegeben. Solche Gemeinschaftsausgaben unterscheiden sich von den üblichen nationalen 2-Euro-Gedenkmünzen: Der Anlass und das zentrale Bildmotiv sind länderübergreifend gleich, während Angaben wie Staatsname und Sprache an den jeweiligen Ausgabestaat angepasst werden. Damit entsprach die Form der Ausgabe dem Anlass eines von den EU-Staaten gemeinsam verwendeten Symbols.
Die Europäischen Gemeinschaften verwendeten anfangs eigene Zeichen. Das Europäische Parlament sprach sich 1983 dafür aus, die Europaflagge auch für die Gemeinschaften zu übernehmen. Im Juni 1985 stimmten die Staats- und Regierungschefs diesem Schritt zu. Seit 1986 wurde die Flagge von den europäischen Institutionen verwendet. Als 1993 die Europäische Union entstand, blieb sie deren allgemein gebrauchtes Emblem. Zugleich nutzt der Europarat sie weiterhin.
Das Jubiläum bezog sich somit auf die Übernahme des bereits bestehenden europäischen Symbols durch die damaligen Europäischen Gemeinschaften im Jahr 1985, nicht auf den ursprünglichen Entwurf oder die erste Einführung durch den Europarat. Die Gedenkausgabe bot den Staaten des Euro-Währungsgebiets die Möglichkeit, dieses gemeinsame institutionelle Zeichen auf Münzen mit einem einheitlichen Motiv darzustellen.
Für die Gestaltung wurde ein Wettbewerb unter den Münzprägestätten Europas veranstaltet. Eine Fachjury wählte fünf Entwürfe aus, über die Bürger und Einwohner des Euro-Währungsgebiets online abstimmen konnten. Der ausgewählte Entwurf wurde anschließend von den teilnehmenden Staaten als gemeinsame Gedenkmünze ausgegeben. Solche Gemeinschaftsausgaben unterscheiden sich von den üblichen nationalen 2-Euro-Gedenkmünzen: Der Anlass und das zentrale Bildmotiv sind länderübergreifend gleich, während Angaben wie Staatsname und Sprache an den jeweiligen Ausgabestaat angepasst werden. Damit entsprach die Form der Ausgabe dem Anlass eines von den EU-Staaten gemeinsam verwendeten Symbols.


