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Spanien · UNESCO Weltkulturerbe-Serie, 2. Ausgabe, La Alhambra, Granada
Ausgabedatum21.02.2011
Gesamtauflage4.000.000
EU-Maximum8.000.000
Editionen8
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftESPAÑA / 2011
DesignerAlfonso Morales Muñoz
PrägestätteFábrica Nacional de Moneda y Timbre / · Real Casa de la Moneda, Madrid
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist den UNESCO-Welterbestätten Alhambra, Generalife und Albayzín in Granada gewidmet. Das Motiv zeigt den Patio de los Leones der Alhambra; darunter stehen „ESPAÑA“ und die Jahreszahl „2011“, darüber befindet sich das Münzzeichen.
Das Motiv
Das Münzinnere zeigt den Patio des los Leones der Alhambra in Granada. Darunter stehen der Ausgabestaat „ESPAÑA“ und die Jahreszahl „2011“. Über dem Münzmotiv ist das Münzzeichen eingeprägt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Alhambra entstand als befestigte Palaststadt auf dem Sabikah-Hügel über Granada. Ihre heute prägende Gestalt erhielt sie im 13. und 14. Jahrhundert unter den Nasriden, der letzten muslimischen Herrscherdynastie auf der Iberischen Halbinsel. Innerhalb der Mauern lagen Residenzen, Verwaltungsräume, Höfe, Wohnquartiere und Verteidigungsanlagen. Nach der Eroberung Granadas durch die Katholischen Könige im Jahr 1492 wurde die Anlage als christliche Königsresidenz weitergenutzt und teilweise verändert. Aus dieser Zeit stammt unter anderem der später errichtete Palast Kaiser Karls V.
Der Löwenhof gehört zum Nasridenpalast, der unter Sultan Muhammad V. ausgebaut wurde. Seinen Mittelpunkt bildet eine von zwölf marmornen Löwen getragene Brunnenschale. Von ihr führen schmale Wasserläufe in die angrenzenden Räume. Die Verbindung von Wasser, Licht, Ornamenten, Säulenstellungen und Innenhöfen war ein Grundelement der nasridischen Palastarchitektur. Der Hof war Teil eines fein gegliederten höfischen Wohn- und Repräsentationsbereichs.
Der Generalife liegt außerhalb der eigentlichen Festungsmauern. Er diente den nasridischen Herrschern als Landsitz und Rückzugsort. Wohngebäude, Gärten, Höfe und Bewässerungssysteme bilden dort eine zusammenhängende Anlage. Wasser wurde nicht nur zur Versorgung genutzt, sondern auch gezielt in die Gestaltung der Gärten und Architektur einbezogen.
Der Albayzín liegt auf dem gegenüberliegenden Hügel. Das Viertel bewahrt Grundzüge der mittelalterlichen islamischen Stadtstruktur mit engen, unregelmäßigen Gassen und traditionellen Wohnhäusern. Nach 1492 blieb es zunächst ein Zentrum der muslimischen Bevölkerung Granadas; spätere Umbauten und christliche Sakralbauten ergänzten das Stadtbild.
Alhambra und Generalife wurden 1984 in die Welterbeliste aufgenommen, der Albayzín kam 1994 als Erweiterung hinzu. Die Münzausgabe war Teil einer 2010 begonnenen spanischen Serie, die jährlich eine spanische UNESCO-Welterbestätte behandelt. Die Anlage von Granada gehörte zu den früh aufgenommenen spanischen Welterbestätten und wurde deshalb bereits zu Beginn dieser Serie berücksichtigt.
Der Löwenhof gehört zum Nasridenpalast, der unter Sultan Muhammad V. ausgebaut wurde. Seinen Mittelpunkt bildet eine von zwölf marmornen Löwen getragene Brunnenschale. Von ihr führen schmale Wasserläufe in die angrenzenden Räume. Die Verbindung von Wasser, Licht, Ornamenten, Säulenstellungen und Innenhöfen war ein Grundelement der nasridischen Palastarchitektur. Der Hof war Teil eines fein gegliederten höfischen Wohn- und Repräsentationsbereichs.
Der Generalife liegt außerhalb der eigentlichen Festungsmauern. Er diente den nasridischen Herrschern als Landsitz und Rückzugsort. Wohngebäude, Gärten, Höfe und Bewässerungssysteme bilden dort eine zusammenhängende Anlage. Wasser wurde nicht nur zur Versorgung genutzt, sondern auch gezielt in die Gestaltung der Gärten und Architektur einbezogen.
Der Albayzín liegt auf dem gegenüberliegenden Hügel. Das Viertel bewahrt Grundzüge der mittelalterlichen islamischen Stadtstruktur mit engen, unregelmäßigen Gassen und traditionellen Wohnhäusern. Nach 1492 blieb es zunächst ein Zentrum der muslimischen Bevölkerung Granadas; spätere Umbauten und christliche Sakralbauten ergänzten das Stadtbild.
Alhambra und Generalife wurden 1984 in die Welterbeliste aufgenommen, der Albayzín kam 1994 als Erweiterung hinzu. Die Münzausgabe war Teil einer 2010 begonnenen spanischen Serie, die jährlich eine spanische UNESCO-Welterbestätte behandelt. Die Anlage von Granada gehörte zu den früh aufgenommenen spanischen Welterbestätten und wurde deshalb bereits zu Beginn dieser Serie berücksichtigt.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU – Einzelseite
- Auflage
- 3.927.700
- Marktpreis
- 5,90 €
- Randschrift
- 2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
3.927.700
Blister
7.500
KMS
59.800
5 Editionen
Numisbrief
5.000
Weitere Editionen
7Reihen
UNESCO Weltkulturerbe-Serie
Auflagen
Spanien
4.000.000Umlauf: 3.927.700
Blister PP: 7.500
KMS BU: 15.000
KMS BU: 20.000
KMS BU: 20.000
KMS BU: 3.000
KMS PP: 1.800
Numisbrief: 5.000
Offizielle Ausgabepreise
2011 · Blister PP: 19,49 €
2011 · KMS BU: 35,00
25,00
32,00
2011 · KMS PP: 59,00 €
2011 · Numisbrief: 20,00 €
Ergänzende Informationen
KMS BU und PP: World Money Fair Set 2011, Auflage 3.000 Ex., Preis 35,-; KMS BU 2011: 3,88 € mit 2CC "Granada", Auflage 25.000 Ex., Preis: 25,-; KMS BU 3,88 € mit 2CC sowie Silbermedaille "CATALONIA", Auflage 20.000 Ex., Preis: 32,- ; KMS BU 3,88 € mit 2CC sowie Silbermedaille "AUTONOMOUS CITY OF CEUTA", Auflage 20.000 Ex., Preis 32,-; KMS PP 3.88 € mit 2CC, Auflage 5.000 Ex., Preis 59,-. Ausgabe des PP-Blisters erst am 17.10.2011.










