
CC 62 2009
Kursmünzensatz
PP
KMS PP
Österreich · 10 Jahre WWU
Auflage15.000
Ausgabepreis75,00 €
Ausgabedatum01.01.2009
VerpackungKursmünzensatz
Randschrift2 EURO ★★★ × 4, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis18,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt das zehnjährige Bestehen der Wirtschafts- und Währungsunion sowie die Schaffung des Euro am 1. Januar 1999. Im Zentrum steht eine stilisierte menschliche Figur, deren linker Arm in das Euro-Symbol übergeht; darunter befinden sich die Initialen ΓΣ des Künstlers G. Stamatopoulos. Ergänzt wird das Motiv durch die Jahresangabe 1999–2009, das jeweilige Akronym der WWU, den Landesnamen und die zwölf Sterne der Europaflagge; die luxemburgische Ausgabe zeigt zusätzlich das Bildnis des Großherzogs als Kippeffekt.
Das Motiv
Die Münze zeigt in der Mitte eine stilisierte menschliche Figur, deren linker Arm durch das Euro-Symbol verlängert wird. Die Initialen ΓΣ des Künstlers erscheinen unter dem Euro-Symbol. Der Name des Ausgabestaats in der/den Landesprache(n) erscheint am oberen Rand des Motivs, während die Angabe 1999-2009 und das in die Landessprache(n) übersetzte Akronym WWU am unteren Rand erscheinen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Wirtschafts- und Währungsunion geht auf einen mehrstufigen europäischen Integrationsprozess zurück. Eine zentrale rechtliche Grundlage war der Vertrag von Maastricht, der Regeln für den Übergang zu einer gemeinsamen Währung festlegte. Staaten, die teilnehmen wollten, mussten sogenannte Konvergenzkriterien erfüllen. Diese betrafen unter anderem Preisstabilität, Haushaltsdefizit, Staatsverschuldung, langfristige Zinssätze und die Stabilität des Wechselkurses. Mit diesen Vorgaben sollten wirtschaftliche Unterschiede begrenzt werden, bevor die gemeinsame Geldpolitik begann.
Zum Start der Währungsunion wurden die Wechselkurse der Währungen von elf Mitgliedstaaten unwiderruflich festgelegt. Der Euro existierte zunächst als Buch-, Zahlungs- und Finanzmarktwährung. Banknoten und Münzen der bisherigen nationalen Währungen blieben vorerst im Alltag in Gebrauch. Euro-Bargeld wurde erst Anfang 2002 eingeführt; anschließend wurden die nationalen Zahlungsmittel innerhalb kurzer Übergangsfristen aus dem Verkehr genommen. Griechenland war der Währungsunion bereits 2001 beigetreten, weitere Staaten folgten nach Erfüllung der Voraussetzungen.
Für die Geldpolitik des Euroraums ist das Eurosystem zuständig, bestehend aus der Europäischen Zentralbank und den nationalen Zentralbanken der teilnehmenden Staaten. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere die Festlegung der Leitzinsen und die Sicherung der Preisstabilität. Die Finanz- und Haushaltspolitik verblieb dagegen weitgehend bei den einzelnen Staaten. Damit verbindet die Währungsunion eine zentral organisierte Geldpolitik mit national verantworteten Staatshaushalten.
Das Jubiläum bezog sich somit nicht auf die spätere Bargeldeinführung, sondern auf den Beginn der gemeinsamen Geldordnung. Die Ausgabe als Gemeinschaftsprojekt entsprach dem grenzüberschreitenden Charakter des Anlasses: 2009 gehörten nach dem Beitritt der Slowakei 16 Staaten dem Euroraum an. Über den Entwurf konnten Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union in einer Online-Abstimmung entscheiden. Die Münze war nach der Gemeinschaftsausgabe zum 50. Jahrestag der Römischen Verträge von 2007 die zweite 2-Euro-Gedenkausgabe mit einem gemeinsamen Motiv mehrerer Eurostaaten.
Zum Start der Währungsunion wurden die Wechselkurse der Währungen von elf Mitgliedstaaten unwiderruflich festgelegt. Der Euro existierte zunächst als Buch-, Zahlungs- und Finanzmarktwährung. Banknoten und Münzen der bisherigen nationalen Währungen blieben vorerst im Alltag in Gebrauch. Euro-Bargeld wurde erst Anfang 2002 eingeführt; anschließend wurden die nationalen Zahlungsmittel innerhalb kurzer Übergangsfristen aus dem Verkehr genommen. Griechenland war der Währungsunion bereits 2001 beigetreten, weitere Staaten folgten nach Erfüllung der Voraussetzungen.
Für die Geldpolitik des Euroraums ist das Eurosystem zuständig, bestehend aus der Europäischen Zentralbank und den nationalen Zentralbanken der teilnehmenden Staaten. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere die Festlegung der Leitzinsen und die Sicherung der Preisstabilität. Die Finanz- und Haushaltspolitik verblieb dagegen weitgehend bei den einzelnen Staaten. Damit verbindet die Währungsunion eine zentral organisierte Geldpolitik mit national verantworteten Staatshaushalten.
Das Jubiläum bezog sich somit nicht auf die spätere Bargeldeinführung, sondern auf den Beginn der gemeinsamen Geldordnung. Die Ausgabe als Gemeinschaftsprojekt entsprach dem grenzüberschreitenden Charakter des Anlasses: 2009 gehörten nach dem Beitritt der Slowakei 16 Staaten dem Euroraum an. Über den Entwurf konnten Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union in einer Online-Abstimmung entscheiden. Die Münze war nach der Gemeinschaftsausgabe zum 50. Jahrestag der Römischen Verträge von 2007 die zweite 2-Euro-Gedenkausgabe mit einem gemeinsamen Motiv mehrerer Eurostaaten.
Wissenswertes
Dieser KMS enthält alle sieben Umlaufmünzen von 1 Cent bis 1 Euro sowie diese 2-€-Gedenkmünze (Nennwert: 3,88 €).
