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Monaco · Herzogtum Valentinois
Ausgabedatum16.06.2026
Gesamtauflage15.000
EU-Maximum–
Editionen1
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftMONACO / DUCHÉ DE VALENTINOIS / 2026
DesignerAteliers de Gravure, Monnaie de Paris
PrägestätteMonnaie de Paris, Pessac
Zum Ausgabeanlass
Anlass der Ausgabe ist das Herzogtum Valentinois, dessen Herzogstitel historisch mit dem monegassischen Fürstenhaus Grimaldi verbunden ist.
Hintergrund zum Thema
Das Valentinois ist eine historische Landschaft im Südosten Frankreichs. Ihr Zentrum liegt um Valence an der Rhône; im Mittelalter bestand dort eine Grafschaft. Deren Rechte gelangten im frühen 15. Jahrhundert an den französischen Dauphin und damit später an die Krone. Der Name bezeichnete danach weniger einen selbstständigen Staat als vielmehr ein französisches Lehen beziehungsweise einen Adelstitel.
König Ludwig XII. erhob das Valentinois 1498 zum Herzogtum und verlieh es Cesare Borgia. Dieser war ein Sohn von Papst Alexander VI. und spielte in den italienischen Machtkämpfen der Renaissance eine militärische und politische Rolle. Die Verleihung stand im Zusammenhang mit der Annäherung zwischen dem französischen König und dem Papst. Nach Borgias Tod fiel der Titel wieder an die Krone. Im 16. Jahrhundert wurde er außerdem Diane de Poitiers, der einflussreichen Vertrauten König Heinrichs II., auf Lebenszeit übertragen.
Für Monaco wurde das Valentinois im 17. Jahrhundert relevant. Fürst Honoré II. beendete mit dem Vertrag von Péronne 1641 die spanische Schutzherrschaft über Monaco und stellte das Fürstentum unter französischen Schutz. In diesem Zusammenhang erhielt er von König Ludwig XIII. französische Besitzungen und Adelstitel, darunter den Herzogstitel von Valentinois. Diese Vergabe gehörte zur politischen und materiellen Neuordnung der Beziehungen zwischen Monaco und Frankreich.
Eine weitere Rolle spielte der Titel bei der monegassischen Thronfolge im 20. Jahrhundert. Fürst Albert I. verlieh ihn 1919 Charlotte Grimaldi, der legitimierten Tochter des späteren Fürsten Louis II. Charlotte wurde in die Erbfolge aufgenommen und war die Mutter Rainiers III. Sie verzichtete später zugunsten ihres Sohnes auf ihre Thronrechte.
Das Valentinois steht somit nicht für eine heutige monegassische Gebietsherrschaft, sondern für französische Lehensgeschichte, den außenpolitischen Kurswechsel von 1641 und die dynastische Nachfolge der Grimaldi. Aus den vorliegenden Angaben lässt sich allerdings kein bestimmtes rundes Jubiläum als unmittelbarer Ausgabegrund ableiten.
König Ludwig XII. erhob das Valentinois 1498 zum Herzogtum und verlieh es Cesare Borgia. Dieser war ein Sohn von Papst Alexander VI. und spielte in den italienischen Machtkämpfen der Renaissance eine militärische und politische Rolle. Die Verleihung stand im Zusammenhang mit der Annäherung zwischen dem französischen König und dem Papst. Nach Borgias Tod fiel der Titel wieder an die Krone. Im 16. Jahrhundert wurde er außerdem Diane de Poitiers, der einflussreichen Vertrauten König Heinrichs II., auf Lebenszeit übertragen.
Für Monaco wurde das Valentinois im 17. Jahrhundert relevant. Fürst Honoré II. beendete mit dem Vertrag von Péronne 1641 die spanische Schutzherrschaft über Monaco und stellte das Fürstentum unter französischen Schutz. In diesem Zusammenhang erhielt er von König Ludwig XIII. französische Besitzungen und Adelstitel, darunter den Herzogstitel von Valentinois. Diese Vergabe gehörte zur politischen und materiellen Neuordnung der Beziehungen zwischen Monaco und Frankreich.
Eine weitere Rolle spielte der Titel bei der monegassischen Thronfolge im 20. Jahrhundert. Fürst Albert I. verlieh ihn 1919 Charlotte Grimaldi, der legitimierten Tochter des späteren Fürsten Louis II. Charlotte wurde in die Erbfolge aufgenommen und war die Mutter Rainiers III. Sie verzichtete später zugunsten ihres Sohnes auf ihre Thronrechte.
Das Valentinois steht somit nicht für eine heutige monegassische Gebietsherrschaft, sondern für französische Lehensgeschichte, den außenpolitischen Kurswechsel von 1641 und die dynastische Nachfolge der Grimaldi. Aus den vorliegenden Angaben lässt sich allerdings kein bestimmtes rundes Jubiläum als unmittelbarer Ausgabegrund ableiten.
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Preisanalyse ansehen2 Euro PP
- Verpackung
- im Etui
- Auflage
- 15.000
- Marktpreis
- 279,00 €
- Randschrift
- 2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
PP
15.000
Designer & Prägestätte
2026 · Designer: Ateliers de Gravure, Monnaie de Paris · Prägestätte: Monnaie de Paris, Pessac
Monaco · Designer: Ateliers de Gravure, Monnaie de Paris · Prägestätte: Monnaie de Paris, Pessac
Offizielle Ausgabepreise
2026 · PP / Proof: 150,00 €
