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CC 594 2026
Kursmünzensatz
PP
KMS PP – PR
Italien · 800. Todestag von San Francesco d'Assisi
Auflage2.500
Ausgabedatum01.04.2026
VerpackungKursmünzensatz
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagenangabe der Quelle: 2.500 PR
Zum Ausgabeanlass
Die Ausgabe erinnert an den 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi, der 1226 starb. Er war der Gründer des Franziskanerordens und prägte die christliche Armutsbewegung des Mittelalters.
Hintergrund zum Thema
Franziskus wurde um 1181 oder 1182 als Giovanni di Pietro di Bernardone in Assisi geboren. Sein Vater war ein wohlhabender Tuchhändler. Nach einer zunächst am städtischen Bürgertum und am Ritterideal orientierten Jugend wandte sich Franziskus einem religiösen Leben zu. Er verzichtete öffentlich auf den Besitz seiner Familie, versorgte Aussätzige und zog als Wanderprediger durch Mittelitalien. Seine Lebensweise verband Besitzlosigkeit, körperliche Arbeit, Predigt und Fürsorge für Menschen am Rand der Gesellschaft.
Diese Lebensform entstand in einer Zeit, in der wachsende Städte, Handel und Geldwirtschaft die sozialen Verhältnisse Europas veränderten. Neben kirchlich anerkannten Gemeinschaften traten verschiedene religiöse Laienbewegungen auf. Franziskus suchte für seine Gemeinschaft die Zustimmung des Papstes und blieb damit innerhalb der römischen Kirche. Eine verbindliche Ordensregel wurde 1223 von Papst Honorius III. bestätigt. Auch Klara von Assisi schloss sich seiner Lebensweise an; aus ihrer Gemeinschaft gingen die Klarissen hervor. Für Laien entwickelten sich ebenfalls Formen eines franziskanisch geprägten Lebens.
Während des Fünften Kreuzzugs reiste Franziskus nach Ägypten und begegnete dort Sultan al-Kamil. Die Begegnung wird heute häufig im Zusammenhang mit friedlichem Religionskontakt erwähnt, auch wenn die mittelalterlichen Berichte unterschiedliche Akzente setzen. Franziskus hinterließ zudem den in umbrischer Volkssprache verfassten „Sonnengesang“. Darin erscheinen Sonne, Mond, Wasser, Feuer und Erde als Teile einer gemeinsamen Schöpfung.
Papst Gregor IX. sprach Franziskus 1228 heilig. Über seinem Grab entstand die Basilika San Francesco in Assisi, deren Wandmalereien zugleich ein Hauptzeugnis mittelalterlicher Kunst sind. Der Gedenktag am 4. Oktober wird in der katholischen Kirche begangen; Franziskus gilt außerdem als Patron des Umweltschutzes. Das runde Jubiläum bietet daher Anlass, an eine Person zu erinnern, deren Wirkung über Ordensgeschichte und Theologie hinaus Literatur, Kunst, soziale Praxis und heutige Vorstellungen vom Verhältnis zwischen Mensch und Natur umfasst.
Diese Lebensform entstand in einer Zeit, in der wachsende Städte, Handel und Geldwirtschaft die sozialen Verhältnisse Europas veränderten. Neben kirchlich anerkannten Gemeinschaften traten verschiedene religiöse Laienbewegungen auf. Franziskus suchte für seine Gemeinschaft die Zustimmung des Papstes und blieb damit innerhalb der römischen Kirche. Eine verbindliche Ordensregel wurde 1223 von Papst Honorius III. bestätigt. Auch Klara von Assisi schloss sich seiner Lebensweise an; aus ihrer Gemeinschaft gingen die Klarissen hervor. Für Laien entwickelten sich ebenfalls Formen eines franziskanisch geprägten Lebens.
Während des Fünften Kreuzzugs reiste Franziskus nach Ägypten und begegnete dort Sultan al-Kamil. Die Begegnung wird heute häufig im Zusammenhang mit friedlichem Religionskontakt erwähnt, auch wenn die mittelalterlichen Berichte unterschiedliche Akzente setzen. Franziskus hinterließ zudem den in umbrischer Volkssprache verfassten „Sonnengesang“. Darin erscheinen Sonne, Mond, Wasser, Feuer und Erde als Teile einer gemeinsamen Schöpfung.
Papst Gregor IX. sprach Franziskus 1228 heilig. Über seinem Grab entstand die Basilika San Francesco in Assisi, deren Wandmalereien zugleich ein Hauptzeugnis mittelalterlicher Kunst sind. Der Gedenktag am 4. Oktober wird in der katholischen Kirche begangen; Franziskus gilt außerdem als Patron des Umweltschutzes. Das runde Jubiläum bietet daher Anlass, an eine Person zu erinnern, deren Wirkung über Ordensgeschichte und Theologie hinaus Literatur, Kunst, soziale Praxis und heutige Vorstellungen vom Verhältnis zwischen Mensch und Natur umfasst.
