CC 593 2026
Blister
Stgl./BU Hauptmünze
Blister BU
San Marino · 450. Todestag von Tizian
Auflage52.000
Ausgabepreis18,00 €
Ausgabedatum31.03.2026
VerpackungBlister
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis27,90 €
Zum Ausgabeanlass
Die Ausgabe erinnert an den 450. Todestag des italienischen Renaissance-Malers Tizian, der 1576 in Venedig starb. Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern der venezianischen Malerei.
Hintergrund zum Thema
Tizian, mit vollem Namen Tiziano Vecellio, stammte aus Pieve di Cadore, einem Ort im Herrschaftsgebiet der Republik Venedig. Seine Ausbildung erhielt er in Venedig, wo er zunächst im Umfeld Giovanni Bellinis und Giorgiones arbeitete. Die Stadt war damals ein Handelszentrum mit weitreichenden politischen und kulturellen Verbindungen. Wohlhabende Familien, kirchliche Einrichtungen und auswärtige Herrscher vergaben zahlreiche Aufträge an Künstler.
Kennzeichnend für Tizians Malerei ist der Einsatz von Farbe als zentrales Gestaltungsmittel. Figuren, Licht und räumliche Tiefe entstanden häufig durch übereinandergelegte Farbschichten und abgestufte Töne. Dieser Ansatz wurde mit der venezianischen Tradition des „colorito“ verbunden und unterschied sich vom stärkeren Gewicht der zeichnerischen Konstruktion, dem „disegno“, in der mittelitalienischen Kunst.
Tizian schuf Altarbilder, Porträts, mythologische Szenen und religiöse Darstellungen. Zu seinen bekannten Arbeiten gehören die „Himmelfahrt Mariens“ und die „Pala Pesaro“ in der venezianischen Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari sowie die „Venus von Urbino“. Für den spanischen König Philipp II. malte er eine Reihe mythologischer Bilder, die er selbst als „Poesien“ bezeichnete. Auch Kaiser Karl V. gehörte zu seinen Auftraggebern. Dessen Porträts verbanden individuelle Gesichtszüge mit einer gezielten Darstellung kaiserlicher Autorität.
Seine lange Tätigkeit zeigt zugleich den Wandel der europäischen Kunst im 16. Jahrhundert: von ausgewogenen Kompositionen der Hochrenaissance hin zu einer freieren Pinselführung und dramatischeren Lichtwirkungen. Seine Werkstatt ermöglichte die Bearbeitung zahlreicher Aufträge und die Verbreitung seiner Bildideen über Venedig hinaus.
Die Wahl des Jubiläums für eine italienische Gedenkmünze knüpft an Tizians Rolle im kulturellen Erbe Italiens und an die internationale Wirkung der venezianischen Malerei an. Der runde Jahrestag bietet dabei den konkreten Anlass für die staatliche Erinnerung.
Kennzeichnend für Tizians Malerei ist der Einsatz von Farbe als zentrales Gestaltungsmittel. Figuren, Licht und räumliche Tiefe entstanden häufig durch übereinandergelegte Farbschichten und abgestufte Töne. Dieser Ansatz wurde mit der venezianischen Tradition des „colorito“ verbunden und unterschied sich vom stärkeren Gewicht der zeichnerischen Konstruktion, dem „disegno“, in der mittelitalienischen Kunst.
Tizian schuf Altarbilder, Porträts, mythologische Szenen und religiöse Darstellungen. Zu seinen bekannten Arbeiten gehören die „Himmelfahrt Mariens“ und die „Pala Pesaro“ in der venezianischen Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari sowie die „Venus von Urbino“. Für den spanischen König Philipp II. malte er eine Reihe mythologischer Bilder, die er selbst als „Poesien“ bezeichnete. Auch Kaiser Karl V. gehörte zu seinen Auftraggebern. Dessen Porträts verbanden individuelle Gesichtszüge mit einer gezielten Darstellung kaiserlicher Autorität.
Seine lange Tätigkeit zeigt zugleich den Wandel der europäischen Kunst im 16. Jahrhundert: von ausgewogenen Kompositionen der Hochrenaissance hin zu einer freieren Pinselführung und dramatischeren Lichtwirkungen. Seine Werkstatt ermöglichte die Bearbeitung zahlreicher Aufträge und die Verbreitung seiner Bildideen über Venedig hinaus.
Die Wahl des Jubiläums für eine italienische Gedenkmünze knüpft an Tizians Rolle im kulturellen Erbe Italiens und an die internationale Wirkung der venezianischen Malerei an. Der runde Jahrestag bietet dabei den konkreten Anlass für die staatliche Erinnerung.
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