CC 576 2025
2-Euro-Münze
Stgl./BU Hauptmünze Bankausgabe
2 Euro Stgl./BU
Frankreich · Notre Dame
Auflage20.000.000
Ausgabedatum28.10.2025
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis3,50 €
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt Notre-Dame de Paris sowie ihren Wiederaufbau durch Hunderte von Handwerkern und die Wiedereröffnung im Dezember 2024. Das Motiv zeigt die Fassade der Kathedrale aus der Perspektive des Vorplatzes; hinter dem Vierungsturm ist das Rosenfenster dargestellt. Hinzu kommen die Aufschriften „2025“, „RF“ und „NOTRE-DAME DE PARIS“ sowie die Münzzeichen der Monnaie de Paris und des Chefgraveurs.
Das Motiv
Die Monnaie de Paris würdigt Notre-Dame, die berühmte Kathedrale von Paris, deren Wiederaufbau Hunderte von Handwerkern und deren Wiedereröffnungsfeier im Dezember 2024 Millionen von Menschen zusammenbrachte.
Das Münzmotiv zeigt in der Mitte die Fassade von Notre-Dame de Paris, aus der Perspektive des Vorplatzes. Im Hintergrund des Vierungsturms wurde das Rosenfenster abgebildet. Auf der linken Seite sind die Jahreszahl „2025“ und die Angabe „RF“ sowie das Münzzeichen der Monnaie de Paris zu sehen. Auf der rechten Seite stehen der Name „NOTRE-DAME DE PARIS“ und das Münzzeichen des Chefgraveurs.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Münzmotiv zeigt in der Mitte die Fassade von Notre-Dame de Paris, aus der Perspektive des Vorplatzes. Im Hintergrund des Vierungsturms wurde das Rosenfenster abgebildet. Auf der linken Seite sind die Jahreszahl „2025“ und die Angabe „RF“ sowie das Münzzeichen der Monnaie de Paris zu sehen. Auf der rechten Seite stehen der Name „NOTRE-DAME DE PARIS“ und das Münzzeichen des Chefgraveurs.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Notre-Dame steht auf der Île de la Cité, dem historischen Kern von Paris, und dient als Kathedrale des Erzbistums Paris. Ihr Bau begann im 12. Jahrhundert unter Bischof Maurice de Sully und erstreckte sich mit späteren Veränderungen bis ins 14. Jahrhundert. Das Gebäude veranschaulicht die Entwicklung der gotischen Architektur, unter anderem durch Kreuzrippengewölbe, Strebebögen und große Fensterflächen. Es gehört zum UNESCO-Welterbe „Paris, Seineufer“.
Die Kathedrale war wiederholt Schauplatz religiöser und staatlicher Zeremonien. 1804 krönte sich Napoleon Bonaparte dort in Anwesenheit von Papst Pius VII. zum Kaiser der Franzosen. Nach der Französischen Revolution befand sich das Bauwerk in einem schlechten Zustand. Victor Hugos 1831 erschienener Roman „Notre-Dame de Paris“ lenkte erneut öffentliche Aufmerksamkeit auf die Kathedrale. Ab 1844 folgte eine umfassende Restaurierung unter Jean-Baptiste Lassus und Eugène Viollet-le-Duc. Dabei entstand auch der hölzerne, mit Blei verkleidete Vierungsturm des 19. Jahrhunderts.
Am 15. April 2019 brach während laufender Renovierungsarbeiten ein Brand im Dachbereich aus. Der Vierungsturm stürzte ein, große Teile des mittelalterlichen Dachstuhls wurden zerstört und mehrere Gewölbefelder beschädigt. Die Westtürme, ein Großteil der Ausstattung und die Grundstruktur blieben erhalten. Die genaue Brandursache wurde nicht abschließend festgestellt; Hinweise auf eine vorsätzliche Tat ergaben die Ermittlungen nicht.
Für den Wiederaufbau wurden historische Bautechniken mit moderner Planung und Sicherung verbunden. Zimmerleute rekonstruierten Dachstuhl und Turm aus Eichenholz, während Steinmetze, Gerüstbauer, Restauratoren, Dachdecker und weitere Gewerke an Mauerwerk, Kunstwerken und Bleidächern arbeiteten. Finanziert wurde das Vorhaben vor allem durch Spenden aus Frankreich und anderen Ländern.
Die Münzausgabe knüpft damit nicht nur an ein einzelnes Gebäude an, sondern an dessen Rolle in der französischen Geschichte sowie an die gemeinschaftlich organisierte Wiederherstellung nach dem Brand. Der Zeitpunkt folgt unmittelbar auf den Abschluss der zentralen Wiederaufbauphase.
Die Kathedrale war wiederholt Schauplatz religiöser und staatlicher Zeremonien. 1804 krönte sich Napoleon Bonaparte dort in Anwesenheit von Papst Pius VII. zum Kaiser der Franzosen. Nach der Französischen Revolution befand sich das Bauwerk in einem schlechten Zustand. Victor Hugos 1831 erschienener Roman „Notre-Dame de Paris“ lenkte erneut öffentliche Aufmerksamkeit auf die Kathedrale. Ab 1844 folgte eine umfassende Restaurierung unter Jean-Baptiste Lassus und Eugène Viollet-le-Duc. Dabei entstand auch der hölzerne, mit Blei verkleidete Vierungsturm des 19. Jahrhunderts.
Am 15. April 2019 brach während laufender Renovierungsarbeiten ein Brand im Dachbereich aus. Der Vierungsturm stürzte ein, große Teile des mittelalterlichen Dachstuhls wurden zerstört und mehrere Gewölbefelder beschädigt. Die Westtürme, ein Großteil der Ausstattung und die Grundstruktur blieben erhalten. Die genaue Brandursache wurde nicht abschließend festgestellt; Hinweise auf eine vorsätzliche Tat ergaben die Ermittlungen nicht.
Für den Wiederaufbau wurden historische Bautechniken mit moderner Planung und Sicherung verbunden. Zimmerleute rekonstruierten Dachstuhl und Turm aus Eichenholz, während Steinmetze, Gerüstbauer, Restauratoren, Dachdecker und weitere Gewerke an Mauerwerk, Kunstwerken und Bleidächern arbeiteten. Finanziert wurde das Vorhaben vor allem durch Spenden aus Frankreich und anderen Ländern.
Die Münzausgabe knüpft damit nicht nur an ein einzelnes Gebäude an, sondern an dessen Rolle in der französischen Geschichte sowie an die gemeinschaftlich organisierte Wiederherstellung nach dem Brand. Der Zeitpunkt folgt unmittelbar auf den Abschluss der zentralen Wiederaufbauphase.
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