CC 553 2025
Coincard
Stgl./BU
Coincard – Ausgabe 2
Frankreich · Louvre Museum Paris
Auflage75.000
Ausgabedatum30.01.2025
VerpackungCoincard
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis12,90 €
Auflagenangabe der Quelle: 4 x 75.000
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist dem Louvre gewidmet. Das Motiv zeigt die östliche Fassade des Museums in Verbindung mit seinem labyrinthartigen Grundriss und seinen außergewöhnlichen Räumen. Im Hintergrund stehen das Pyramidion und die Struktur der großen Pyramide für den traditionellen und den zeitgenössischen Charakter des Louvre; die Angaben „2025“ und „RF“ sowie die Münzzeichen sind in den Grundriss integriert.
Das Motiv
Zu sehen ist die östliche Fassade des Louvre, verbunden mit dem emblematischen labyrinthartigen Grundriss des Museums mit seinen außergewöhnlichen Räumen. Im Hintergrund veranschaulichen das Pyramidion und die Struktur der großen Pyramide den traditionellen und den zeitgenössischen Charakter des Louvre. Ausgabejahr „2025“ und Land „RF“ sowie Münzzeichen wurden in den Museumsgrundriss integriert.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Der Louvre entstand nicht als Museum. Seine Geschichte reicht bis zu einer Festung zurück, die König Philipp II. am Ende des 12. Jahrhunderts am damaligen Westrand von Paris errichten ließ. Unter Franz I. begann im 16. Jahrhundert der Umbau zu einem Renaissancepalast. Nachfolgende Herrscher erweiterten die Anlage über mehrere Jahrhunderte. Die Ostfassade, auch Louvre-Kolonnade genannt, wurde im 17. Jahrhundert unter Ludwig XIV. geschaffen. Sie gehört zu dem Teil des Palastes, der Paris zugewandt ist.
Nachdem der königliche Hof 1682 nach Versailles verlegt worden war, diente der Louvre unter anderem der Unterbringung von Künstlern, Akademien und königlichen Sammlungen. Während der Französischen Revolution wurde der frühere Herrscherpalast in ein öffentliches Museum umgewandelt. 1793 öffnete dort das Musée central des arts. Damit erhielt die Öffentlichkeit Zugang zu Kunstwerken, die zuvor vor allem königlichen, kirchlichen oder aristokratischen Sammlungen angehört hatten. Der Louvre wurde so auch Ausdruck eines neuen staatlichen Verständnisses von Kunstbesitz und kultureller Bildung.
Unter Napoleon wurde das Museum erweitert und zeitweise Musée Napoléon genannt. Ein Teil seiner Bestände stammte aus Beschlagnahmungen in eroberten Gebieten; nach Napoleons Niederlage wurden zahlreiche Werke zurückgegeben. Im weiteren Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts wuchsen Gebäude und Sammlungen weiter. Heute umfasst das Museum Kunst und archäologische Objekte aus mehreren Jahrtausenden und unterschiedlichen Weltregionen.
Die gläserne Pyramide im Cour Napoléon wurde von dem Architekten Ieoh Ming Pei entworfen und 1989 eröffnet. Sie entstand im Rahmen des Projekts „Grand Louvre“, durch das große Bereiche neu geordnet und der zentrale Zugang unter den Hof verlegt wurden. Ihr moderner Baustoff und ihre geometrische Form stehen im bewussten Kontrast zum historischen Palast.
Ein konkretes Jubiläum als Grund für die Ausgabe im Jahr 2025 wird nicht genannt. Die Wahl lässt sich vielmehr aus der Rolle des Louvre als staatliches Museum, historischer Herrschaftsort und international bekanntes französisches Kulturzeichen erklären.
Nachdem der königliche Hof 1682 nach Versailles verlegt worden war, diente der Louvre unter anderem der Unterbringung von Künstlern, Akademien und königlichen Sammlungen. Während der Französischen Revolution wurde der frühere Herrscherpalast in ein öffentliches Museum umgewandelt. 1793 öffnete dort das Musée central des arts. Damit erhielt die Öffentlichkeit Zugang zu Kunstwerken, die zuvor vor allem königlichen, kirchlichen oder aristokratischen Sammlungen angehört hatten. Der Louvre wurde so auch Ausdruck eines neuen staatlichen Verständnisses von Kunstbesitz und kultureller Bildung.
Unter Napoleon wurde das Museum erweitert und zeitweise Musée Napoléon genannt. Ein Teil seiner Bestände stammte aus Beschlagnahmungen in eroberten Gebieten; nach Napoleons Niederlage wurden zahlreiche Werke zurückgegeben. Im weiteren Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts wuchsen Gebäude und Sammlungen weiter. Heute umfasst das Museum Kunst und archäologische Objekte aus mehreren Jahrtausenden und unterschiedlichen Weltregionen.
Die gläserne Pyramide im Cour Napoléon wurde von dem Architekten Ieoh Ming Pei entworfen und 1989 eröffnet. Sie entstand im Rahmen des Projekts „Grand Louvre“, durch das große Bereiche neu geordnet und der zentrale Zugang unter den Hof verlegt wurden. Ihr moderner Baustoff und ihre geometrische Form stehen im bewussten Kontrast zum historischen Palast.
Ein konkretes Jubiläum als Grund für die Ausgabe im Jahr 2025 wird nicht genannt. Die Wahl lässt sich vielmehr aus der Rolle des Louvre als staatliches Museum, historischer Herrschaftsort und international bekanntes französisches Kulturzeichen erklären.


