CC 54 2009
Numisbrief
PP
Numisbrief mit PP-Münze
Finnland · 10 Jahre WWU
Auflage5.000
Ausgabepreis19,00 €
Ausgabedatum01.01.2009
VerpackungNumisbrief
RandschriftTALOUS- RAHALIITTO EMU
Auflagenangabe der Quelle: 5.000 PP
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt das zehnjährige Bestehen der Wirtschafts- und Währungsunion sowie die Schaffung des Euro am 1. Januar 1999. Das von G. Stamatopoulos entworfene Motiv zeigt eine stilisierte menschliche Figur, deren linker Arm in das Euro-Symbol übergeht, ergänzt um die Initialen ΓΣ, den jeweiligen Landesnamen, „1999-2009“ und das landessprachliche Akronym der WWU; den äußeren Ring bilden die zwölf Sterne der Europaflagge. Die luxemburgische Ausgabe zeigt zusätzlich das Bildnis des Großherzogs als Kippeffekt.
Das Motiv
Die Münze zeigt in der Mitte eine stilisierte menschliche Figur, deren linker Arm durch das Euro-Symbol verlängert wird. Die Initialen ΓΣ des Künstlers erscheinen unter dem Euro-Symbol. Der Name des Ausgabestaats in der/den Landesprache(n) erscheint am oberen Rand des Motivs, während die Angabe 1999-2009 und das in die Landessprache(n) übersetzte Akronym WWU am unteren Rand erscheinen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Wirtschafts- und Währungsunion entstand schrittweise aus der europäischen wirtschaftlichen Integration. Einen verbindlichen Rahmen erhielt sie durch den Vertrag von Maastricht, der Kriterien für die Teilnahme an der gemeinsamen Währung festlegte. Dazu gehörten Vorgaben zur Preisstabilität, zu langfristigen Zinssätzen, zum Wechselkurs sowie zur staatlichen Neuverschuldung und Gesamtverschuldung. Diese Bedingungen sollten gewährleisten, dass Volkswirtschaften mit hinreichend stabilen Voraussetzungen in die Währungsunion eintraten.
Mit Beginn der dritten Stufe der Währungsunion wurden die Wechselkurse der teilnehmenden nationalen Währungen unwiderruflich festgelegt. Der Euro existierte zunächst nur als Buchgeld: Konten, Finanzmärkte und unbare Zahlungen konnten bereits in Euro geführt werden, während im Alltag weiterhin nationale Banknoten und Münzen verwendet wurden. Euro-Bargeld kam erst Anfang 2002 in Umlauf. Die früheren Währungen wurden nach einer meist kurzen Übergangsphase aus dem Zahlungsverkehr genommen.
Mit der Währungsunion ging die Zuständigkeit für die Geldpolitik von den nationalen Zentralbanken auf das Eurosystem über. Dieses besteht aus der Europäischen Zentralbank und den Zentralbanken der Staaten des Euroraums. Entscheidungen über Leitzinsen und andere geldpolitische Maßnahmen werden seither gemeinsam getroffen. Die Finanz- und Haushaltspolitik blieb dagegen grundsätzlich Aufgabe der einzelnen Mitgliedstaaten, wurde aber durch europäische Regeln koordiniert. Damit verband die Währungsunion eine gemeinsame Geldpolitik mit weiterhin national verantworteten Staatshaushalten.
Zum Start gehörten elf Staaten dem Euroraum an. Danach kamen weitere EU-Mitglieder hinzu; Anfang 2009 führte auch die Slowakei den Euro ein. Zum Zeitpunkt der Münzausgabe umfasste der Euroraum daher 16 Staaten. Nicht alle Mitglieder der Europäischen Union nahmen an der gemeinsamen Währung teil.
Der Jahrestag eignete sich für eine länderübergreifende Ausgabe, weil die Währungsunion keine nationale, sondern eine gemeinsam geschaffene Institution ist. Auch die Auswahl des Motivs wurde europäisch organisiert: Bürger und Einwohner der Europäischen Union konnten online über mehrere Entwürfe abstimmen. Die einheitliche Bildseite bei zugleich national gekennzeichneten Ausgaben spiegelte dabei die Konstruktion des Euro selbst wider.
Mit Beginn der dritten Stufe der Währungsunion wurden die Wechselkurse der teilnehmenden nationalen Währungen unwiderruflich festgelegt. Der Euro existierte zunächst nur als Buchgeld: Konten, Finanzmärkte und unbare Zahlungen konnten bereits in Euro geführt werden, während im Alltag weiterhin nationale Banknoten und Münzen verwendet wurden. Euro-Bargeld kam erst Anfang 2002 in Umlauf. Die früheren Währungen wurden nach einer meist kurzen Übergangsphase aus dem Zahlungsverkehr genommen.
Mit der Währungsunion ging die Zuständigkeit für die Geldpolitik von den nationalen Zentralbanken auf das Eurosystem über. Dieses besteht aus der Europäischen Zentralbank und den Zentralbanken der Staaten des Euroraums. Entscheidungen über Leitzinsen und andere geldpolitische Maßnahmen werden seither gemeinsam getroffen. Die Finanz- und Haushaltspolitik blieb dagegen grundsätzlich Aufgabe der einzelnen Mitgliedstaaten, wurde aber durch europäische Regeln koordiniert. Damit verband die Währungsunion eine gemeinsame Geldpolitik mit weiterhin national verantworteten Staatshaushalten.
Zum Start gehörten elf Staaten dem Euroraum an. Danach kamen weitere EU-Mitglieder hinzu; Anfang 2009 führte auch die Slowakei den Euro ein. Zum Zeitpunkt der Münzausgabe umfasste der Euroraum daher 16 Staaten. Nicht alle Mitglieder der Europäischen Union nahmen an der gemeinsamen Währung teil.
Der Jahrestag eignete sich für eine länderübergreifende Ausgabe, weil die Währungsunion keine nationale, sondern eine gemeinsam geschaffene Institution ist. Auch die Auswahl des Motivs wurde europäisch organisiert: Bürger und Einwohner der Europäischen Union konnten online über mehrere Entwürfe abstimmen. Die einheitliche Bildseite bei zugleich national gekennzeichneten Ausgaben spiegelte dabei die Konstruktion des Euro selbst wider.




