CC 492 2023
2-Euro-Münze
PP Hauptmünze
2 Euro PP – Ausgabe 1
Monaco · 100. Geburtstag von Fürst Rainier III
Auflage15.000
Ausgabedatum31.05.2023
Verpackungim Etui
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis399,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an den 100. Geburtstag von Fürst Rainier III. Das Motiv zeigt sein Porträt sowie die Inschriften „MONACO“, „RAINIER III“ und „31 MAI 1923“. Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Motiv
Das Münzmotiv zeigt das Porträt von Fürst Rainier III. Oberhalb ist halbkreisförmig der Name des Ausgabestaates „MONACO“ zu sehen, gefolgt vom Ausgabejahr „2023“. Unterhalb befindet sich der Schriftzug „RAINIER III“, gefolgt vom Datum „31 MAI 1923“:
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Rainier III. wurde als Sohn von Prinzessin Charlotte von Monaco und Pierre de Polignac geboren. Nach dem Verzicht seiner Mutter auf die Thronfolge wurde er Erbprinz. 1949 folgte er seinem Großvater Louis II. als Fürst von Monaco. Bis zu seinem Tod 2005 stand er mehr als fünf Jahrzehnte an der Spitze des Stadtstaates; anschließend übernahm sein Sohn Albert II. das Amt.
Seine Regierungszeit war von der wirtschaftlichen und städtebaulichen Neuorientierung Monacos geprägt. Das Fürstentum war lange vor allem mit dem Spielkasino und dem Tourismus in Monte-Carlo verbunden. Unter Rainier wurden weitere Wirtschaftszweige angesiedelt, darunter Dienstleistungen, Banken und kleinere Industriebetriebe. Da das Staatsgebiet nur wenig mehr als zwei Quadratkilometer umfasst, ließ Monaco außerdem durch Aufschüttungen Land am Mittelmeer gewinnen. Auf diese Weise entstand unter anderem der Stadtbezirk Fontvieille mit Wohnhäusern, Gewerbeflächen und einem Hafen.
1962 erhielt Monaco eine neue Verfassung. Sie regelte die Aufgaben des Fürsten und des Nationalrats neu, erweiterte politische und soziale Rechte und schaffte die Todesstrafe ab. Außenpolitisch trat das Fürstentum während Rainiers Regierungszeit 1993 den Vereinten Nationen und 2004 dem Europarat bei. Zugleich blieb Monaco eng mit Frankreich verbunden.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte Rainier auch durch seine Ehe mit der US-amerikanischen Schauspielerin Grace Kelly. Die Hochzeit im Jahr 1956 wurde weltweit übertragen und verstärkte Monacos Präsenz in den Medien. Aus der Ehe gingen Caroline, Albert und Stéphanie hervor. Grace starb 1982 nach einem Verkehrsunfall.
Die Wahl Rainiers für eine Gedenkausgabe erklärt sich durch seine außergewöhnlich lange Amtszeit und die Veränderungen, die Monaco während dieser Jahrzehnte erfuhr. Das runde Geburtsjubiläum bot dem Fürstentum einen Anlass, an den früheren Staatschef und Vater des amtierenden Fürsten zu erinnern. Das Porträt knüpft zugleich an Monacos Münztradition an, auf regulären und besonderen Ausgaben Mitglieder des Fürstenhauses darzustellen.
Seine Regierungszeit war von der wirtschaftlichen und städtebaulichen Neuorientierung Monacos geprägt. Das Fürstentum war lange vor allem mit dem Spielkasino und dem Tourismus in Monte-Carlo verbunden. Unter Rainier wurden weitere Wirtschaftszweige angesiedelt, darunter Dienstleistungen, Banken und kleinere Industriebetriebe. Da das Staatsgebiet nur wenig mehr als zwei Quadratkilometer umfasst, ließ Monaco außerdem durch Aufschüttungen Land am Mittelmeer gewinnen. Auf diese Weise entstand unter anderem der Stadtbezirk Fontvieille mit Wohnhäusern, Gewerbeflächen und einem Hafen.
1962 erhielt Monaco eine neue Verfassung. Sie regelte die Aufgaben des Fürsten und des Nationalrats neu, erweiterte politische und soziale Rechte und schaffte die Todesstrafe ab. Außenpolitisch trat das Fürstentum während Rainiers Regierungszeit 1993 den Vereinten Nationen und 2004 dem Europarat bei. Zugleich blieb Monaco eng mit Frankreich verbunden.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte Rainier auch durch seine Ehe mit der US-amerikanischen Schauspielerin Grace Kelly. Die Hochzeit im Jahr 1956 wurde weltweit übertragen und verstärkte Monacos Präsenz in den Medien. Aus der Ehe gingen Caroline, Albert und Stéphanie hervor. Grace starb 1982 nach einem Verkehrsunfall.
Die Wahl Rainiers für eine Gedenkausgabe erklärt sich durch seine außergewöhnlich lange Amtszeit und die Veränderungen, die Monaco während dieser Jahrzehnte erfuhr. Das runde Geburtsjubiläum bot dem Fürstentum einen Anlass, an den früheren Staatschef und Vater des amtierenden Fürsten zu erinnern. Das Porträt knüpft zugleich an Monacos Münztradition an, auf regulären und besonderen Ausgaben Mitglieder des Fürstenhauses darzustellen.
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