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Monaco · 200. Jahrestag der Thronbesteigung von Fürst Honoré V
Ausgabedatum12.09.2019
Gesamtauflage15.000
EU-Maximum15.000
Editionen1
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftHONORÉ V / MONACO / 1819 — Avènement — 2019
DesignerAteliers de Gravure, Monnaie de Paris
PrägestätteMonnaie de Paris, Pessac
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt den 200. Jahrestag der Thronbesteigung von Fürst Honoré V. Das Motiv zeigt sein Kopfbildnis, flankiert von den Aufschriften „HONORÉ V“ und „MONACO“; am unteren Rand steht halbkreisförmig „1819 — Avènement — 2019“.
Das Motiv
Das Münzbild zeigt das Kopfbildnis von Fürst Honoré V. Auf der linken Seite ist die Aufschrift „HONORÉ V“ und auf der rechten Seite der Name des Ausgabestaates „MONACO“ angebracht. Am unteren Rand befindet sich halbkreisförmig die Aufschrift „1819 — Avènement — 2019“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Honoré V. hieß mit vollem Namen Honoré Gabriel Grimaldi. Er wurde 1778 in Paris als Sohn des späteren Fürsten Honoré IV. und Louise d’Aumont geboren. Seine Jugend fiel in die Zeit der Französischen Revolution. Frankreich annektierte Monaco 1793; Angehörige der Familie Grimaldi wurden zeitweise inhaftiert und ihre Besitzungen beschlagnahmt. Honoré schlug später eine militärische Laufbahn in französischen Diensten ein und gehörte während der napoleonischen Epoche zum französischen Adel.
Nach Napoleons Niederlage erhielt die Familie Grimaldi 1814 die Herrschaft über Monaco zurück. Honoré IV. war gesundheitlich jedoch kaum in der Lage, die Regierung selbst auszuüben. Sein Sohn übernahm deshalb bereits vor dem Tod des Vaters einen Teil der Regierungsgeschäfte. Als Honoré IV. 1819 starb, folgte ihm Honoré V. als Fürst nach.
Die politischen Bedingungen seiner Herrschaft unterschieden sich von denen vor der Revolution. Monaco stand nun unter dem Schutz des Königreichs Sardinien, das auch im benachbarten Piemont und in Nizza herrschte. Diese Abhängigkeit begrenzte den außen- und wirtschaftspolitischen Spielraum des kleinen Fürstentums. Zugleich waren die Staatsfinanzen angespannt. Honoré V. versuchte, Einnahmen und wirtschaftliche Tätigkeit durch staatliche Vorschriften, Monopole und die Förderung von Gewerbebetrieben zu steuern. Die damit verbundenen Belastungen und Eingriffe führten vor allem in Menton und Roquebrune zu Unzufriedenheit.
Honoré V. regierte bis zu seinem Tod 1841. Da er keine legitimen Nachkommen hinterließ, folgte ihm sein Bruder Florestan I. Die spätere Loslösung Mentons und Roquebrunes im Revolutionsjahr 1848 hatte ihre Ursachen teilweise in Konflikten, die sich bereits während Honorés Regierungszeit verschärft hatten.
Die Münzausgabe ordnet sich in Monacos Praxis ein, Jubiläen der Dynastie Grimaldi und Stationen der eigenen Herrschaftsgeschichte auf Gedenkmünzen aufzugreifen. Die Thronfolge von 1819 markiert dabei den Übergang von der Restaurationsphase nach Napoleon zu einer eigenständigen Regierungszeit unter sardischem Schutz.
Nach Napoleons Niederlage erhielt die Familie Grimaldi 1814 die Herrschaft über Monaco zurück. Honoré IV. war gesundheitlich jedoch kaum in der Lage, die Regierung selbst auszuüben. Sein Sohn übernahm deshalb bereits vor dem Tod des Vaters einen Teil der Regierungsgeschäfte. Als Honoré IV. 1819 starb, folgte ihm Honoré V. als Fürst nach.
Die politischen Bedingungen seiner Herrschaft unterschieden sich von denen vor der Revolution. Monaco stand nun unter dem Schutz des Königreichs Sardinien, das auch im benachbarten Piemont und in Nizza herrschte. Diese Abhängigkeit begrenzte den außen- und wirtschaftspolitischen Spielraum des kleinen Fürstentums. Zugleich waren die Staatsfinanzen angespannt. Honoré V. versuchte, Einnahmen und wirtschaftliche Tätigkeit durch staatliche Vorschriften, Monopole und die Förderung von Gewerbebetrieben zu steuern. Die damit verbundenen Belastungen und Eingriffe führten vor allem in Menton und Roquebrune zu Unzufriedenheit.
Honoré V. regierte bis zu seinem Tod 1841. Da er keine legitimen Nachkommen hinterließ, folgte ihm sein Bruder Florestan I. Die spätere Loslösung Mentons und Roquebrunes im Revolutionsjahr 1848 hatte ihre Ursachen teilweise in Konflikten, die sich bereits während Honorés Regierungszeit verschärft hatten.
Die Münzausgabe ordnet sich in Monacos Praxis ein, Jubiläen der Dynastie Grimaldi und Stationen der eigenen Herrschaftsgeschichte auf Gedenkmünzen aufzugreifen. Die Thronfolge von 1819 markiert dabei den Übergang von der Restaurationsphase nach Napoleon zu einer eigenständigen Regierungszeit unter sardischem Schutz.
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2019 · PP / Proof: 120,00 €
