CC 347 2019
Coincard
Stgl./BU
Coincard – Ausgabe 2
Frankreich · 60. Geburtstag von Asterix
Auflage100.000
Ausgabedatum07.06.2019
VerpackungCoincard
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis79,00 €
Auflagenangabe der Quelle: 3 x 100.000
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an den 60. Jahrestag der Comicfigur Asterix, die 1959 von René Goscinny und Albert Uderzo geschaffen wurde. Das Motiv zeigt Asterix im Profil mit seinem geflügelten Helm, umgeben von Lorbeer und römischen Inschriften zu seinem 60. Geburtstag. Darüber steht „ASTERIX“, darunter „RF“ für „République Française“.
Das Motiv
Seit 60 Jahren ist Asterix ein wahres Symbol der französischen Kultur. Er wurde 1959 von Drehbuchautor René Goscinny und dem Karikaturisten Albert Uderzo geschaffen und verkörpert als Inbegriff des Galliers den Franzosen mit seiner Intelligenz und Gewitztheit. Abgesehen vom künstlerischen Aspekt ist Asterix auch durch die humorvolle Darstellung der heutigen Gesellschaft seit vielen Jahren international sehr berühmt. Seit seiner Erschaffung wurde er in alle Sprachen der Europäischen Union übersetzt und ist sehr populär. Asterix ist beispielsweise in Deutschland so bekannt wie in Frankreich. Man kennt ihn auch seit vielen Jahren im Vereinigten Königreich, in den Niederlanden, in Spanien, Portugal, Italien und Skandinavien. Über die französische Figur hinaus ist Asterix zu einem Symbol des europäischen Comics geworden.
Das Motiv zeigt „Asterix“ im Profil mit seinem berühmten geflügelten Helm. Er ist von Lorbeer und römischen Inschriften umgeben, die sich auf seinen 60. Geburtstag beziehen. Oben befindet sich die Inschrift „ASTERIX“ und darunter die Angabe des Ausgabestaats „RF“ („République Française“). Das Ausgabejahr „2019“ ist gemeinsam mit dem französischen Münzzeichen und dem Münzmeisterzeichen unten angebracht.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Motiv zeigt „Asterix“ im Profil mit seinem berühmten geflügelten Helm. Er ist von Lorbeer und römischen Inschriften umgeben, die sich auf seinen 60. Geburtstag beziehen. Oben befindet sich die Inschrift „ASTERIX“ und darunter die Angabe des Ausgabestaats „RF“ („République Française“). Das Ausgabejahr „2019“ ist gemeinsam mit dem französischen Münzzeichen und dem Münzmeisterzeichen unten angebracht.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Asterix erschien zunächst in der ersten Ausgabe der französischen Jugendzeitschrift „Pilote“. Die Geschichten spielen um 50 v. Chr., nach der Eroberung Galliens durch Julius Caesar. Im Mittelpunkt steht ein fiktives Dorf an der armorikanischen Küste, das sich der römischen Herrschaft widersetzt. Seine Bewohner verdanken ihre Stärke einem Zaubertrank des Druiden Miraculix. Asterix löst Konflikte meist durch Einfallsreichtum, während sein Freund Obelix, der als Kind in den Kessel mit Zaubertrank fiel, für körperliche Kraft steht.
Die Reihe greift historische Namen, Schauplätze und Ereignisse auf, beansprucht aber keine geschichtliche Genauigkeit. Das römische Reich und die verschiedenen antiken Völker bilden vielmehr den Rahmen für Sprachspiele, Karikaturen und Anspielungen auf die Gegenwart. Reisen führen die Figuren unter anderem nach Britannien, Hispanien, Helvetien und Ägypten. Dabei werden nationale Eigenheiten bewusst überzeichnet. Auch lateinische Redewendungen, bürokratische Abläufe, Politik, Werbung und moderne Alltagsgewohnheiten werden parodiert.
Die Arbeitsteilung der beiden Urheber war anfangs klar: Goscinny verfasste die Szenarien und Dialoge, Uderzo zeichnete die Geschichten. Nach Goscinnys Tod 1977 führte Uderzo die Reihe allein weiter. Später übernahmen andere Autoren und Zeichner. Neben den Alben entstanden Zeichentrick- und Realfilme, Hörspiele, Spiele und ein französischer Freizeitpark. Einen besonderen Anteil an der Verbreitung hatten die Übersetzungen, in denen Wortspiele und regionale Sprechweisen häufig an die jeweilige Zielsprache angepasst wurden. Im Deutschen prägte zunächst Gudrun Penndorf die sprachliche Gestaltung.
Die Auswahl für eine französische Gedenkmünze erklärt sich aus dieser langjährigen Präsenz im französischen und europäischen Alltag. Asterix verbindet ein populäres Bild der gallischen Vergangenheit mit moderner Satire. Der runde Jahrestag bot Frankreich daher einen Anlass, erstmals eine Comicfigur auf einer französischen 2-Euro-Gedenkmünze zu würdigen.
Die Reihe greift historische Namen, Schauplätze und Ereignisse auf, beansprucht aber keine geschichtliche Genauigkeit. Das römische Reich und die verschiedenen antiken Völker bilden vielmehr den Rahmen für Sprachspiele, Karikaturen und Anspielungen auf die Gegenwart. Reisen führen die Figuren unter anderem nach Britannien, Hispanien, Helvetien und Ägypten. Dabei werden nationale Eigenheiten bewusst überzeichnet. Auch lateinische Redewendungen, bürokratische Abläufe, Politik, Werbung und moderne Alltagsgewohnheiten werden parodiert.
Die Arbeitsteilung der beiden Urheber war anfangs klar: Goscinny verfasste die Szenarien und Dialoge, Uderzo zeichnete die Geschichten. Nach Goscinnys Tod 1977 führte Uderzo die Reihe allein weiter. Später übernahmen andere Autoren und Zeichner. Neben den Alben entstanden Zeichentrick- und Realfilme, Hörspiele, Spiele und ein französischer Freizeitpark. Einen besonderen Anteil an der Verbreitung hatten die Übersetzungen, in denen Wortspiele und regionale Sprechweisen häufig an die jeweilige Zielsprache angepasst wurden. Im Deutschen prägte zunächst Gudrun Penndorf die sprachliche Gestaltung.
Die Auswahl für eine französische Gedenkmünze erklärt sich aus dieser langjährigen Präsenz im französischen und europäischen Alltag. Asterix verbindet ein populäres Bild der gallischen Vergangenheit mit moderner Satire. Der runde Jahrestag bot Frankreich daher einen Anlass, erstmals eine Comicfigur auf einer französischen 2-Euro-Gedenkmünze zu würdigen.




