Rückseite
Vatikan 2016 Heiliges Jahr der Barmherzigkeit – Rückseite
Vorderseite
Vatikan 2016 Heiliges Jahr der Barmherzigkeit – Vorderseite
Weitere Bilder der Hauptmünze
Vatikan 2016 Heiliges Jahr der Barmherzigkeit – Zertifikat
Zertifikat
CC 2562016BlisterStgl./BU

Vatikan · Heiliges Jahr der Barmherzigkeit

Ausgabedatum13.10.2016
Gesamtauflage98.000
EU-Maximum105.000
Editionen3
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Aufschrift2016 / R / M. CRISCIOTTI
DesignerMariangela Crisciotti (Claudia Momoni)
PrägestätteInstituto Poligrafico e Zecca Dello Stato, Roma

Zum Ausgabeanlass

Die Gedenkmünze ist dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit gewidmet. Das Motiv zeigt den heiligen Martin von Tours, der seinen Mantel mit einem Bettler teilt, umgeben von den Inschriften „GIUBILEO DELLA MISERICORDIA“ und „CITTÀ DEL VATICANO“.

Das Motiv
Die nationale Seite zeigt den heiligen Martin von Tours, wie er seinen Mantel mit einem Bettler teilt. Entlang des linken Münzrands verläuft die Inschrift „GIUBILEO DELLA MISERICORDIA“, entlang des rechten Münzrands die Inschrift „CITTÀ DEL VATICANO“. Rechts ist das Ausgabejahr „2016“ zu sehen, am unteren Rand erscheinen das Münzzeichen „R“ und der Name des Münzgestalters, „M. CRISCIOTTI“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit war ein außerordentliches Jubiläumsjahr der römisch-katholischen Kirche. Papst Franziskus kündigte es 2015 mit der Bulle *Misericordiae vultus* an. Es begann am 8. Dezember 2015, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, und endete am 20. November 2016, dem Christkönigssonntag. Anders als reguläre Heilige Jahre, die seit 1475 gewöhnlich in Abständen von 25 Jahren stattfinden, wurde es aus einem besonderen Anlass außerhalb dieses Rhythmus einberufen.

Jubiläumsjahre dienen in der katholischen Tradition der Umkehr, Vergebung und Versöhnung. Zu ihren Kennzeichen gehört das Durchschreiten einer Heiligen Pforte. Im Jahr der Barmherzigkeit wurden solche Pforten nicht nur an den päpstlichen Basiliken in Rom, sondern auch in Kathedralen und anderen ausgewählten Kirchen weltweit geöffnet. Damit sollte die Teilnahme nicht auf Pilgerreisen nach Rom beschränkt bleiben. Papst Franziskus stellte sowohl die Vergebung durch Gott als auch konkrete Hilfe für Menschen in Not in den Mittelpunkt.

Martin von Tours lebte im 4. Jahrhundert. Er stammte aus Pannonien im Römischen Reich, diente zunächst im römischen Heer, ließ sich taufen und wurde später Mönch sowie Bischof von Tours. Die bekannteste Erzählung aus seinem Leben spielt vor seiner Taufe bei Amiens: Nachdem er einem notleidenden Mann geholfen hatte, soll ihm Christus im Traum erschienen sein. Die Überlieferung wurde zu einem verbreiteten Sinnbild christlicher Nächstenliebe.

Die Wahl Martins stellt daher einen unmittelbaren Bezug zum Leitgedanken des Jubiläums her. Seine Tat veranschaulicht eines der traditionellen leiblichen Werke der Barmherzigkeit, nämlich Bedürftige zu bekleiden. Der Anlass der Münzausgabe war somit nicht nur ein kirchlicher Festzeitraum, sondern zugleich der Aufruf, Barmherzigkeit durch praktische Zuwendung sichtbar werden zu lassen. Für den Vatikan lag es nahe, dieses zentrale Thema des Pontifikats von Papst Franziskus auch auf einer Gedenkmünze aufzugreifen.

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Blister BU – Einzelseite

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Blister
Auflage
80.000
Marktpreis
44,90 €
Randschrift
2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt

Auflagen nach Ausgabeform

PP 10.000
Blister 80.000
Numisbrief 8.000

Weitere Editionen

2

Offizielle Ausgabepreise

2016 · PP / Proof: 37,00 €
2016 · Blister BU: 18,00 €
2016 · Numisbrief: 46,00 €
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