Rückseite

Vorderseite

Österreich · 30 Jahre EU-Flagge
Ausgabedatum30.10.2015
Gesamtauflage2.500.000
EU-Maximum2.500.000
Editionen1
Randschrift2 EURO ★★★ × 4, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftREPUBLIK ÖSTERREICH / 1985-2015 / GS
DesignerGeorgios Stamatopoulos
PrägestätteMünze Österreich AG, Wien
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt das dreißigjährige Bestehen der EU-Flagge. Das Motiv zeigt die Flagge als Symbol für die Verbindung von Völkern und Kulturen mit gemeinsamen Vorstellungen und Idealen; ihre zwölf Sterne nehmen die Gestalt von Menschen an, die die Geburt eines neuen Europas begrüßen. Zu sehen sind außerdem die Aufschrift „REPUBLIK ÖSTERREICH“, die Jahreszahlen „1985-2015“ und die Initialen des Designers Georgios Stamatopoulos.
Das Motiv
Das Motiv zeigt die EU-Flagge als Symbol, das Völker und Kulturen mit gemeinsamen Vorstellungen und Idealen zur Gestaltung einer besseren Zukunft zusammenbringt. Zwölf Sterne nehmen die Gestalt von Menschen an und begrüßen die Geburt eines neuen Europas. Oben rechts entlang des Münzrings sind der Ausgabestaat „REPUBLIK ÖSTERREICH“ und die Jahreszahlen „1985-2015“ zu lesen. Unten rechts sind die Initialen des Designers (Georgios Stamatopoulos) angegeben.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die heute von der Europäischen Union verwendete Flagge entstand ursprünglich im Europarat, der nicht zur EU gehört. Der Europarat suchte nach seiner Gründung 1949 mehrere Jahre lang nach einem gemeinsamen europäischen Zeichen. Am 8. Dezember 1955 nahm sein Ministerkomitee das blaue Tuch mit einem Kreis aus zwölf goldenen Sternen als Emblem an.
Die Zahl der Sterne stand nie für die Zahl der Mitgliedstaaten. Schon bei der Einführung entsprach sie nicht deren damaliger Anzahl. Zwölf wurde vielmehr als feststehende Zahl gewählt, die Vollständigkeit und Geschlossenheit ausdrücken sollte. Der Kreis versinnbildlicht die Zusammengehörigkeit. Deshalb blieb die Darstellung auch bei späteren Erweiterungen der europäischen Organisationen unverändert.
Die Europäischen Gemeinschaften, aus denen die heutige Europäische Union hervorging, besaßen zunächst kein einheitliches Flaggenzeichen. Das Europäische Parlament sprach sich 1983 dafür aus, das Emblem des Europarats zu übernehmen. Im Juni 1985 stimmten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Gemeinschaften seiner Verwendung zu. Seit 1986 wird es von den Gemeinschaftsorganen geführt. Das Jubiläumsjahr 2015 bezog sich somit auf diese politische Entscheidung von 1985 und nicht auf die ursprüngliche Annahme durch den Europarat drei Jahrzehnte zuvor.
Die Flagge entwickelte sich zugleich zu einem allgemeinen Kennzeichen der europäischen Zusammenarbeit. Sie steht dabei nicht nur für die EU: Auch der Europarat verwendet sie weiterhin. Beide Organisationen sind institutionell voneinander getrennt und haben unterschiedliche Aufgaben und Mitgliederkreise.
Die Münzausgabe war als gemeinsames Vorhaben der Staaten des Euro-Währungsgebiets angelegt. Dadurch erschien derselbe gestalterische Grundentwurf mit jeweils angepasster Länderbezeichnung in mehreren Staaten. Für die Auswahl waren zunächst Vorschläge europäischer Münzstätten durch eine Fachjury eingegrenzt worden; anschließend entschied eine öffentliche Online-Abstimmung. Der Anlass verband somit ein Jubiläum der europäischen Institutionen mit einer länderübergreifend koordinierten Ausgabe im gemeinsamen Währungsraum.
Die Zahl der Sterne stand nie für die Zahl der Mitgliedstaaten. Schon bei der Einführung entsprach sie nicht deren damaliger Anzahl. Zwölf wurde vielmehr als feststehende Zahl gewählt, die Vollständigkeit und Geschlossenheit ausdrücken sollte. Der Kreis versinnbildlicht die Zusammengehörigkeit. Deshalb blieb die Darstellung auch bei späteren Erweiterungen der europäischen Organisationen unverändert.
Die Europäischen Gemeinschaften, aus denen die heutige Europäische Union hervorging, besaßen zunächst kein einheitliches Flaggenzeichen. Das Europäische Parlament sprach sich 1983 dafür aus, das Emblem des Europarats zu übernehmen. Im Juni 1985 stimmten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Gemeinschaften seiner Verwendung zu. Seit 1986 wird es von den Gemeinschaftsorganen geführt. Das Jubiläumsjahr 2015 bezog sich somit auf diese politische Entscheidung von 1985 und nicht auf die ursprüngliche Annahme durch den Europarat drei Jahrzehnte zuvor.
Die Flagge entwickelte sich zugleich zu einem allgemeinen Kennzeichen der europäischen Zusammenarbeit. Sie steht dabei nicht nur für die EU: Auch der Europarat verwendet sie weiterhin. Beide Organisationen sind institutionell voneinander getrennt und haben unterschiedliche Aufgaben und Mitgliederkreise.
Die Münzausgabe war als gemeinsames Vorhaben der Staaten des Euro-Währungsgebiets angelegt. Dadurch erschien derselbe gestalterische Grundentwurf mit jeweils angepasster Länderbezeichnung in mehreren Staaten. Für die Auswahl waren zunächst Vorschläge europäischer Münzstätten durch eine Fachjury eingegrenzt worden; anschließend entschied eine öffentliche Online-Abstimmung. Der Anlass verband somit ein Jubiläum der europäischen Institutionen mit einer länderübergreifend koordinierten Ausgabe im gemeinsamen Währungsraum.
Wissenswertes
Diese Gedenkmünze ist in keinem KMS enthalten.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU
- Auflage
- 2.500.000
- Marktpreis
- 5,90 €
- Randschrift
- 2 EURO ★★★ × 4, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
2.500.000
