CC 200 2015
2-Euro-Münze
PP
2 Euro PP
Belgien · Europäisches Jahr für Entwicklung
Auflage15.000
Ausgabepreis20,00 €
Ausgabedatum15.09.2015
Verpackungim Etui
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis25,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist dem Europäischen Jahr für Entwicklung 2015 gewidmet. Das Motiv zeigt eine Hand, die eine Weltkugel hält, vor der eine Pflanze wächst. Darüber verläuft der Schriftzug „2015 EUROPEAN YEAR FOR DEVELOPMENT“; unterhalb der Hand stehen das Kürzel „BE“ sowie links davon das Zeichen des Münzmeisters und das Brüsseler Münzzeichen mit dem behelmten Kopf des Erzengels Michael.
Das Motiv
Das Münzinnere zeigt eine Hand, die eine Weltkugel hält, vor der eine Pflanze wächst. Der Schriftzug „2015 EUROPEAN YEAR FOR DEVELOPMENT“ bildet einen Bogen über der Weltkugel. Das Kürzel des Ausgabestaats „BE“ befindet sich unterhalb der Hand, während links davon das Zeichen des Münzmeisters und das Münzzeichen von Brüssel, der behelmte Kopf des Erzengels Michael, abgebildet sind.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Das Europäische Jahr für Entwicklung war eine Informations- und Beteiligungsinitiative der Europäischen Union. Es sollte die Bevölkerung darüber aufklären, wie europäische Entwicklungszusammenarbeit funktioniert, welche politischen Ziele sie verfolgt und welche Verantwortung die EU und ihre Mitgliedstaaten gegenüber ärmeren Ländern übernehmen. Zugleich sollten Bürgerinnen und Bürger angeregt werden, sich mit globaler Armut, Ungleichheit, Menschenrechten und nachhaltigem Wirtschaften auseinanderzusetzen. Das Motto lautete „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“.
Entwicklungspolitik umfasst nicht nur finanzielle Hilfe. Zu ihren Arbeitsfeldern gehören unter anderem Bildung, Gesundheitsversorgung, Ernährungssicherheit, demokratische Institutionen und die Förderung wirtschaftlicher Perspektiven. Hinzu kommen Maßnahmen, die langfristig die Eigenständigkeit von Partnerländern stärken sollen. Die europäische Politik verbindet diese Aufgaben mit dem Grundsatz, Armut zu verringern und möglichst dauerhaft zu überwinden.
Die Wahl des Jahres 2015 stand in einem größeren internationalen Zusammenhang. Damals lief der für die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen vorgesehene Zeitraum aus. Diese im Jahr 2000 formulierten Ziele betrafen beispielsweise extreme Armut, Grundschulbildung, Kinder- und Müttersterblichkeit sowie den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Gleichzeitig wurde über eine neue weltweite Entwicklungsagenda verhandelt. Im September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Anders als die früheren Millenniumsziele richten sich diese Ziele an alle Staaten und verbinden soziale, wirtschaftliche und ökologische Fragen.
Damit fiel die Initiative in eine Übergangsphase der internationalen Entwicklungspolitik. Sie bot Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und die neuen Zielsetzungen öffentlich zu diskutieren. Dass Belgien den Anlass auf einer Gedenkmünze aufgriff, lässt sich zudem mit der europäischen Dimension des Themas und der Rolle Brüssels als Sitz zentraler EU-Institutionen erklären. Die Münze machte eine ansonsten vor allem durch politische Programme und Veranstaltungen vermittelte Initiative auch im alltäglichen Zahlungsverkehr sichtbar.
Entwicklungspolitik umfasst nicht nur finanzielle Hilfe. Zu ihren Arbeitsfeldern gehören unter anderem Bildung, Gesundheitsversorgung, Ernährungssicherheit, demokratische Institutionen und die Förderung wirtschaftlicher Perspektiven. Hinzu kommen Maßnahmen, die langfristig die Eigenständigkeit von Partnerländern stärken sollen. Die europäische Politik verbindet diese Aufgaben mit dem Grundsatz, Armut zu verringern und möglichst dauerhaft zu überwinden.
Die Wahl des Jahres 2015 stand in einem größeren internationalen Zusammenhang. Damals lief der für die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen vorgesehene Zeitraum aus. Diese im Jahr 2000 formulierten Ziele betrafen beispielsweise extreme Armut, Grundschulbildung, Kinder- und Müttersterblichkeit sowie den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Gleichzeitig wurde über eine neue weltweite Entwicklungsagenda verhandelt. Im September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Anders als die früheren Millenniumsziele richten sich diese Ziele an alle Staaten und verbinden soziale, wirtschaftliche und ökologische Fragen.
Damit fiel die Initiative in eine Übergangsphase der internationalen Entwicklungspolitik. Sie bot Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und die neuen Zielsetzungen öffentlich zu diskutieren. Dass Belgien den Anlass auf einer Gedenkmünze aufgriff, lässt sich zudem mit der europäischen Dimension des Themas und der Rolle Brüssels als Sitz zentraler EU-Institutionen erklären. Die Münze machte eine ansonsten vor allem durch politische Programme und Veranstaltungen vermittelte Initiative auch im alltäglichen Zahlungsverkehr sichtbar.
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