Übersicht Vatikan 2005 XX. Weltjugendtag in Köln – Übersicht
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CC 14 2005 Blister Stgl./BU Hauptmünze

Blister BU

Vatikan · XX. Weltjugendtag in Köln

Auflage85.000
Ausgabepreis11,00 €
Ausgabedatum06.12.2005
VerpackungBlister
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis220,00 €

Zum Ausgabeanlass

Die Gedenkmünze ist dem 20. Weltjugendtag in Köln im August 2005 gewidmet. Das Motiv zeigt die Kathedrale von Köln, über der ein Komet erscheint. Die Inschriften „XX GIORNATA MONDIALE DELLA GIOVENTU'“ und „CITTA' DEL VATICANO“ ergänzen die Darstellung.

Das Motiv
Das Münzbild zeigt die Kathedrale von Köln und über ihr einen Kometen. Die Inschrift „XX GIORNATA MONDIALE DELLA GIOVENTU'“ verläuft halbkreisförmig am oberen Rand des Münzinneren, unterbrochen durch den Schweif des Kometen und eine der Turmspitzen. Der obere Rand des äußeren Münzrings trägt zwölf halbkreisförmig angeordnete Sterne, in deren Mitte sich das Prägejahr (2005) und darüber das Münzzeichen „R“ befinden. Am unteren Rand des äußeren Münzrings verläuft halbkreisförmig die Inschrift „CITTA' DEL VATICANO“.
Hintergrund zum Thema
Die Weltjugendtage gehen auf Papst Johannes Paul II. zurück. Nach internationalen Jugendtreffen in Rom 1984 und 1985 führte er sie als regelmäßige Begegnungen der katholischen Kirche ein. Neben den jährlich in den Diözesen begangenen Jugendtagen finden in größeren Abständen internationale Treffen statt. Sie verbinden Gottesdienste, Katechesen und Gebete mit kulturellen Veranstaltungen und Begegnungen zwischen jungen Menschen aus zahlreichen Ländern.

Johannes Paul II. hatte Köln bereits beim vorherigen internationalen Weltjugendtag in Toronto als nächsten Austragungsort angekündigt. Er starb jedoch wenige Monate vor dem Treffen. Sein Nachfolger Benedikt XVI. nahm daran teil; die Reise nach Deutschland war zugleich seine erste Auslandsreise als Papst. Dadurch stand die Veranstaltung auch im Zeichen des Übergangs zwischen den beiden Pontifikaten.

Das Leitwort lautete „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten“ und stammte aus dem Matthäusevangelium. Es bezieht sich auf die Sterndeuter, die einem Himmelszeichen nach Bethlehem folgen. Der Bezug zu Köln ergab sich aus dem Dreikönigenschrein im Kölner Dom. In ihm werden Reliquien aufbewahrt, die seit dem Mittelalter als Gebeine der Heiligen Drei Könige verehrt werden. Sie gelangten 1164 von Mailand nach Köln und machten die Stadt zu einem wichtigen Pilgerziel. Der Bau der gotischen Kathedrale begann 1248; vollendet wurde sie erst im 19. Jahrhundert. Der Dom war daher nicht nur Veranstaltungsort, sondern Teil der religiösen Symbolik des Treffens.

Die zentrale Abschlussfeier fand auf dem Marienfeld bei Kerpen westlich von Köln statt. Hunderttausende Pilger nahmen an der nächtlichen Vigil und der abschließenden Messe teil. Für den Vatikan bot sich der Anlass für eine Münzausgabe an, weil der Weltjugendtag eine vom Papst getragene internationale Veranstaltung der katholischen Kirche ist. Die Verbindung von Sternmotiv, Dreikönigsverehrung und Kölner Dom verdichtet dabei das Leitwort und den Austragungsort zu einem gemeinsamen Bildprogramm.

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