
CC 108 2012
Kursmünzensatz
Stgl./BU
KMS BU
Finnland · 10 Jahre Euro-Bargeld
Auflage10.000
Ausgabepreis29,00 €
Ausgabedatum12.01.2012
VerpackungKursmünzensatz
RandschriftSUOMI FINLAND + 3 Löwenköpfe
Preis des Satzes (2 Münzen)21,90 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gemeinschaftsausgabe erinnert an den zehnten Jahrestag der Einführung des Euro. Im Mittelpunkt steht das Euro-Zeichen, umgeben von Menschen sowie dem EZB-Turm, Schiffen, Fabriken und Windrädern als Symbole für Finanzwelt, Handel, Industrie, Energie sowie Forschung und Entwicklung. Der von Helmut Andexlinger entworfene Entwurf wurde in einer öffentlichen Online-Abstimmung ausgewählt.
Das Motiv
Das Euro-Zeichen im Münzinneren verdeutlicht, dass der Euro zu einem europa- und weltweit außerordentlich wichtigen Faktor wurde und sich in den letzten zehn Jahren zu einem globalen Akteur im internationalen Währungssystem entwickelt hat. Die um das Euro-Zeichen herum angeordneten Gestaltungsmerkmale symbolisieren die Bedeutung des Euro für die Menschen, die Finanzwelt (EZB-Turm), den Handel (Schiffe), die Industrie (Fabriken), den Energiesektor und für Forschung und Entwicklung (Windräder). Die Initialen des Künstlers „AH“ stehen unter dem Bild des EZB-Turms. Die Namen der Ausgabestaaten in der Landessprache sind mittig über dem Motiv, die Jahresangaben 2002-2012 darunter eingeprägt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Der Euro entstand im Rahmen der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Deren Grundlagen wurden im Vertrag von Maastricht festgelegt, der 1993 in Kraft trat. Ziel war eine gemeinsame Geldpolitik für jene EU-Mitgliedstaaten, die bestimmte wirtschaftliche und rechtliche Voraussetzungen erfüllten. Zuständig für die Geldpolitik wurde das Europäische System der Zentralbanken unter Führung der Europäischen Zentralbank.
Bereits am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Währung eingeführt. Zunächst existierte er jedoch nur als Buchgeld, etwa für Überweisungen, Bankkonten und den Handel an den Finanzmärkten. Die Wechselkurse der teilnehmenden nationalen Währungen wurden unwiderruflich festgelegt. Banknoten und Münzen in D-Mark, Franc, Lire und anderen bisherigen Währungen blieben während dieser Übergangsphase weiterhin im Alltag in Gebrauch.
Erst am 1. Januar 2002 kamen Euro-Banknoten und Euro-Münzen in Umlauf. Deshalb bezieht sich das Jubiläum von 2012 auf die Bargeldeinführung und nicht auf die Schaffung der Währung im Jahr 1999. Die Umstellung war eine umfangreiche logistische Aufgabe: Bargeld musste hergestellt und verteilt, Automaten und Kassensysteme mussten angepasst sowie Preise während der Übergangszeit häufig in alter und neuer Währung ausgewiesen werden. Nach kurzen Parallelphasen verloren die bisherigen nationalen Banknoten und Münzen in den beteiligten Ländern ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel.
Die Einführung gemeinsamen Bargelds machte die Währungsunion für die Bevölkerung unmittelbar sichtbar. Zugleich vereinfachte sie Zahlungen und Preisvergleiche über Staatsgrenzen hinweg. Allerdings beteiligten sich nicht alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union am Euro. Das Euro-Währungsgebiet veränderte sich zudem durch spätere Beitritte; zuletzt vor dem Jubiläum hatte Estland 2011 die Gemeinschaftswährung übernommen.
Der Jahrestag bot sich für eine Gemeinschaftsausgabe an, weil Umlaufmünzen zugleich einheitliche europäische und unterschiedliche nationale Gestaltungselemente tragen. Ein gemeinsames Gedenkmotiv konnte daher die grenzüberschreitende Funktion des Bargelds darstellen, während die jeweilige Länderbezeichnung die einzelnen Ausgabestaaten kenntlich machte. Solche Gemeinschaftsausgaben werden nur zu ausgewählten europaweiten Anlässen beschlossen.
Bereits am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Währung eingeführt. Zunächst existierte er jedoch nur als Buchgeld, etwa für Überweisungen, Bankkonten und den Handel an den Finanzmärkten. Die Wechselkurse der teilnehmenden nationalen Währungen wurden unwiderruflich festgelegt. Banknoten und Münzen in D-Mark, Franc, Lire und anderen bisherigen Währungen blieben während dieser Übergangsphase weiterhin im Alltag in Gebrauch.
Erst am 1. Januar 2002 kamen Euro-Banknoten und Euro-Münzen in Umlauf. Deshalb bezieht sich das Jubiläum von 2012 auf die Bargeldeinführung und nicht auf die Schaffung der Währung im Jahr 1999. Die Umstellung war eine umfangreiche logistische Aufgabe: Bargeld musste hergestellt und verteilt, Automaten und Kassensysteme mussten angepasst sowie Preise während der Übergangszeit häufig in alter und neuer Währung ausgewiesen werden. Nach kurzen Parallelphasen verloren die bisherigen nationalen Banknoten und Münzen in den beteiligten Ländern ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel.
Die Einführung gemeinsamen Bargelds machte die Währungsunion für die Bevölkerung unmittelbar sichtbar. Zugleich vereinfachte sie Zahlungen und Preisvergleiche über Staatsgrenzen hinweg. Allerdings beteiligten sich nicht alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union am Euro. Das Euro-Währungsgebiet veränderte sich zudem durch spätere Beitritte; zuletzt vor dem Jubiläum hatte Estland 2011 die Gemeinschaftswährung übernommen.
Der Jahrestag bot sich für eine Gemeinschaftsausgabe an, weil Umlaufmünzen zugleich einheitliche europäische und unterschiedliche nationale Gestaltungselemente tragen. Ein gemeinsames Gedenkmotiv konnte daher die grenzüberschreitende Funktion des Bargelds darstellen, während die jeweilige Länderbezeichnung die einzelnen Ausgabestaaten kenntlich machte. Solche Gemeinschaftsausgaben werden nur zu ausgewählten europaweiten Anlässen beschlossen.
Wissenswertes
Dieser KMS enthält alle sieben Nominale von 1 Cent bis 1 Euro sowie die beiden 2-€-Gedenkmünzen 2012 "10 Jahre Euro-Bargeld" (CC108) und "150. Geburtstag von Helene Schjerfbeck" (CC130), Nennwert: 5,88 €.
