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2€noch kein BildDeutschland · Annemarie Renger
Ausgabedatumxx.xx.28
Gesamtauflage–
EU-Maximum–
Editionen1
RandschriftEINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT + Bundesadler
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze erinnert an die deutsche Politikerin Annemarie Renger. Anlass ist ihr 110. Geburtstag im Jahr 2029; Renger war die erste Frau im Amt der Präsidentin des Deutschen Bundestages.
Hintergrund zum Thema
Annemarie Renger gehörte zu einer Generation von Politikerinnen und Politikern, die den Wiederaufbau der deutschen Sozialdemokratie nach dem Ende des Nationalsozialismus prägten. Sie wurde 1919 in Leipzig geboren und trat nach dem Zweiten Weltkrieg der SPD bei. In den ersten Nachkriegsjahren arbeitete sie im Umfeld des Parteivorsitzenden Kurt Schumacher. Diese Tätigkeit führte sie früh in die organisatorische und politische Arbeit der Partei ein.
1953 zog Renger in den Deutschen Bundestag ein und blieb ihm bis 1990 angehörig. Damit war sie über mehrere Jahrzehnte an der parlamentarischen Entwicklung der Bundesrepublik beteiligt. Sie arbeitete zunächst vor allem in der SPD-Bundestagsfraktion und übernahm dort auch Leitungsaufgaben. Ihre politische Laufbahn fällt in eine Zeit, in der Frauen zwar seit der Gründung der Bundesrepublik das Wahlrecht besaßen und Mandate ausübten, die Spitzenämter der politischen Institutionen jedoch überwiegend Männern vorbehalten waren.
Nach der Bundestagswahl von 1972 wurde Renger an die Spitze des Parlaments gewählt. Als Bundestagspräsidentin leitete sie die Sitzungen des Plenums, vertrat den Bundestag nach außen und war für die Wahrung seiner Arbeitsfähigkeit und seiner parlamentarischen Ordnung verantwortlich. Das Amt ist nicht mit der Leitung einer Regierung verbunden, sondern steht für die Repräsentation des Parlaments als Verfassungsorgan. Renger übte es bis 1976 aus und blieb anschließend als Vizepräsidentin im Präsidium des Bundestages tätig.
Ihre Wahl erhielt auch deshalb Aufmerksamkeit, weil sie ein bis dahin nicht von einer Frau besetztes Amt auf Bundesebene öffnete. Die Münze nimmt somit nicht nur eine persönliche Biografie in den Blick, sondern erinnert an die allmähliche Erweiterung politischer Teilhabe und an die Rolle von Frauen in den Institutionen der parlamentarischen Demokratie. Der runde Geburtstag bietet den Anlass, Rengers langjährige Arbeit und ihren Beitrag zur Geschichte des Deutschen Bundestages erneut ins öffentliche Gedächtnis zu rufen.
1953 zog Renger in den Deutschen Bundestag ein und blieb ihm bis 1990 angehörig. Damit war sie über mehrere Jahrzehnte an der parlamentarischen Entwicklung der Bundesrepublik beteiligt. Sie arbeitete zunächst vor allem in der SPD-Bundestagsfraktion und übernahm dort auch Leitungsaufgaben. Ihre politische Laufbahn fällt in eine Zeit, in der Frauen zwar seit der Gründung der Bundesrepublik das Wahlrecht besaßen und Mandate ausübten, die Spitzenämter der politischen Institutionen jedoch überwiegend Männern vorbehalten waren.
Nach der Bundestagswahl von 1972 wurde Renger an die Spitze des Parlaments gewählt. Als Bundestagspräsidentin leitete sie die Sitzungen des Plenums, vertrat den Bundestag nach außen und war für die Wahrung seiner Arbeitsfähigkeit und seiner parlamentarischen Ordnung verantwortlich. Das Amt ist nicht mit der Leitung einer Regierung verbunden, sondern steht für die Repräsentation des Parlaments als Verfassungsorgan. Renger übte es bis 1976 aus und blieb anschließend als Vizepräsidentin im Präsidium des Bundestages tätig.
Ihre Wahl erhielt auch deshalb Aufmerksamkeit, weil sie ein bis dahin nicht von einer Frau besetztes Amt auf Bundesebene öffnete. Die Münze nimmt somit nicht nur eine persönliche Biografie in den Blick, sondern erinnert an die allmähliche Erweiterung politischer Teilhabe und an die Rolle von Frauen in den Institutionen der parlamentarischen Demokratie. Der runde Geburtstag bietet den Anlass, Rengers langjährige Arbeit und ihren Beitrag zur Geschichte des Deutschen Bundestages erneut ins öffentliche Gedächtnis zu rufen.
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