Rückseite

Vorderseite
2€noch kein BildVatikan · Magisterium von Papst Leo XIV.
Ausgabedatumxx.xx.26
Gesamtauflage–
EU-Maximum–
Editionen1
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
PrägestätteInstituto Poligrafico e Zecca Dello Stato, Roma
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt das Magisterium von Papst Leo XIV., also sein kirchliches Lehramt. Sie erinnert damit an seine Tätigkeit als Papst und an seine Ausübung des Lehramts.
Hintergrund zum Thema
Der Begriff „Magisterium“ bezeichnet in der katholischen Kirche das kirchliche Lehramt. Dazu gehört die Aufgabe des Papstes, gemeinsam mit den Bischöfen die Glaubens- und Sittenlehre auszulegen und Orientierung für das kirchliche Leben zu geben. Das Lehramt umfasst nicht nur einzelne päpstliche Schriften, sondern auch Ansprachen, Predigten, Entscheidungen und andere Äußerungen, sofern sie der Verkündigung und Auslegung des Glaubens dienen. Es steht in der Tradition der apostolischen Überlieferung und ist zugleich auf die jeweiligen Fragen der Gegenwart bezogen.
Leo XIV. heißt mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost. Er gehört dem Augustinerorden an und war lange Zeit in Peru tätig, unter anderem als Bischof von Chiclayo. Vor seiner Wahl zum Papst leitete er im Vatikan das für die Bischofsernennungen zuständige Dikasterium. Dadurch war er bereits mit der weltweiten Organisation und den unterschiedlichen pastoralen Situationen der katholischen Kirche befasst. Mit seiner Wahl wurde er der erste Papst aus den Vereinigten Staaten.
Sein Name knüpft an frühere Päpste mit dem Namen Leo an, insbesondere an Leo XIII., der sich intensiv mit den sozialen und politischen Veränderungen des Industriezeitalters auseinandersetzte. Die Namenswahl kann daher als Hinweis auf eine Verbindung zwischen kirchlicher Lehre und gesellschaftlichen Herausforderungen verstanden werden. Zugleich steht sie für die Fortsetzung einer päpstlichen Tradition, in der das Lehramt auf neue Entwicklungen reagiert, ohne seinen Bezug zur überlieferten Lehre aufzugeben.
Die Wahl dieses Themas für eine Münze lässt sich mit dem Beginn eines neuen Pontifikats erklären. Eine solche Ausgabe hält nicht nur den Amtsantritt einer Person fest, sondern verweist auf die geistliche und institutionelle Aufgabe, die mit dem Papstamt verbunden ist. Sie erinnert damit an die öffentliche Verkündigung und Auslegung des katholischen Glaubens unter einem neuen Papst.
Leo XIV. heißt mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost. Er gehört dem Augustinerorden an und war lange Zeit in Peru tätig, unter anderem als Bischof von Chiclayo. Vor seiner Wahl zum Papst leitete er im Vatikan das für die Bischofsernennungen zuständige Dikasterium. Dadurch war er bereits mit der weltweiten Organisation und den unterschiedlichen pastoralen Situationen der katholischen Kirche befasst. Mit seiner Wahl wurde er der erste Papst aus den Vereinigten Staaten.
Sein Name knüpft an frühere Päpste mit dem Namen Leo an, insbesondere an Leo XIII., der sich intensiv mit den sozialen und politischen Veränderungen des Industriezeitalters auseinandersetzte. Die Namenswahl kann daher als Hinweis auf eine Verbindung zwischen kirchlicher Lehre und gesellschaftlichen Herausforderungen verstanden werden. Zugleich steht sie für die Fortsetzung einer päpstlichen Tradition, in der das Lehramt auf neue Entwicklungen reagiert, ohne seinen Bezug zur überlieferten Lehre aufzugeben.
Die Wahl dieses Themas für eine Münze lässt sich mit dem Beginn eines neuen Pontifikats erklären. Eine solche Ausgabe hält nicht nur den Amtsantritt einer Person fest, sondern verweist auf die geistliche und institutionelle Aufgabe, die mit dem Papstamt verbunden ist. Sie erinnert damit an die öffentliche Verkündigung und Auslegung des katholischen Glaubens unter einem neuen Papst.
2 Euro Stgl./BU
- Randschrift
- 2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
–
