
CC 61 2009
Kursmünzensatz
PP
KMS PP
Niederlande · 10 Jahre WWU
Auflage7.500
Ausgabepreis59,95 €
Ausgabedatum01.01.2009
VerpackungKursmünzensatz
RandschriftGOD ★ ZIJ ★ MET ★ ONS ★
Marktpreis39,00 €
Zum Ausgabeanlass
Anlass ist das zehnjährige Bestehen der Wirtschafts- und Währungsunion und die Schaffung des Euro am 1. Januar 1999. Das von G. Stamatopoulos entworfene Motiv zeigt eine stilisierte menschliche Figur, deren linker Arm in das Euro-Symbol übergeht, ergänzt durch die Initialen ΓΣ, die Jahreszahlen 1999–2009, das jeweilige Akronym der WWU und zwölf Sterne. Die luxemburgische Fassung enthält zusätzlich das Bildnis des Großherzogs als Kippeffekt.
Das Motiv
Die Münze zeigt in der Mitte eine stilisierte menschliche Figur, deren linker Arm durch das Euro-Symbol verlängert wird. Die Initialen ΓΣ des Künstlers erscheinen unter dem Euro-Symbol. Der Name des Ausgabestaats in der/den Landesprache(n) erscheint am oberen Rand des Motivs, während die Angabe 1999-2009 und das in die Landessprache(n) übersetzte Akronym WWU am unteren Rand erscheinen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Wirtschafts- und Währungsunion entstand schrittweise aus der europäischen Integration. Eine Grundlage bildete der Vertrag von Maastricht, der Kriterien für die Teilnahme an einer gemeinsamen Währung festlegte. Dazu gehörten Vorgaben zur Preisstabilität, zu den öffentlichen Finanzen, zu den langfristigen Zinssätzen und zur Wechselkursstabilität. Zugleich wurden die Zuständigkeiten für die Geldpolitik neu geordnet. Seit 1998 ist die Europäische Zentralbank für die gemeinsame Geldpolitik verantwortlich; zusammen mit den nationalen Zentralbanken der teilnehmenden Staaten bildet sie das Eurosystem.
Zu Beginn nahmen elf Staaten an der Währungsunion teil: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Die Umrechnungskurse ihrer bisherigen Währungen wurden unwiderruflich festgelegt. Zunächst diente der Euro vor allem dem bargeldlosen Zahlungsverkehr, der Buchführung und den Finanzmärkten. Banknoten und Münzen kamen erst Anfang 2002 in Umlauf. Für eine Übergangszeit konnten alte nationale Bargeldwährungen noch parallel verwendet werden. Griechenland war der Währungsunion bereits 2001 beigetreten.
Mit der gemeinsamen Währung entfiel innerhalb des Währungsgebiets der Währungsumtausch. Wechselkursrisiken zwischen den beteiligten Ländern verschwanden, während die nationalen Regierungen weiterhin für ihre Haushalts- und große Teile ihrer Wirtschaftspolitik zuständig blieben. Daraus ergab sich ein System aus zentralisierter Geldpolitik und überwiegend national verantworteter Finanzpolitik. Haushaltsregeln und die wirtschaftspolitische Abstimmung sollten diese Konstruktion ergänzen.
Bis zum Jubiläumsjahr war der Euroraum durch die Beitritte Sloweniens, Zyperns und Maltas sowie zuletzt der Slowakei auf 16 Staaten angewachsen. Der Jahrestag bot daher Anlass, nicht nur an die Einführung einer Währung, sondern auch an ein gemeinsames institutionelles Projekt zu erinnern. Ein einheitliches Münzthema eignete sich, weil Euro-Umlaufmünzen zwar gemeinsame Wertseiten, aber normalerweise unterschiedliche nationale Seiten besitzen. Die Auswahl des Entwurfs durch eine öffentliche Online-Abstimmung sollte zudem Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung der länderübergreifenden Ausgabe einbeziehen.
Zu Beginn nahmen elf Staaten an der Währungsunion teil: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Die Umrechnungskurse ihrer bisherigen Währungen wurden unwiderruflich festgelegt. Zunächst diente der Euro vor allem dem bargeldlosen Zahlungsverkehr, der Buchführung und den Finanzmärkten. Banknoten und Münzen kamen erst Anfang 2002 in Umlauf. Für eine Übergangszeit konnten alte nationale Bargeldwährungen noch parallel verwendet werden. Griechenland war der Währungsunion bereits 2001 beigetreten.
Mit der gemeinsamen Währung entfiel innerhalb des Währungsgebiets der Währungsumtausch. Wechselkursrisiken zwischen den beteiligten Ländern verschwanden, während die nationalen Regierungen weiterhin für ihre Haushalts- und große Teile ihrer Wirtschaftspolitik zuständig blieben. Daraus ergab sich ein System aus zentralisierter Geldpolitik und überwiegend national verantworteter Finanzpolitik. Haushaltsregeln und die wirtschaftspolitische Abstimmung sollten diese Konstruktion ergänzen.
Bis zum Jubiläumsjahr war der Euroraum durch die Beitritte Sloweniens, Zyperns und Maltas sowie zuletzt der Slowakei auf 16 Staaten angewachsen. Der Jahrestag bot daher Anlass, nicht nur an die Einführung einer Währung, sondern auch an ein gemeinsames institutionelles Projekt zu erinnern. Ein einheitliches Münzthema eignete sich, weil Euro-Umlaufmünzen zwar gemeinsame Wertseiten, aber normalerweise unterschiedliche nationale Seiten besitzen. Die Auswahl des Entwurfs durch eine öffentliche Online-Abstimmung sollte zudem Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung der länderübergreifenden Ausgabe einbeziehen.
Wissenswertes
Jahrgangssatz, enthält alle acht Nominale von 1 Cent bis 2 Euro sowie diese 2-€-Gedenkmünze (Nennwert: 5,88 €)
