CC 595 2026
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Stgl./BU
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Malta · Valletta, Serie: Maltesische Städte mit Stadtmauern
Auflage30.000
Ausgabepreis20,00 €
Ausgabedatum14.04.2026
VerpackungCoincard
Randschrift2 ✠✠ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis25,90 €
Zum Ausgabeanlass
Die Ausgabe ist Valletta gewidmet und gehört zur maltesischen Serie über Städte mit Stadtmauern.
Hintergrund zum Thema
Valletta liegt auf der Halbinsel Sciberras zwischen dem Grand Harbour und dem Marsamxett Harbour. Ihre Entstehung steht im Zusammenhang mit dem Johanniterorden, der sich 1530 auf Malta niedergelassen hatte. Der Orden war ursprünglich zur Versorgung und zum Schutz von Pilgern im Heiligen Land gegründet worden und entwickelte sich später auch zu einer militärischen und politischen Macht im Mittelmeerraum.
Den unmittelbaren Anlass für den Bau der Stadt bildete die osmanische Belagerung Maltas von 1565. Die Kämpfe zeigten, dass die bereits vorhandenen Befestigungen rund um den Grand Harbour ergänzt werden mussten. Im folgenden Jahr wurde der Grundstein für eine neue Festungsstadt gelegt. Ihren Namen erhielt sie nach Jean Parisot de Valette, dem damaligen Großmeister des Johanniterordens, der während der Belagerung die Verteidigung geleitet hatte.
Mit der Planung wurde der italienische Militäringenieur Francesco Laparelli beauftragt. Er entwarf ein regelmäßiges Straßennetz und ein System aus Bastionen, Kurtinen, Gräben und weiteren Verteidigungsanlagen. Nach Laparellis Weggang führte der maltesische Architekt Girolamo Cassar die Arbeiten fort. Von ihm stammen auch Entwürfe für mehrere Ordensbauten. 1571 verlegte der Johanniterorden seinen Sitz von Birgu in die neue Stadt.
Die Befestigungen prägten nicht nur das Stadtbild, sondern auch Vallettas Funktion als politisches und militärisches Zentrum. Innerhalb der Mauern entstanden die Konventskirche des Ordens, die später zur St.-Johannes-Konkathedrale wurde, die Herbergen der verschiedenen Ordenszungen sowie Verwaltungsgebäude und Wohnhäuser. Das planmäßig angelegte Stadtgebiet blieb räumlich eng mit seinen Verteidigungswerken verbunden.
Seit 1980 gehört Valletta zum UNESCO-Welterbe. Die Mauern veranschaulichen die frühneuzeitliche Festungsarchitektur ebenso wie Maltas Lage an den damaligen Konflikt- und Handelswegen des Mittelmeers. Damit erklärt sich ihre Eignung als Motiv innerhalb einer thematischen Beschäftigung mit befestigten maltesischen Städten.
Den unmittelbaren Anlass für den Bau der Stadt bildete die osmanische Belagerung Maltas von 1565. Die Kämpfe zeigten, dass die bereits vorhandenen Befestigungen rund um den Grand Harbour ergänzt werden mussten. Im folgenden Jahr wurde der Grundstein für eine neue Festungsstadt gelegt. Ihren Namen erhielt sie nach Jean Parisot de Valette, dem damaligen Großmeister des Johanniterordens, der während der Belagerung die Verteidigung geleitet hatte.
Mit der Planung wurde der italienische Militäringenieur Francesco Laparelli beauftragt. Er entwarf ein regelmäßiges Straßennetz und ein System aus Bastionen, Kurtinen, Gräben und weiteren Verteidigungsanlagen. Nach Laparellis Weggang führte der maltesische Architekt Girolamo Cassar die Arbeiten fort. Von ihm stammen auch Entwürfe für mehrere Ordensbauten. 1571 verlegte der Johanniterorden seinen Sitz von Birgu in die neue Stadt.
Die Befestigungen prägten nicht nur das Stadtbild, sondern auch Vallettas Funktion als politisches und militärisches Zentrum. Innerhalb der Mauern entstanden die Konventskirche des Ordens, die später zur St.-Johannes-Konkathedrale wurde, die Herbergen der verschiedenen Ordenszungen sowie Verwaltungsgebäude und Wohnhäuser. Das planmäßig angelegte Stadtgebiet blieb räumlich eng mit seinen Verteidigungswerken verbunden.
Seit 1980 gehört Valletta zum UNESCO-Welterbe. Die Mauern veranschaulichen die frühneuzeitliche Festungsarchitektur ebenso wie Maltas Lage an den damaligen Konflikt- und Handelswegen des Mittelmeers. Damit erklärt sich ihre Eignung als Motiv innerhalb einer thematischen Beschäftigung mit befestigten maltesischen Städten.



