CC 566 2025
Kursmünzensatz
PP
KMS PP
San Marino · 550. Jahrestag der Geburt von Michelangelo
Auflage3.000
Ausgabedatum03.07.2025
VerpackungKursmünzensatz
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Preis des Satzes (2 Münzen)187,95 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt den 550. Geburtstag von Michelangelo Buonarroti. Das Motiv zeigt Kleopatra als Ausschnitt einer Zeichnung Michelangelos, die in der Casa Buonarroti in Florenz aufbewahrt wird. Ergänzt wird die Darstellung durch die Schriftzüge „MICHELANGELO“ und „SAN MARINO“ sowie die Jahreszahlen „1475“ und „2025“.
Das Motiv
Das Münzmotiv zeigt mittig Kleopatra als Ausschnitt der Zeichnung von Michelangelo Buonarroti, die in der Casa Buonarroti (Florenz) aufbewahrt wird. Auf der linken Seite befinden sich der halbkreisförmige Schriftzug „MICHELANGELO“, der Buchstabe „R“ als Zeichen der Münze Rom und die Jahreszahl „1475“, rechts die halbkreisförmige Bezeichnung des Ausgabestaates „SAN MARINO“ und die Jahreszahl „2025“. Unten sind die Initialen „SP“ der Münzgestalterin Silvia Petrassi zu sehen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Michelangelo Buonarroti war Bildhauer, Maler, Architekt und Dichter der italienischen Renaissance. Er stammte aus Caprese in der Toskana und wurde in Florenz ausgebildet, wo ihn das künstlerische und humanistische Umfeld der Medici prägte. Später arbeitete er vor allem in Florenz und Rom für Päpste und andere Auftraggeber. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören die Marmorskulpturen *Pietà* und *David*, die Deckenmalereien und das *Jüngste Gericht* in der Sixtinischen Kapelle sowie seine Mitwirkung am Neubau des Petersdoms. Sein Werk verband genaue anatomische Beobachtung mit einer oft stark bewegten, spannungsreichen Darstellung des menschlichen Körpers.
Die ägyptische Königin Kleopatra VII. gehörte in der Kunst der Renaissance zum Themenkreis der antiken Geschichte. Sie war die letzte Herrscherin des ptolemäischen Ägypten und stand politisch nacheinander mit Julius Caesar und Marcus Antonius in Verbindung. Nach der Niederlage gegen Octavian nahm sie sich das Leben. In Kunst und Literatur wurde ihr Tod traditionell mit dem Biss einer Giftschlange verbunden. Michelangelos Zeichnung konzentriert sich auf ihren Kopf und zeigt sie mit aufwendiger Frisur sowie der Schlange als Hinweis auf ihr Ende. Sie entstand als eigenständiges, sorgfältig ausgeführtes Blatt und wird mit Tommaso de’ Cavalieri in Verbindung gebracht, einem römischen Adligen, dem Michelangelo mehrere Zeichnungen schenkte und Gedichte widmete.
Die Casa Buonarroti geht auf Häuser zurück, die Michelangelos Familie gehörten. Michelangelo der Jüngere, ein Großneffe des Künstlers, ließ sie im 17. Jahrhundert zu einem Erinnerungsort der Familie ausgestalten. Heute bewahrt das Museum neben Zeichnungen und frühen Arbeiten auch Briefe, Entwürfe und andere Zeugnisse aus dem Umfeld des Künstlers.
Ein unmittelbarer biografischer Bezug Michelangelos zu San Marino ist nicht erkennbar. Die Auswahl erklärt sich vielmehr durch seine Stellung im gemeinsamen italienischen Kulturerbe. San Marino greift bei seinen Gedenkmünzen regelmäßig Persönlichkeiten und Werke der italienischen Kunst- und Kulturgeschichte auf; der runde Geburtstag bot dafür einen klaren kalendarischen Anlass.
Die ägyptische Königin Kleopatra VII. gehörte in der Kunst der Renaissance zum Themenkreis der antiken Geschichte. Sie war die letzte Herrscherin des ptolemäischen Ägypten und stand politisch nacheinander mit Julius Caesar und Marcus Antonius in Verbindung. Nach der Niederlage gegen Octavian nahm sie sich das Leben. In Kunst und Literatur wurde ihr Tod traditionell mit dem Biss einer Giftschlange verbunden. Michelangelos Zeichnung konzentriert sich auf ihren Kopf und zeigt sie mit aufwendiger Frisur sowie der Schlange als Hinweis auf ihr Ende. Sie entstand als eigenständiges, sorgfältig ausgeführtes Blatt und wird mit Tommaso de’ Cavalieri in Verbindung gebracht, einem römischen Adligen, dem Michelangelo mehrere Zeichnungen schenkte und Gedichte widmete.
Die Casa Buonarroti geht auf Häuser zurück, die Michelangelos Familie gehörten. Michelangelo der Jüngere, ein Großneffe des Künstlers, ließ sie im 17. Jahrhundert zu einem Erinnerungsort der Familie ausgestalten. Heute bewahrt das Museum neben Zeichnungen und frühen Arbeiten auch Briefe, Entwürfe und andere Zeugnisse aus dem Umfeld des Künstlers.
Ein unmittelbarer biografischer Bezug Michelangelos zu San Marino ist nicht erkennbar. Die Auswahl erklärt sich vielmehr durch seine Stellung im gemeinsamen italienischen Kulturerbe. San Marino greift bei seinen Gedenkmünzen regelmäßig Persönlichkeiten und Werke der italienischen Kunst- und Kulturgeschichte auf; der runde Geburtstag bot dafür einen klaren kalendarischen Anlass.
Wissenswertes
Dieser KMS enthält alle acht Umlaufmünzen von 1 Cent bis 2 Euro sowie die beiden diesjährigen 2-€-Gedenkmünzen "Heiliges Jahr 2025 - Pilger der Hoffnung" (CC557) und "550. Jahrestag der Geburt von Michelangelo" (CC566), Nennwert: 7,88 €.




