Rückseite Kroatien 2023 Die Einführung des Euro als offizielle Währung Kroatiens am 01.01.2023 – Rückseite
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CC 505 2023 2-Euro-Münze Stgl./BU Hauptmünze Bankausgabe

2 Euro Stgl./BU

Kroatien · Die Einführung des Euro als offizielle Währung Kroatiens am 01.01.2023

Auflage50.000
Ausgabedatum15.09.2023
RandschriftO LIJEPA O DRAGA O SLATKA SLOBODO
Marktpreis9,90 €

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Die Gedenkmünze würdigt die Einführung des Euro als offizielle Währung Kroatiens am 1. Januar 2023. Die Aufschriften „HRVATSKA“, „2023“ und „ČLANICA EUROPODRUČJA“ bilden optisch ein stilisiertes Euro-Zeichen. Im Zentrum ist zudem das kroatische Schachbrettmuster als Bestandteil des Staatswappens dargestellt.

Das Motiv
Auf dem Münzmotiv sind horizontal der Name des Ausgabestaats „HRVATSKA“ (Kroatien) und das Ausgabejahr „2023“ sowie halbkreisförmig entlang des inneren Münzrings der Schriftzug „ČLANICA EUROPODRUČJA“ (Mitglied des Euro-Währungsgebiets) zu lesen. Diese Aufschriften ergeben optisch zusammen ein stilisiertes Euro-Zeichen („€“). Das andere zentrale Münzmotiv ist das Schachbrettmuster als leicht erkennbares Symbol für Kroatien und Teil des kroatischen Wappens.

Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Kroatien trat 2013 der Europäischen Union bei. Damit war grundsätzlich auch die Verpflichtung verbunden, den Euro einzuführen, sobald die dafür festgelegten Voraussetzungen erfüllt waren. Anders als Staaten mit einer vertraglich vereinbarten Ausnahmeregelung hatte Kroatien keinen dauerhaften Anspruch darauf, seine nationale Währung beizubehalten.

Ein wichtiger Zwischenschritt war 2020 der Beitritt zum Wechselkursmechanismus II. In diesem Verfahren musste sich die kroatische Kuna gegenüber dem Euro als ausreichend stabil erweisen. Daneben wurden die sogenannten Konvergenzkriterien geprüft. Sie betreffen unter anderem Preisstabilität, öffentliche Finanzen, langfristige Zinssätze und die Vereinbarkeit nationaler Rechtsvorschriften mit den Regeln der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Nach positiver Bewertung beschlossen die zuständigen EU-Organe 2022 die Aufnahme Kroatiens in das Euro-Währungsgebiet. Der Umrechnungskurs wurde unwiderruflich auf 7,53450 Kuna je Euro festgelegt.

Die Kuna war seit 1994 die kroatische Währung. Sie hatte den kroatischen Dinar ersetzt, der während der staatlichen Loslösung von Jugoslawien als Übergangswährung eingeführt worden war. Der Wechsel zum Euro beendete damit eine knapp drei Jahrzehnte dauernde Phase eigenständiger kroatischer Währungspolitik. Kroatien wurde das zwanzigste Mitglied des Euro-Währungsgebiets.

Wirtschaftlich war das Land bereits zuvor eng mit dem Euro verbunden. Ein Teil der Ersparnisse und Kredite wurde in Euro geführt oder an ihn gekoppelt. Auch Tourismus, Außenhandel und finanzielle Beziehungen waren stark auf andere EU- und Euroländer ausgerichtet. Mit dem Beitritt entfielen Wechselkurskosten gegenüber diesen Staaten; zugleich ging die Zuständigkeit für die Geldpolitik auf das Eurosystem über, an dem die kroatische Zentralbank seither beteiligt ist.

Die Ausgabe einer Gedenkmünze lag nahe, weil der Währungswechsel einen klar datierbaren Schritt der europäischen Integration darstellte. Zugleich war es die erste kroatische 2-Euro-Gedenkmünze. Das Motiv verbindet daher die Zugehörigkeit zum gemeinsamen Währungsraum mit einem unmittelbar erkennbaren staatlichen Identitätszeichen.

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