CC 503 2023
Kursmünzensatz
Stgl./BU
KMS BU
Malta · 550. Geburtstag von Nikolaus Kopernikus
Auflage10.000
Ausgabepreis30,00 €
Ausgabedatum14.09.2023
VerpackungKursmünzensatz
Randschrift2 ✠✠ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis47,50 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt den 550. Geburtstag von Nikolaus Kopernikus. Das Motiv zeigt ihn im Profil vor einer stilisierten Darstellung seines heliozentrischen Weltbilds sowie den Schriftzug „NICOLAUS COPERNICUS 1473-1543“ und die Signatur der Münzgestalterin Daniela Fusco.
Das Motiv
Auf der Münze ist Kopernikus im Profil zu sehen, vor einer stilisierten Darstellung seines heliozentrischen Weltbilds. Oben links steht der Schriftzug „NICOLAUS COPERNICUS 1473-1543“, unten links sind der Name des Ausgabestaats „MALTA“ und das Ausgabejahr „2023“ zu lesen. Ebenfalls unten findet sich die Signatur der Münzgestalterin Daniela Fusco „FUSCO“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Nikolaus Kopernikus wurde in Thorn, dem heutigen Toruń in Polen, geboren. Die Stadt gehörte damals zum Königlichen Preußen innerhalb des Königreichs Polen. Er studierte unter anderem in Krakau sowie an mehreren italienischen Universitäten. Neben Astronomie und Mathematik beschäftigte er sich mit Kirchenrecht und Medizin. Später war er Domherr im preußischen Fürstbistum Ermland und übernahm dort kirchliche, wirtschaftliche und administrative Aufgaben. Einen großen Teil seines Lebens verbrachte er in Frauenburg, dem heutigen Frombork.
In der europäischen Astronomie dominierte zu seiner Zeit das auf antiken Vorstellungen beruhende geozentrische System. Danach ruhte die Erde im Zentrum, während Sonne, Mond, Planeten und Fixsterne sie umkreisten. Um die beobachteten Planetenbewegungen zu erklären, verwendeten Astronomen ein kompliziertes System aus Kreisbahnen und zusätzlichen Hilfskreisen.
Kopernikus stellte dem ein mathematisch ausgearbeitetes heliozentrisches Modell gegenüber. Darin bewegt sich die Erde jährlich um die Sonne und dreht sich zugleich täglich um ihre Achse. Die scheinbare tägliche Bewegung des Himmels ließ sich damit als Folge der Erdrotation erklären. Auch die zeitweise rückläufig erscheinende Bewegung der Planeten wurde als perspektivischer Effekt verständlich, der durch die unterschiedlichen Umlaufbewegungen von Erde und Planeten entsteht.
Seine Überlegungen veröffentlichte Kopernikus in seinem Hauptwerk „De revolutionibus orbium coelestium“, das erst gegen Ende seines Lebens gedruckt wurde. Sein Modell entsprach noch nicht der heutigen Astronomie: Kopernikus hielt an gleichförmigen Kreisbewegungen fest und benötigte weiterhin Hilfskreise. Johannes Kepler ersetzte diese später durch elliptische Bahnen; Beobachtungen Galileo Galileis und die Physik Isaac Newtons trugen zur weiteren Begründung des neuen Weltbilds bei.
Die kopernikanische Lehre veränderte langfristig die Stellung der Erde im astronomischen Denken und wurde zu einem Ausgangspunkt der frühneuzeitlichen Wissenschaft. Das Geburtstagsjubiläum bot daher einen europaweit verständlichen Gedenkanlass. Ein besonderer unmittelbarer Bezug Kopernikus’ zu Malta ist aus dem Münzanlass nicht ersichtlich.
In der europäischen Astronomie dominierte zu seiner Zeit das auf antiken Vorstellungen beruhende geozentrische System. Danach ruhte die Erde im Zentrum, während Sonne, Mond, Planeten und Fixsterne sie umkreisten. Um die beobachteten Planetenbewegungen zu erklären, verwendeten Astronomen ein kompliziertes System aus Kreisbahnen und zusätzlichen Hilfskreisen.
Kopernikus stellte dem ein mathematisch ausgearbeitetes heliozentrisches Modell gegenüber. Darin bewegt sich die Erde jährlich um die Sonne und dreht sich zugleich täglich um ihre Achse. Die scheinbare tägliche Bewegung des Himmels ließ sich damit als Folge der Erdrotation erklären. Auch die zeitweise rückläufig erscheinende Bewegung der Planeten wurde als perspektivischer Effekt verständlich, der durch die unterschiedlichen Umlaufbewegungen von Erde und Planeten entsteht.
Seine Überlegungen veröffentlichte Kopernikus in seinem Hauptwerk „De revolutionibus orbium coelestium“, das erst gegen Ende seines Lebens gedruckt wurde. Sein Modell entsprach noch nicht der heutigen Astronomie: Kopernikus hielt an gleichförmigen Kreisbewegungen fest und benötigte weiterhin Hilfskreise. Johannes Kepler ersetzte diese später durch elliptische Bahnen; Beobachtungen Galileo Galileis und die Physik Isaac Newtons trugen zur weiteren Begründung des neuen Weltbilds bei.
Die kopernikanische Lehre veränderte langfristig die Stellung der Erde im astronomischen Denken und wurde zu einem Ausgangspunkt der frühneuzeitlichen Wissenschaft. Das Geburtstagsjubiläum bot daher einen europaweit verständlichen Gedenkanlass. Ein besonderer unmittelbarer Bezug Kopernikus’ zu Malta ist aus dem Münzanlass nicht ersichtlich.
Wissenswertes
Dieser KMS enthält alle acht Umlaufmünzen von 1 Cent bis 2 Euro sowie die 2-€-Gedenkmünze (Nennwert: 5,88 €).



