CC 487 2023
2-Euro-Münze
Stgl./BU Hauptmünze Bankausgabe
2 Euro Stgl./BU
Luxemburg · 25. Jahrestag der Aufnahme von Großherzog Henri als Mitglied des Internationalen Olympischen Kommitees
Auflage120.000
Ausgabedatum24.04.2023
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis12,90 €
Varianten
41.1
1.3 · BU · Coincard · Auflage 7.500
Mz. Rabe u. Merkurstab, Relieftechnik, mit Designerz.
25. Jahrestag der Aufnahme von Großherzog Henri als Mitglied des Internationalen Olympischen Kommitees · KMS BU · Auflage 2.500
Münzzeichen Rabe und Merkurstab, Fototechnik
25. Jahrestag der Aufnahme von Großherzog Henri als Mitglied des Internationalen Olympischen Kommitees · PP · KMS PP, Proofset 22-23 · Auflage 3.500
Mincovna Kremnica, ohne Designerzeichen
25. Jahrestag der Aufnahme von Großherzog Henri als Mitglied des Internationalen Olympischen Kommitees · Umlauf · Rollenware · Auflage 120.000
Münzzeichen Monnaie de Paris, mit Designerzeichen
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt den 25. Jahrestag der Mitgliedschaft von Großherzog Henri im Internationalen Olympischen Komitee. Das Motiv zeigt sein nach rechts gerichtetes Porträt mit einer eingeprägten „25“, umgeben von Piktogrammen olympischer Disziplinen und drei sich überschneidenden Kreisen. Ergänzt wird es durch die Aufschriften „MEMBER VUM INTERNATIONALEN OLYMPESCHE KOMMITEE“, „LËTZEBUERG“ und „GROUSSHERZOG HENRI“.
Das Motiv
Abgebildet ist ein Porträt von Großherzog Henri, der den Blick nach rechts auf eine eingeprägte „25“ richtet. Umgeben wird das Porträt von mehreren Piktogrammen für olympische Disziplinen. Unterhalb des Porträts vervollständigen drei sich überschneidende Kreise das Design. Unten rechts ist die Aufschrift „MEMBER VUM INTERNATIONALEN OLYMPESCHE KOMMITEE“ zu lesen. Auf der linken Seite stehen der Name des Landes „LËTZEBUERG“ sowie die Aufschrift „GROUSSHERZOG HENRI“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Großherzog Henri ist seit dem Jahr 2000 Staatsoberhaupt Luxemburgs. Er übernahm das Amt nach der Abdankung seines Vaters, Großherzog Jean. Bereits 1998 war Henri in das Internationale Olympische Komitee (IOC) gewählt worden. Dabei folgte er auch in einer familiären Tradition: Jean hatte dem IOC seit 1946 angehört und war nach dem Ende seiner regulären Mitgliedschaft Ehrenmitglied.
Das IOC wurde 1894 auf Initiative von Pierre de Coubertin gegründet und bildet die institutionelle Grundlage der modernen Olympischen Spiele. Zu seinen Aufgaben gehören die Vergabe und Beaufsichtigung der Spiele, die Festlegung der Regeln in der Olympischen Charta sowie die Anerkennung nationaler Olympischer Komitees und internationaler Sportverbände. IOC-Mitglieder sind formal keine Abgesandten ihrer Staaten. Nach dem Selbstverständnis der Organisation vertreten sie vielmehr das IOC und die olympische Bewegung in ihrem jeweiligen Land.
Henris Aufnahme stellte somit keine Mitgliedschaft Luxemburgs im IOC dar, sondern war eine persönliche Wahl. Seine Tätigkeit verbindet das luxemburgische Staatsoberhaupt mit einer internationalen, nichtstaatlichen Sportorganisation. Luxemburg selbst verfügt mit dem Comité Olympique et Sportif Luxembourgeois über ein eigenes Nationales Olympisches Komitee und nimmt seit dem frühen 20. Jahrhundert an Olympischen Spielen teil. Zu den bekanntesten luxemburgischen Olympiasiegern gehört der Mittelstreckenläufer Josy Barthel, der 1952 in Helsinki den 1.500-Meter-Lauf gewann.
Die Ausgabe fügt sich in die luxemburgische Praxis ein, Gedenkmünzen häufig mit Ereignissen aus dem großherzoglichen Haus oder mit den öffentlichen Aufgaben des Staatsoberhaupts zu verbinden. Zugleich bot das im Ausgabejahr erreichte Vierteljahrhundert eine klar abgrenzbare Verbindung zwischen Luxemburg und der olympischen Bewegung. Der Anlass betrifft damit sowohl Henris persönliche Funktion im IOC als auch die langjährige Beteiligung der großherzoglichen Familie an dessen Arbeit.
Das IOC wurde 1894 auf Initiative von Pierre de Coubertin gegründet und bildet die institutionelle Grundlage der modernen Olympischen Spiele. Zu seinen Aufgaben gehören die Vergabe und Beaufsichtigung der Spiele, die Festlegung der Regeln in der Olympischen Charta sowie die Anerkennung nationaler Olympischer Komitees und internationaler Sportverbände. IOC-Mitglieder sind formal keine Abgesandten ihrer Staaten. Nach dem Selbstverständnis der Organisation vertreten sie vielmehr das IOC und die olympische Bewegung in ihrem jeweiligen Land.
Henris Aufnahme stellte somit keine Mitgliedschaft Luxemburgs im IOC dar, sondern war eine persönliche Wahl. Seine Tätigkeit verbindet das luxemburgische Staatsoberhaupt mit einer internationalen, nichtstaatlichen Sportorganisation. Luxemburg selbst verfügt mit dem Comité Olympique et Sportif Luxembourgeois über ein eigenes Nationales Olympisches Komitee und nimmt seit dem frühen 20. Jahrhundert an Olympischen Spielen teil. Zu den bekanntesten luxemburgischen Olympiasiegern gehört der Mittelstreckenläufer Josy Barthel, der 1952 in Helsinki den 1.500-Meter-Lauf gewann.
Die Ausgabe fügt sich in die luxemburgische Praxis ein, Gedenkmünzen häufig mit Ereignissen aus dem großherzoglichen Haus oder mit den öffentlichen Aufgaben des Staatsoberhaupts zu verbinden. Zugleich bot das im Ausgabejahr erreichte Vierteljahrhundert eine klar abgrenzbare Verbindung zwischen Luxemburg und der olympischen Bewegung. Der Anlass betrifft damit sowohl Henris persönliche Funktion im IOC als auch die langjährige Beteiligung der großherzoglichen Familie an dessen Arbeit.
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