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Spanien · UNESCO-Weltkulturerbe-Serie, 14. Ausgabe, Altstadt von Cáceres
Ausgabedatum28.03.2023
Gesamtauflage1.500.000
EU-Maximum1.500.000
Editionen5
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftESPAÑA / 2023 / CÁCERES
DesignerAlfonso Morales Muñoz
PrägestätteFábrica Nacional de Moneda y Timbre / · Real Casa de la Moneda, Madrid
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt von Cáceres, deren Architektur Einflüsse von der Gotik und dem islamischen Stil bis zur italienischen Renaissance und zur Kunst der Neuen Welt vereint. Das Motiv zeigt ein Panorama des monumentalen Gebäudekomplexes an der Plaza Mayor sowie die Inschriften „ESPAÑA“ und „CÁCERES“.
Das Motiv
Die Altstadt von Cáceres ist ein urbanes Ensemble in der Autonomen Gemeinschaft Extremadura im Westen der Iberischen Halbinsel. Sie gehört aufgrund ihrer einzigartigen geschichtlichen Merkmale zum Weltkulturerbe: Vom Mittelalter bis zum Klassizismus haben äußerst unterschiedliche und gegenläufige Einflüsse die Architektur bestimmt, wie z. B. der gotische Stil, der islamische Stil, die italienische Renaissance und die Kunst aus der Neuen Welt.
Auf der Münze ist ein Panoramabild des monumentalen Gebäudekomplexes an der Plaza Mayor zu sehen. Darüber steht in Großbuchstaben das Wort „ESPAÑA“ und darunter das Prägejahr „2023“. Rechts oben befindet sich das Münzzeichen. Unten steht in Großbuchstaben das Wort „CÁCERES“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf der Münze ist ein Panoramabild des monumentalen Gebäudekomplexes an der Plaza Mayor zu sehen. Darüber steht in Großbuchstaben das Wort „ESPAÑA“ und darunter das Prägejahr „2023“. Rechts oben befindet sich das Münzzeichen. Unten steht in Großbuchstaben das Wort „CÁCERES“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Geschichte von Cáceres reicht bis in die römische Antike zurück. In der Nähe des heutigen Stadtzentrums entstand die Kolonie Norba Caesarina. Teile der späteren Befestigungen griffen auf römische Fundamente zurück. Während der islamischen Herrschaft wurde Cáceres zu einem befestigten Ort an der umkämpften Grenze zwischen muslimischen und christlichen Herrschaftsgebieten. Aus dieser Zeit stammen wesentliche Abschnitte der Stadtmauer sowie mehrere Wehrtürme.
Im Jahr 1229 nahm König Alfons IX. von León die Stadt ein. Danach ließen sich dort Adelsfamilien aus León, Kastilien und anderen Teilen der Iberischen Halbinsel nieder. Innerhalb der Mauern entstanden befestigte Wohnsitze, Paläste, Kirchen und Plätze. Die zahlreichen Wappen an den Fassaden erinnern an die Familien, die das politische und gesellschaftliche Leben der Stadt prägten. Im späten 15. Jahrhundert ließ Königin Isabella I. vorspringende Türme vieler Adelshäuser zurückbauen oder kürzen, um private Fehden einzudämmen und die königliche Autorität durchzusetzen.
Im 16. Jahrhundert wirkten sich die Verbindungen Spaniens nach Amerika auch auf Cáceres aus. Angehörige regionaler Familien beteiligten sich an Eroberung, Verwaltung und Handel in den spanischen Kolonien. Heimkehrer und ihre Vermögen beeinflussten die Bautätigkeit und die Ausstattung einzelner Häuser.
Die Plaza Mayor entwickelte sich außerhalb der mittelalterlichen Mauern zum Markt- und Versammlungsort. An ihrem Rand liegt mit dem Arco de la Estrella einer der wichtigsten Zugänge zur ummauerten Altstadt. Daneben steht die Torre de Bujaco, ein Wehrturm aus islamischer Zeit. Das heutige Erscheinungsbild des Platzes macht damit mehrere Phasen der Stadtentwicklung unmittelbar nebeneinander sichtbar.
Die UNESCO nahm die Altstadt 1986 in die Welterbeliste auf. Die Ausgabe gehört zur spanischen Reihe von 2-Euro-Gedenkmünzen, mit der seit 2010 jährlich ein spanischer Welterbeort vorgestellt wird. Die Wahl von Cáceres folgt somit dem Konzept dieser fortlaufenden Münzserie.
Im Jahr 1229 nahm König Alfons IX. von León die Stadt ein. Danach ließen sich dort Adelsfamilien aus León, Kastilien und anderen Teilen der Iberischen Halbinsel nieder. Innerhalb der Mauern entstanden befestigte Wohnsitze, Paläste, Kirchen und Plätze. Die zahlreichen Wappen an den Fassaden erinnern an die Familien, die das politische und gesellschaftliche Leben der Stadt prägten. Im späten 15. Jahrhundert ließ Königin Isabella I. vorspringende Türme vieler Adelshäuser zurückbauen oder kürzen, um private Fehden einzudämmen und die königliche Autorität durchzusetzen.
Im 16. Jahrhundert wirkten sich die Verbindungen Spaniens nach Amerika auch auf Cáceres aus. Angehörige regionaler Familien beteiligten sich an Eroberung, Verwaltung und Handel in den spanischen Kolonien. Heimkehrer und ihre Vermögen beeinflussten die Bautätigkeit und die Ausstattung einzelner Häuser.
Die Plaza Mayor entwickelte sich außerhalb der mittelalterlichen Mauern zum Markt- und Versammlungsort. An ihrem Rand liegt mit dem Arco de la Estrella einer der wichtigsten Zugänge zur ummauerten Altstadt. Daneben steht die Torre de Bujaco, ein Wehrturm aus islamischer Zeit. Das heutige Erscheinungsbild des Platzes macht damit mehrere Phasen der Stadtentwicklung unmittelbar nebeneinander sichtbar.
Die UNESCO nahm die Altstadt 1986 in die Welterbeliste auf. Die Ausgabe gehört zur spanischen Reihe von 2-Euro-Gedenkmünzen, mit der seit 2010 jährlich ein spanischer Welterbeort vorgestellt wird. Die Wahl von Cáceres folgt somit dem Konzept dieser fortlaufenden Münzserie.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU – Einzelseite
- Auflage
- 1.486.129
- Marktpreis
- 3,50 €
- Randschrift
- 2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
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Offizielle Ausgabepreise
2023 · Blister PP: 23,00 €
2023 · KMS BU: 26,00 €
2023 · KMS PP: 80,00 €
2023 · Numisbrief: 35,00 €













