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Andorra · 10. Jahrestag des Inkrafttretens der Währungsvereinbarung zwischen Andorra und der Europäischen Union
Ausgabedatum16.01.2023
Gesamtauflage70.000
EU-Maximum70.000
Editionen1
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftANDORRA / 2012 / 2022
DesignerOrietta Rossi
PrägestätteReal Casa de la Moneda, Madrid
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an den 10. Jahrestag des Inkrafttretens der Währungsvereinbarung zwischen Andorra und der Europäischen Union. Puzzleteile verschiedener Form und Größe symbolisieren das Fürstentum Andorra und die Länder der Europäischen Union. Darüber umgeben Sterne das Symbol der gemeinsamen europäischen Währung und versinnbildlichen die Zugehörigkeit zum „Euro-Universum“; daneben stehen „ANDORRA“ sowie die Gedenkjahre „2012“ und „2022“.
Das Motiv
Die im unteren Teil des Münzinneren dargestellten Puzzleteile verschiedener Form und Größe symbolisieren das Fürstentum Andorra und die Länder der Europäischen Union. Die Sterne, die im oberen Teil das Symbol der gemeinsamen Europäischen Währung umgeben, versinnbildlichen, dass alle Teil des „Euro-Universums“ sind. Daneben sind der Name des Ausgabestaates „ANDORRA“ und die Gedenkjahre „2012“ und „2022“ zu sehen. Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Andorra gehört weder der Europäischen Union noch dem Euro-Währungsgebiet an. Aufgrund seiner Lage zwischen Frankreich und Spanien besaß das Fürstentum lange keine eigene Umlaufwährung. Im Alltag wurden vor allem die französische Franc und die spanische Peseta verwendet. Als beide Währungen durch den Euro ersetzt wurden, übernahm Andorra ebenfalls die Gemeinschaftswährung. Dies geschah zunächst einseitig und ohne eine formelle Regelung mit der EU. Andorra durfte daher anfangs keine eigenen Euro-Umlaufmünzen prägen.
Die 2011 unterzeichnete und am 1. April 2012 in Kraft getretene Währungsvereinbarung schuf dafür eine rechtliche Grundlage. Sie erkannte den Euro als amtliche Währung Andorras an und räumte dem Land das Recht ein, innerhalb festgelegter Obergrenzen eigene Euro-Münzen auszugeben. Im Gegenzug verpflichtete sich Andorra, einschlägige Vorschriften der Europäischen Union zu übernehmen. Dazu gehören Regelungen über Banknoten und Münzen, den Schutz des Euro vor Fälschungen, die Bekämpfung der Geldwäsche sowie Teile des Banken- und Finanzrechts.
Die Vereinbarung machte Andorra nicht zu einem Mitglied der EU oder des Euro-Währungsgebiets. Das Fürstentum nimmt deshalb nicht in gleicher Weise wie die Eurostaaten an den geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank teil. Sein Status ähnelt in dieser Hinsicht dem anderer europäischer Kleinstaaten, die den Euro auf der Grundlage besonderer Abkommen verwenden.
Die ersten andorranischen Euro-Münzen tragen die Jahreszahl 2014 und gelangten Anfang 2015 in Umlauf. Ihre Ausgabe gab Andorra erstmals die Möglichkeit, staatliche und kulturelle Motive auf regulären Zahlungsmitteln des Euroraums darzustellen. Die Währungsvereinbarung eignet sich daher als Münzanlass, weil sie zugleich die rechtliche Voraussetzung für das andorranische Münzrecht bildet. Die Gedenkausgabe verweist somit auf den politischen und rechtlichen Rahmen, dem ihre eigene Existenz zu verdanken ist.
Die 2011 unterzeichnete und am 1. April 2012 in Kraft getretene Währungsvereinbarung schuf dafür eine rechtliche Grundlage. Sie erkannte den Euro als amtliche Währung Andorras an und räumte dem Land das Recht ein, innerhalb festgelegter Obergrenzen eigene Euro-Münzen auszugeben. Im Gegenzug verpflichtete sich Andorra, einschlägige Vorschriften der Europäischen Union zu übernehmen. Dazu gehören Regelungen über Banknoten und Münzen, den Schutz des Euro vor Fälschungen, die Bekämpfung der Geldwäsche sowie Teile des Banken- und Finanzrechts.
Die Vereinbarung machte Andorra nicht zu einem Mitglied der EU oder des Euro-Währungsgebiets. Das Fürstentum nimmt deshalb nicht in gleicher Weise wie die Eurostaaten an den geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank teil. Sein Status ähnelt in dieser Hinsicht dem anderer europäischer Kleinstaaten, die den Euro auf der Grundlage besonderer Abkommen verwenden.
Die ersten andorranischen Euro-Münzen tragen die Jahreszahl 2014 und gelangten Anfang 2015 in Umlauf. Ihre Ausgabe gab Andorra erstmals die Möglichkeit, staatliche und kulturelle Motive auf regulären Zahlungsmitteln des Euroraums darzustellen. Die Währungsvereinbarung eignet sich daher als Münzanlass, weil sie zugleich die rechtliche Voraussetzung für das andorranische Münzrecht bildet. Die Gedenkausgabe verweist somit auf den politischen und rechtlichen Rahmen, dem ihre eigene Existenz zu verdanken ist.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehenCoincard
- Verpackung
- Coincard
- Auflage
- 70.000
- Marktpreis
- 20,95 €
- Randschrift
- 2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
Coincard
70.000
Offizielle Ausgabepreise
2022 · Coincard: 14,50 €
Ergänzende Informationen
In den Umlaufmünzensätzen Andorras ist diese Gedenkmünze nicht enthalten.
