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Monaco · 100. Todestag von Fürst Albert I
Ausgabedatum07.09.2022
Gesamtauflage15.000
EU-Maximum15.000
Editionen1
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftMONACO / 2022 / ALBERT Ier / 1848-1922
DesignerJoaquin Jimenez
PrägestätteMonnaie de Paris, Pessac
Zum Ausgabeanlass
Die 2-Euro-Gedenkmünze erinnert an den 100. Todestag von Fürst Albert I. Das Motiv zeigt sein Porträt sowie den Schriftzug „ALBERT Ier“ und die Lebensdaten „1848–1922“. Zudem sind „MONACO“ und das Ausgabejahr „2022“ abgebildet.
Das Motiv
Das Münzbild zeigt das Porträt von Fürst Albert I. Linkerhand befindet sich der Name des Ausgabestaates „MONACO“ und rechterhand das Ausgabejahr „2022“. Am unteren Rand des Münzinneren ist der Schriftzug „ALBERT Ier“ zu erkennen, gefolgt von den Jahreszahlen „1848-1922“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Albert I. regierte Monaco von 1889 bis zu seinem Tod. Neben seiner Stellung als Staatsoberhaupt widmete er sich intensiv der Meeresforschung. Mit eigenen Forschungsschiffen unternahm er Expeditionen im Atlantik, im Mittelmeer und in arktischen Gewässern. Dabei wurden unter anderem Strömungen, Meerestiefen und Meeresorganismen untersucht. Wegen dieser Tätigkeit wurde er auch als „Fürst der Meere“ bezeichnet.
Seine Forschungen beschränkten sich nicht auf die Finanzierung wissenschaftlicher Arbeiten. Albert nahm selbst an Fahrten teil, wirkte an Untersuchungsmethoden mit und ließ die Ergebnisse veröffentlichen. Auf seine Initiative gehen das Ozeanographische Museum in Monaco und das Ozeanographische Institut in Paris zurück. Das Museum wurde 1910 eröffnet und vereinte Forschung, wissenschaftliche Sammlungen und öffentliche Vermittlung. Beide Einrichtungen bestehen bis heute im Rahmen der von ihm gegründeten Stiftung.
Ein weiteres Arbeitsgebiet war die Erforschung der frühen Menschheitsgeschichte. Albert unterstützte archäologische Ausgrabungen, besonders in den Grimaldi-Höhlen nahe der heutigen französisch-italienischen Grenze. Außerdem gründete er in Paris das Institut für Humanpaläontologie, das Forschung zu prähistorischen Menschen und ihren Lebenswelten fördern sollte.
Auch politisch fiel seine Regierungszeit in eine Phase institutioneller Veränderungen. 1911 erhielt Monaco seine erste Verfassung. Sie schuf unter anderem einen gewählten Nationalrat und begrenzte die bis dahin weitgehend unbeschränkte Herrschaft des Fürsten. Albert engagierte sich darüber hinaus für internationale Verständigung und friedliche Konfliktlösung, konnte die politischen Gegensätze vor dem Ersten Weltkrieg jedoch nicht überwinden.
Die Würdigung auf einer monegassischen Gedenkmünze erklärt sich daher nicht allein aus seiner Zugehörigkeit zum Fürstenhaus. Seine Regierungszeit ist mit Einrichtungen verbunden, die Monacos öffentliches Profil bis heute prägen, besonders der Ozeanographie. Das runde Jubiläum bot einen Anlass, sowohl an den früheren Landesherrn als auch an dieses wissenschaftliche Erbe zu erinnern.
Seine Forschungen beschränkten sich nicht auf die Finanzierung wissenschaftlicher Arbeiten. Albert nahm selbst an Fahrten teil, wirkte an Untersuchungsmethoden mit und ließ die Ergebnisse veröffentlichen. Auf seine Initiative gehen das Ozeanographische Museum in Monaco und das Ozeanographische Institut in Paris zurück. Das Museum wurde 1910 eröffnet und vereinte Forschung, wissenschaftliche Sammlungen und öffentliche Vermittlung. Beide Einrichtungen bestehen bis heute im Rahmen der von ihm gegründeten Stiftung.
Ein weiteres Arbeitsgebiet war die Erforschung der frühen Menschheitsgeschichte. Albert unterstützte archäologische Ausgrabungen, besonders in den Grimaldi-Höhlen nahe der heutigen französisch-italienischen Grenze. Außerdem gründete er in Paris das Institut für Humanpaläontologie, das Forschung zu prähistorischen Menschen und ihren Lebenswelten fördern sollte.
Auch politisch fiel seine Regierungszeit in eine Phase institutioneller Veränderungen. 1911 erhielt Monaco seine erste Verfassung. Sie schuf unter anderem einen gewählten Nationalrat und begrenzte die bis dahin weitgehend unbeschränkte Herrschaft des Fürsten. Albert engagierte sich darüber hinaus für internationale Verständigung und friedliche Konfliktlösung, konnte die politischen Gegensätze vor dem Ersten Weltkrieg jedoch nicht überwinden.
Die Würdigung auf einer monegassischen Gedenkmünze erklärt sich daher nicht allein aus seiner Zugehörigkeit zum Fürstenhaus. Seine Regierungszeit ist mit Einrichtungen verbunden, die Monacos öffentliches Profil bis heute prägen, besonders der Ozeanographie. Das runde Jubiläum bot einen Anlass, sowohl an den früheren Landesherrn als auch an dieses wissenschaftliche Erbe zu erinnern.
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- Randschrift
- 2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
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15.000
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2022 · PP / Proof: 120,00 €
