CC 42 2008
2-Euro-Münze
Stgl./BU Münzzeichen A/D/F/G/J Hauptmünze Bankausgabe
2 Euro Stgl./BU
Deutschland · Hamburg, St. Michaeliskirche
Auflage29.350.000
Ausgabedatum01.02.2008
RandschriftEINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT + Bundesadler
Marktpreis3,40 €
Auflagenangabe der Quelle: 950000 | 8900000 | 9000000 | 4200000 | 6300000
Varianten
7Deutschland, A · A · Münzzeichen A · Stgl./BU · Auflage 950.000
Deutschland, D · D · Münzzeichen D · Stgl./BU · Auflage 8.900.000
Deutschland, F · F · Münzzeichen F · Stgl./BU · Auflage 9.000.000
Deutschland, G · G · Münzzeichen G · Stgl./BU · Auflage 4.200.000
Deutschland, J · J · Münzzeichen J · Stgl./BU · Auflage 6.300.000
2.2 · Umlauf · Rollenware · Auflage –
alte Landkarte auf Wertseite
Bundesländerserie, 3. Ausgabe: Hamburg
St. Michaeliskirche · Rollenware · Auflage –
neue Landkarte auf Wertseite (Standard)
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist Hamburg gewidmet. Das Motiv zeigt die Kirche Sankt Michaelis; darunter steht der Name „HAMBURG“. Ergänzt wird die Darstellung durch die Initiale „O“ des Graveurs, das Münzzeichen, die Aufschrift „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, die Jahreszahl „2008“ und zwölf Sterne.
Das Motiv
Auf dem Münzinneren ist die Kirche Sankt Michaelis in Hamburg abgebildet. Unter dem Baudenkmal steht der Name des Bundeslandes „HAMBURG“. Rechts von dem Baudenkmal sind von unten nach oben die Initiale „O“ des Graveurs und das Münzzeichen, einer der Buchstaben „A“, „D“, „F“, „G“ oder „J“, abgebildet. Auf dem äußeren Ring sind im unteren Teil die Worte „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“ und im oberen Teil das Jahr „2008“ und zwölf Sterne dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Ausgabe gehört zur ersten deutschen 2-Euro-Serie „Bundesländer“, die 2006 begann. In ihr wurde jährlich ein Land der Bundesrepublik mit einem charakteristischen Bauwerk vorgestellt. Die Reihenfolge richtete sich grundsätzlich nach dem turnusmäßig wechselnden Vorsitz im Bundesrat. Hamburg führte dieses Verfassungsorgan vom November 2007 bis Oktober 2008. Der Bundesrat vertritt die Länder bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes sowie in Angelegenheiten der Europäischen Union. Die Wahl Hamburgs für den Jahrgang 2008 stand somit in einem föderalpolitischen Zusammenhang.
Hamburg ist zugleich Stadt und Bundesland. Seine Entwicklung wurde über Jahrhunderte durch den Hafen, den Fernhandel und die Zugehörigkeit zur Hanse geprägt. Die Bezeichnung „Freie und Hansestadt Hamburg“ erinnert an die städtische Selbstverwaltung und die Handelstradition. Ein weithin erkennbares Wahrzeichen bot sich deshalb als Motiv für die Darstellung des Stadtstaates an.
Sankt Michaelis, in Hamburg meist „Michel“ genannt, ist eine evangelische Hauptkirche und dem Erzengel Michael geweiht. Über dem Hauptportal stellt eine Figurengruppe Michael im Kampf mit dem Teufel dar. Der rund 132 Meter hohe Turm prägt die Stadtsilhouette und diente ankommenden Seeleuten lange als sichtbarer Orientierungspunkt.
Der heutige Kirchenbau geht auf mehrere Bau- und Wiederaufbauphasen zurück. Ein Vorgänger wurde im 18. Jahrhundert durch einen Blitzschlag und den anschließenden Brand zerstört. Der danach errichtete barocke Neubau entstand nach Entwürfen von Johann Leonhard Prey und Ernst Georg Sonnin. 1906 brannte die Kirche bei Bauarbeiten erneut aus. Sie wurde anschließend unter weitgehender Wahrung ihrer äußeren Gestalt wiederaufgebaut. Auch Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg mussten später beseitigt werden.
Damit verbindet das Bauwerk religiöse Nutzung, Hamburger Stadtgeschichte und die durch Schifffahrt geprägte Wahrnehmung der Stadt. Diese enge örtliche Zuordnung erklärt seine Auswahl innerhalb der Bundesländerserie.
Hamburg ist zugleich Stadt und Bundesland. Seine Entwicklung wurde über Jahrhunderte durch den Hafen, den Fernhandel und die Zugehörigkeit zur Hanse geprägt. Die Bezeichnung „Freie und Hansestadt Hamburg“ erinnert an die städtische Selbstverwaltung und die Handelstradition. Ein weithin erkennbares Wahrzeichen bot sich deshalb als Motiv für die Darstellung des Stadtstaates an.
Sankt Michaelis, in Hamburg meist „Michel“ genannt, ist eine evangelische Hauptkirche und dem Erzengel Michael geweiht. Über dem Hauptportal stellt eine Figurengruppe Michael im Kampf mit dem Teufel dar. Der rund 132 Meter hohe Turm prägt die Stadtsilhouette und diente ankommenden Seeleuten lange als sichtbarer Orientierungspunkt.
Der heutige Kirchenbau geht auf mehrere Bau- und Wiederaufbauphasen zurück. Ein Vorgänger wurde im 18. Jahrhundert durch einen Blitzschlag und den anschließenden Brand zerstört. Der danach errichtete barocke Neubau entstand nach Entwürfen von Johann Leonhard Prey und Ernst Georg Sonnin. 1906 brannte die Kirche bei Bauarbeiten erneut aus. Sie wurde anschließend unter weitgehender Wahrung ihrer äußeren Gestalt wiederaufgebaut. Auch Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg mussten später beseitigt werden.
Damit verbindet das Bauwerk religiöse Nutzung, Hamburger Stadtgeschichte und die durch Schifffahrt geprägte Wahrnehmung der Stadt. Diese enge örtliche Zuordnung erklärt seine Auswahl innerhalb der Bundesländerserie.
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