CC 407 2021
2-Euro-Münze
PP
2 Euro PP
Luxemburg · 40. Hochzeitstag des großherzoglichen Paares
Auflage2.500
Ausgabedatum19.04.2021
Verpackungim Etui
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Preis des Satzes (6 Münzen)690,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt den 40. Hochzeitstag von Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa. Das Motiv zeigt ihre Bildnisse sowie darunter das Hochzeitsdatum „14. FEBRUAR 1981“, zwei Eheringe, die Jahreszahl „2021“ und den Schriftzug „LETZEBUERG“.
Das Motiv
Das Münzmotiv zeigt die Bildnisse von Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa. Unter diesen Bildnissen ist das Hochzeitsdatum „14. FEBRUAR 1981“ zu lesen, gefolgt von zwei Eheringen und der Jahreszahl „2021“. Darunter steht der Name des Ausgabestaats, „LETZEBUERG“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Henri, geboren 1955, ist seit dem Jahr 2000 Großherzog von Luxemburg. Er folgte seinem Vater Jean, nachdem dieser abgedankt hatte. Als Staatsoberhaupt einer parlamentarischen Monarchie nimmt Henri vor allem verfassungsrechtliche und repräsentative Aufgaben wahr. Dazu gehören die formelle Ernennung der Regierung, die Verkündung von Gesetzen und die Vertretung Luxemburgs bei Staatsbesuchen. Die politische Entscheidungsgewalt liegt bei der gewählten Abgeordnetenkammer und der von ihr getragenen Regierung.
Maria Teresa Mestre wurde 1956 in Havanna geboren. Ihre Familie verließ Kuba nach der Revolution und lebte später unter anderem in den Vereinigten Staaten und in der Schweiz. Henri und Maria Teresa lernten sich während ihres Studiums der Politikwissenschaft am Hochschulinstitut für internationale Studien in Genf kennen. Aus ihrer Ehe gingen fünf Kinder hervor: Guillaume, Félix, Louis, Alexandra und Sébastien. Der älteste Sohn Guillaume ist als Erbgroßherzog der vorgesehene Thronfolger.
Die Hochzeit fand in Luxemburg sowohl als standesamtliche als auch als kirchliche Zeremonie statt. Die kirchliche Trauung wurde in der Kathedrale Notre-Dame vollzogen, die eng mit dem großherzoglichen Haus verbunden ist. Dort befindet sich auch die Krypta, in der mehrere Mitglieder der Dynastie beigesetzt sind.
Familienereignisse des großherzoglichen Hauses erscheinen vergleichsweise häufig auf luxemburgischen Münzen. Das hängt mit der Stellung des Monarchen als Staatsoberhaupt und mit der dynastischen Tradition des Landes zusammen. Bereits reguläre luxemburgische Euromünzen tragen das Porträt des Großherzogs. Gedenkausgaben greifen daneben Thronjubiläen, Geburten, Eheschließungen und andere Jahrestage der Herrscherfamilie auf. Der private Anlass wird dadurch zugleich als Ereignis der staatlichen Repräsentation behandelt. Die Ausgabe im Februar nahm zudem unmittelbar auf den damaligen Jahrestag Bezug.
Maria Teresa Mestre wurde 1956 in Havanna geboren. Ihre Familie verließ Kuba nach der Revolution und lebte später unter anderem in den Vereinigten Staaten und in der Schweiz. Henri und Maria Teresa lernten sich während ihres Studiums der Politikwissenschaft am Hochschulinstitut für internationale Studien in Genf kennen. Aus ihrer Ehe gingen fünf Kinder hervor: Guillaume, Félix, Louis, Alexandra und Sébastien. Der älteste Sohn Guillaume ist als Erbgroßherzog der vorgesehene Thronfolger.
Die Hochzeit fand in Luxemburg sowohl als standesamtliche als auch als kirchliche Zeremonie statt. Die kirchliche Trauung wurde in der Kathedrale Notre-Dame vollzogen, die eng mit dem großherzoglichen Haus verbunden ist. Dort befindet sich auch die Krypta, in der mehrere Mitglieder der Dynastie beigesetzt sind.
Familienereignisse des großherzoglichen Hauses erscheinen vergleichsweise häufig auf luxemburgischen Münzen. Das hängt mit der Stellung des Monarchen als Staatsoberhaupt und mit der dynastischen Tradition des Landes zusammen. Bereits reguläre luxemburgische Euromünzen tragen das Porträt des Großherzogs. Gedenkausgaben greifen daneben Thronjubiläen, Geburten, Eheschließungen und andere Jahrestage der Herrscherfamilie auf. Der private Anlass wird dadurch zugleich als Ereignis der staatlichen Repräsentation behandelt. Die Ausgabe im Februar nahm zudem unmittelbar auf den damaligen Jahrestag Bezug.




