Übersicht Deutschland 2021 Sachsen-Anhalt, Magdeburger Dom – Übersicht
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CC 400 2021 Blister Stgl./BU

Blister BU

Deutschland · Sachsen-Anhalt, Magdeburger Dom

Auflage25.000
Ausgabepreis20,80 €
Ausgabedatum26.01.2021
VerpackungBlister
RandschriftEINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT + Bundesadler
Marktpreis27,00 €

Varianten

1
Deutschland, A · A · Münzzeichen A · BU · Blister · Auflage 25.000

Zum Ausgabeanlass

Die Gedenkmünze ist Sachsen-Anhalt im Rahmen der Bundesländer-Serie gewidmet. Das Motiv zeigt den Magdeburger Dom, den ersten gotischen Kathedralbau auf deutschem Boden, sowie die Inschrift „SACHSEN-ANHALT“, den Ländercode „D“, die Jahreszahl „2021“, das Münzzeichen und das Zeichen des Graveurs. Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.

Das Motiv
Das Münzmotiv zeigt den Magdeburger Dom, den ersten gotischen Kathedralbau auf deutschem Boden. Das Münzinnere enthält auch die Inschrift „SACHSEN-ANHALT“ und den deutschen Ländercode „D“ unten, in der oberen Hälfte die Jahreszahl „2021“ sowie links das Münzzeichen der jeweiligen Münzprägeanstalt („A“, „D“, „F“, „G“ oder „J“) und rechts das Zeichen des Graveurs.

Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Der Magdeburger Dom trägt das Patrozinium der Heiligen Mauritius und Katharina. Seine Geschichte ist eng mit Kaiser Otto I. verbunden. Dieser ließ in Magdeburg eine Kirche errichten und gründete 968 das Erzbistum Magdeburg. Es sollte insbesondere die kirchliche Organisation und Missionierung in den Gebieten östlich von Elbe und Saale unterstützen. Magdeburg wurde damit zu einem Zentrum der ottonischen Herrschaft. Otto I. wurde nach seinem Tod 973 in der damaligen Domkirche beigesetzt; sein Grab befindet sich im heutigen Dom.

Nachdem der Vorgängerbau 1207 bei einem Stadtbrand weitgehend zerstört worden war, begann 1209 der Bau der heutigen Kathedrale. Die Arbeiten erstreckten sich mit längeren Unterbrechungen über mehrere Jahrhunderte. Erst 1520 waren die Westtürme vollendet. Der lange Bauverlauf erklärt, weshalb sich am Gebäude unterschiedliche Entwicklungsstufen mittelalterlicher Architektur erkennen lassen.

Zur Ausstattung gehört eine mittelalterliche Skulptur des heiligen Mauritius. Sie entstand im 13. Jahrhundert und stellt den Heiligen als Afrikaner dar. Mauritius galt der Überlieferung nach als römischer Offizier und christlicher Märtyrer; Otto I. förderte seine Verehrung als Schutzpatron des Reiches. Im Dom befindet sich außerdem das 1929 geschaffene „Magdeburger Ehrenmal“ Ernst Barlachs, das sich mit Tod und Trauer infolge des Ersten Weltkriegs auseinandersetzt.

Die deutsche Bundesländer-Serie begann 2006. In ihr wurde jedes Jahr ein Land mit einem Bauwerk oder Wahrzeichen vorgestellt. Die Reihenfolge richtete sich grundsätzlich nach dem turnusmäßig wechselnden Vorsitz im Bundesrat. Sachsen-Anhalt führte diesen Vorsitz vom November 2020 bis Oktober 2021; Bundesratspräsident war der damalige Ministerpräsident Reiner Haseloff. Dadurch fiel die Ausgabe des Landes in das Jahr 2021. Mit der Wahl des Doms wurde ein Bauwerk aufgegriffen, das sowohl auf die mittelalterliche Geschichte Magdeburgs als auch auf die Rolle der Stadt als heutige Landeshauptstadt verweist.

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