CC 337 2019
Kursmünzensatz
Stgl./BU
KMS BU – Ausgabe 1
Spanien · UNESCO-Weltkulturerbe-Serie, 10. Ausgabe, Altstadt von Ávila und Kirchen außerhalb der Stadtmauer
Auflage2.000
Ausgabedatum01.02.2019
VerpackungKursmünzensatz
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis33,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt das UNESCO-Welterbe „Avilas Altstadt und die Kirchen außerhalb ihrer Stadtmauer“. Das Motiv zeigt einen Ausschnitt der romanischen Stadtmauer, die das in seiner Strenge und Reinheit bewahrte mittelalterliche Stadtbild umgibt, sowie die Aufschrift „ESPAÑA“ und das Münzzeichen.
Das Motiv
Umgeben von den besterhaltenen Stadtmauern Spaniens, wurde das mittelalterliche Stadtbild von Avila in seiner Strenge und Reinheit bewahrt.
Die Mitte des Münzbildes zeigt eine Teilansicht dieser romanischen Stadtmauer. An der oberen Seite sind kreisförmig ansteigend das Wort „ESPAÑA“, das Ausgabejahr „2019“ und das Münzzeichen zu sehen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Die Mitte des Münzbildes zeigt eine Teilansicht dieser romanischen Stadtmauer. An der oberen Seite sind kreisförmig ansteigend das Wort „ESPAÑA“, das Ausgabejahr „2019“ und das Münzzeichen zu sehen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Ávila liegt auf der kastilischen Hochebene in der heutigen autonomen Gemeinschaft Kastilien und León. Seine mittelalterliche Gestalt entstand vor allem nach der Eingliederung der Region in das christliche Königreich Kastilien und León. Das Gebiet lag lange in einer politisch und militärisch umkämpften Grenzzone zwischen christlichen und muslimischen Herrschaftsbereichen. Nach der Rückeroberung und Neubesiedlung der Stadt sollten Befestigungsanlagen sowohl Schutz bieten als auch den königlichen Herrschaftsanspruch sichtbar machen.
Der Mauerring wurde hauptsächlich im 11. und 12. Jahrhundert errichtet. Er ist etwa zweieinhalb Kilometer lang und besitzt zahlreiche halbrunde Türme sowie mehrere Stadttore. In die Befestigung wurde auch die Kathedrale einbezogen: Ihre Apsis ist zugleich Teil der Verteidigungsanlage. Diese Verbindung von Sakralbau und Festungsarchitektur veranschaulicht die militärische Funktion der mittelalterlichen Bischofsstadt.
Zum Welterbe gehören neben dem ummauerten Stadtkern mehrere außerhalb gelegene Kirchen. Solche Gotteshäuser entstanden an den Ausfallstraßen und in den Vorstädten, in denen sich unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ansiedelten. Zu ihnen zählen romanische Kirchen wie San Vicente, San Pedro, San Andrés und San Segundo. Ihre Lage zeigt, dass sich das religiöse und gesellschaftliche Leben Ávilas nicht auf den geschützten Innenraum beschränkte. Die Basilika San Vicente ist zudem mit einer örtlichen Märtyrertradition verbunden.
Ávila ist auch eng mit Teresa von Ávila verbunden. Die 1515 dort geborene Karmelitin wirkte im 16. Jahrhundert an der Reform ihres Ordens mit und gründete in der Stadt das Kloster San José. Ihre Schriften gehören zur spanischen Mystik der frühen Neuzeit.
Die Ausgabe steht nicht für ein einzelnes Jubiläum, sondern setzt eine spanische Münzserie fort, die seit 2010 jährlich Stätten des UNESCO-Welterbes in Spanien behandelt. Ávila wurde damit als Teil einer fortlaufenden Darstellung des architektonischen und historischen Erbes des Landes ausgewählt.
Der Mauerring wurde hauptsächlich im 11. und 12. Jahrhundert errichtet. Er ist etwa zweieinhalb Kilometer lang und besitzt zahlreiche halbrunde Türme sowie mehrere Stadttore. In die Befestigung wurde auch die Kathedrale einbezogen: Ihre Apsis ist zugleich Teil der Verteidigungsanlage. Diese Verbindung von Sakralbau und Festungsarchitektur veranschaulicht die militärische Funktion der mittelalterlichen Bischofsstadt.
Zum Welterbe gehören neben dem ummauerten Stadtkern mehrere außerhalb gelegene Kirchen. Solche Gotteshäuser entstanden an den Ausfallstraßen und in den Vorstädten, in denen sich unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ansiedelten. Zu ihnen zählen romanische Kirchen wie San Vicente, San Pedro, San Andrés und San Segundo. Ihre Lage zeigt, dass sich das religiöse und gesellschaftliche Leben Ávilas nicht auf den geschützten Innenraum beschränkte. Die Basilika San Vicente ist zudem mit einer örtlichen Märtyrertradition verbunden.
Ávila ist auch eng mit Teresa von Ávila verbunden. Die 1515 dort geborene Karmelitin wirkte im 16. Jahrhundert an der Reform ihres Ordens mit und gründete in der Stadt das Kloster San José. Ihre Schriften gehören zur spanischen Mystik der frühen Neuzeit.
Die Ausgabe steht nicht für ein einzelnes Jubiläum, sondern setzt eine spanische Münzserie fort, die seit 2010 jährlich Stätten des UNESCO-Welterbes in Spanien behandelt. Ávila wurde damit als Teil einer fortlaufenden Darstellung des architektonischen und historischen Erbes des Landes ausgewählt.
Wissenswertes
Dieser KMS "WMF Berlin 2019" enthält alle acht Umlaufmünzen von 1 Cent bis 2 Euro sowie diese 2-€-Gedenkmünze (Nennwert: 5,88 €).


